Forschung

Baden-Württemberg

Wissenschaftliche Begleitforschung der Gemeinschaftsschulen - Verbund aus Universität Tübingen und vier Pädagogischen Hochschulen erhält Zuschlag

Das Wissenschaftsministerium hat für die zusammen mit der Einführung der Gemeinschaftsschule vorgesehene wissenschaftliche Begleitforschung den Zuschlag erteilt. Dies teilte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer am Mittwoch (19. Dezember) in Stuttgart mit. Den Zuschlag erhielt ein Verbund aus der Universität Tübingen und den Pädagogischen Hochschulen in Schwäbisch Gmünd, Freiburg, Weingarten und Heidelberg. Dieser reichte den aus Sicht des international besetzten, unabhängigen Gutachtergremiums letztlich erfolgreich evaluierten Antrag ein. Die Universität Tübingen übernimmt in diesem Zusammenschluss die Federführung. Der hochschulübergreifende Verbund ist zugleich eine für die Zukunft wegweisende Form der Zusammenarbeit zwischen Universitäten und Pädagogischen Hochschulen. mehr

19.12.2012 Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Hessen

"Märchen, Mythen und Moderne": Grimm-Jubiläum startet mit Kongress zu 200 Jahren Kinder- und Hausmärchen

Dezember 1812 erschien der erste Band der „Kinder- und Hausmärchen“ von Jacob und Wilhelm Grimm. Der Kongress „Märchen, Mythen und Moderne“, der am Montag in Kassel begann, will 200 Jahre später eine wissenschaftliche Bilanz ziehen. mehr

17.12.2012 Pressemeldung Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst

Baden-Württemberg

Neues Themenheft "Armut"

In Deutschland, einem zweifelsohne wohlhabenden Land, leben Menschen in Armut – und dies nicht nur nach Meinung von Wohlfahrtsorganisationen. Die Armuts- und Reichtumsberichte der Bundesregierung konstatieren Einkommensarmut und eine steigende Anzahl derer, die von Armutsrisiken betroffen sind. Armut ist jedoch ein relativer Begriff und stets eine Frage der Definition. Die Definition von Armut ist letztlich politischer Natur. Dies hat zur Folge, dass die wissenschaftlichen und politischen Debatten um die Existenz und das Ausmaß von Armut kontrovers verlaufen. mehr

17.12.2012 Pressemeldung Statistisches Landesamt Baden-Württemberg

Deutscher Bundestag

Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft zieht Resümee

(hib/ROL). Innerhalb von acht Jahren habe die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ihre Ausgaben verdoppeln können, sagte ihr Präsident Matthias Kleiner. Er sprach auf Einladung des Ausschuss für Bildung und Forschung zum vierten Mal in dieser Legislaturperiode vor dem Gremium. Da Kleiner Ende des Jahres aus seinem Amt als Präsident der DFG scheidet, zog er ein Resümee über die Arbeit der vergangenen sechs Jahre und dankte nicht nur für die materielle Unterstützung sondern vor allem für die "vertrauensvolle und enge Zusammenarbeit mit der Wissenschaftspolitik". mehr

12.12.2012 Pressemeldung Deutscher Bundestag

Forschung

DHV warnt vor "Helmholtzifizierung" des Wissenschaftssystems

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) hat den Führungsanspruch der Helmholtz-Gemeinschaft innerhalb des Wissenschaftssystems nach Auslaufen der Exzellenzinitiatve im Jahre 2017 zurückgewiesen. Das Positionspapier "Helmholtz 2020 – Zukunftsgestaltung durch Partnerschaft" sehe vor, durch Netzwerke und Partnerschaften unter der Führung der Helmholtz-Gemeinschaft die Lösung drängender Forschungsfragen in den Kernbereich der achtzehn Helmholtz-Zentren zu verlegen. Aus der größten Forschungsträgerorganisation mit ca. 34.000 Mitarbeitern solle zudem eine Forschungsförderorganisation werden, die Projektmittel vergebe. mehr

