Föderalismus

Bildungsstandards

Stellungnahme der Kultusministerkonferenz zu den Ergebnissen der zentralen Überprüfung des Erreichens der Bildungsstandards in den Fächern Deutsch, Englisch und Französisch (Sekundarstufe I) in den Ländern

Mit den Bildungsstandards der Kultusministerkonferenz steht den Ländern neben den verschiedenen internationalen Studien (PISA, IGLU, TIMSS) ein bundesweit geltender Referenzrahmen für die Kompetenzentwicklung in ausgewählten Fächern an Schnittstellen des Bildungssystems zur Verfügung, der seit 2009 die Grundlage für Rückmeldungen der Leistungen an die Länder bildet. Die Leistungstests werden vom Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) an der Humboldt-Universität zu Berlin verantwortet und lösen die bisherigen Ländervergleiche im Rahmen von PISA (PISA-E) und PIRLS/IGLU (IGLU-E) auf Grundlage der Gesamtstrategie der Kultusministerkonferenz zum Bildungsmonitoring ab. mehr

23.06.2010 Pressemeldung Sekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder

Bildungsbericht

Kultusministerin Marion Schick: "Südwesten schneidet bundesweit in vielen Bereichen gut ab"

"Das baden-württembergische Bildungssystem ist gut aufgestellt. Das zeigen einmal mehr die Ergebnisse des nationalen Bildungsberichts, in dem der Südwesten im Bundesvergleich in vielen Bereichen gut abschneidet", erklärte Kultusministerin Marion Schick am Freitag (18. Juni 2010) in Stuttgart anlässlich der veröffentlichten Zahlen des nationalen Bildungsberichts. Dass das zum Teil düster gezeichnete Bild auf Baden-Württemberg nicht zutreffe, zeige sich an der geringsten Zahl an Jugendlichen, die die Schule ohne Abschluss verließen, wie auch an der niedrigsten Jugendarbeitslosigkeitsquote. "In beiden Bereichen erreicht Baden-Württemberg bundesweit einen Tiefststand. Diese Leistung, die von den Kindergärten, Schulen und Hochschulen im Land erbracht wurde, muss Anerkennung und Wertschätzung erfahren", hob Schick hervor. mehr

18.06.2010 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Bildungschaos

GEW: "Bildungsrepublik lässt auf sich warten"

"Die von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) versprochene Bildungsrepublik lässt auf sich warten", sagte Marianne Demmer, für Schule verantwortliches Vorstandsmitglied der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), mit Blick auf den heute veröffentlichten dritten Bildungsbericht. Das Papier vermittle erneut hauptsächlich "betrübliche Nachrichten" und nur "zwischen den Zeilen zaghafte Hinweise für die Politik", was angepackt werden müsse. "Statt Chancengleichheit und individuelle Förderung auf allen Bildungsstufen zum zentralen Thema zu machen, stehen Qualitätssicherung und Elitenförderung im Fokus. In Schulen und Kitas wird zwar ständig getestet. Es fehlen jedoch Konzepte, Mittel und qualifizierte Pädagogen, um aus den Ergebnissen sinnvolle Schlussfolgerungen zu ziehen und diese auch umzusetzen." mehr

17.06.2010 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Bildungsbericht

Kultusminister Spaenle bewertet Ergebnisse des Berichts "Bildung in Deutschland"

Für Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle belegt der heute vorgelegte Bericht "Bildung in Deutschland" einige positive Entwicklungen, aber auch Aufgaben, denen man sich in Zukunft vermehrt zuwenden muss. "Bayern befindet sich auf einem guten Weg zu mehr Qualität und Gerechtigkeit im Bildungswesen für die jungen Menschen. Dazu haben wir im Doppelhaushalt 2009/2010 kräftig in Bildung und Wissenschaft investiert", deutet der Minister die bayerische Entwicklung im bundesweiten Kontext. mehr

17.06.2010 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Bildungsabschlüsse

Die Niederlande und Nordrhein-Westfalen wollen bei der Anerkennung von Bildungsabschlüssen eng zusammenarbeiten

Günter Winands, Staatssekretär im nordrhein-westfälischen Schulministerium, und Marja van Bijsterveldt-Vliegenthart, die für Bildung, Kultur und Wissenschaft zuständige niederländische Staatssekretärin, haben eine Gemeinsame Erklärung zur gegenseitigen Anerkennung von Bildungsabschlüssen zwischen beiden Ländern unterzeichnet. mehr

17.06.2010 Pressemeldung Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

Bildungspolitik

Rolf Dobischat: "Bildungsbericht ist alarmierend"

- Deutsches Studentenwerk (DSW): Bericht ist alarmierend für die deutsche Bildungspolitik - DSW-Präsident Rolf Dobischat: "Länder müssen mit dem Bund an einem Strang ziehen und in Bildung investieren, statt bei ihr zu sparen" - Dobischat: "Zehn-Prozent-Ziel der Bundesregierung darf nicht an Länder-Blockade scheitern" mehr

17.06.2010 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

© bikl.de
Lehrerbildung

Eine neue Lehrerbildung für die alte Schule?

"Die Schulstruktur ist von der inhaltlichen Frage nach Verbesserung des Unterrichts und einer grundlegenden Reform der Lehrerbildung nicht zu trennen", erklärt der Frankfurter Didaktiker Valentin Merkelbach in seinem Beitrag. Merkelbach stellt auch die grundsätzliche Einrichtung einer eigenen Fakultät für Lehrerbildung, ähnlich der TUM School of Education in München, zur Diskussion. mehr

14.06.2010 Artikel

Bildungsgipfel

Stange: Selbst ernannte "Bildungskanzlerin" kläglich gescheitert

Zum Scheitern des "Bildungsgipfels" von Bund und Ländern erklärt die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Bildung in der SPD, Dr. Eva-Maria Stange: mehr

10.06.2010 Pressemeldung Sozialdemokratische Partei Deutschlands

Bildungsgipfel

Gipfelflop: Merkel und Schavan in der Bildungssackgasse

Anlässlich des heutigen dritten Bildungsgipfels von Bund und Ländern erklärt der bildungspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Ernst Dieter Rossmann: mehr

10.06.2010 Pressemeldung Sozialdemokratische Partei Deutschlands

Bildungsgipfel

Armutszeugnis

"Der Bildungstanker Deutschland kommt nicht voran", kommentiert VBE-Bundesvorsitzender Udo Beckmann den heutigen Bildungsgipfel von Bundeskanzlerin und Ministerpräsidenten. "So viel Orientierungslosigkeit war nie. Das Geschacher von Bund und Ländern, wer wie viel geben soll, ist unwürdig. Es ist nicht im Ansatz erkennbar, wie bis 2015 zehn Prozent vom Bruttoinlandsprodukt (BIP) für Bildung und Forschung so gesichert werden, dass tatsächlich mehr investiert wird." mehr

10.06.2010 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung e.V. (VBE)