12.12.2012 Pressemeldung Deutscher Hochschulverband (DHV)

Forschungsrating

Ergebnisse des ersten Forschungsratings in einem geisteswissenschaftlichen Fach liegen vor

Mit der Anglistik und Amerikanistik hat der Wissenschaftsrat sein Forschungsrating erstmals in den Geisteswissenschaften erprobt. Die Ergebnisse liefern einen aussagekräftigen Einblick in die anglistische und amerikanistische Forschungslandschaft in Deutschland. Insgesamt haben sich 60 Hochschulen am Forschungsrating des Wissenschaftsrats beteiligt, davon sechs Pädagogische Hochschulen, und somit knapp 90 Prozent aller in diesem Fach forschenden Einrichtungen. mehr

07.12.2012 Pressemeldung Wissenschaftsrat

Internationaler Austausch

Neue Freiräume für die Geisteswissenschaften

Das Bundesbildungsministerium wird mit einem neuen Rahmenprogramm seine Förderung der Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften verstärken. "Wir verfügen in diesen Fächern über einen reichen Schatz an Wissen, der zum Verständnis von Kultur und Gegenwart beiträgt. Unser Ziel ist es, die Internationalisierung der Geisteswissenschaften zu fördern und für Forscher und Nachwuchswissenschaftler neue Freiräume zu schaffen - über die Grenzen von Ländern und Disziplinen hinaus", sagte Bundesbildungsministerin Annette Schavan. mehr

07.12.2012 Pressemeldung Bundesministerium für Bildung und Forschung

Forschung

"Twinlife": Weltweit einmalige Studie zu sozialer Ungleichheit

Wie entsteht soziale Ungleichheit? Und wie wirken dabei Gene und Umweltfaktoren zusammen? Zur Klärung dieser Fragen richtet die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ein neues Langfristvorhaben ein. In diesem wollen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an den Universitäten Bielefeld und Saarbrücken 4000 Zwillingspaare in unterschiedlichen Lebensabschnitten befragen, umso besser zu verstehen, wie aus individuellen Unterschieden soziale Ungleichheit erwächst. Titel der weltweit einmaligen Studie: "Genetic and Social Causes of Life Chances. Establishing a Genetically Informative, Longitudinal Study of the Life Course and Individual Development (TWINLIFE)". mehr

07.12.2012 Pressemeldung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Forschungsausgaben

So viel wie noch nie: Deutsche Unternehmen investieren über 50 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung

Mit 50,3 Milliarden Euro haben die Unternehmen in Deutschland 2011 so viel Geld für Forschung und Entwicklung ausgegeben wie nie zuvor, 7,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Das ist das Ergebnis der aktuellen FuE-Erhebung des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft. Das Forschungspersonal wurde um 3,7 Prozent auf insgesamt knapp 350.000 Vollzeitkräfte aufgestockt. Die Quote der FuE-Aufwendungen der Wirtschaft als Anteil am Bruttoinlandsprodukt ist deutlich von 1,88 Prozent auf 1,94 Prozent gestiegen. Zusammen mit den von 0,92 auf 0,94 Prozent ebenfalls gestiegenen staatlichen Aufwendungen beträgt die FuE-Quote nun insgesamt 2,88 Prozent – auch das ist ein neuer Bestwert. mehr

06.12.2012 Pressemeldung Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e.V.

Forschungsausgaben

Forschungsausgaben steigen auf historischen Rekordwert

Im Jahr 2011 sind die Ausgaben für Forschung und Entwicklung in Deutschland auf einen Rekordwert von über 74,6 Milliarden Euro gestiegen. Nach den heute veröffentlichten Zahlen des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft haben Unternehmen in Deutschland 2011 insgesamt 50,3 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung (FuE) ausgegeben - das sind 7,2 Prozent mehr als im Jahr 2010. Trotz einer starken nominalen Steigerung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um ca. 3,9 Prozent im Jahr 2011 erreichte der FuE-Anteil am Bruttosozialprodukt den historischen Höchstwert von knapp 2,9 Prozent. mehr

06.12.2012 Pressemeldung Bundesministerium für Bildung und Forschung