Forschung

Europa

Schütte: "Wir machen die Fachhochschulen fit für Europa"

Fachhochschulen schlagen in besonderem Maße Brücken zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Durch ihr Profil in angewandter Forschung tragen sie wesentlich dazu bei, dass neue Ideen rasch in marktfähige Produkte umgesetzt werden können. Innovative Lösungen, insbesondere für aktuelle Probleme wie Klimawandel, Ressourcenknappheit oder demografischer Wandel, erfordern aber in immer stärkerem Maße Kooperationen über Ländergrenzen hinweg. Damit sich Fachhochschulen künftig noch besser mit europäischen Forschungspartnern vernetzen können, unterstützt sie das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in diesem Jahr erstmals dabei, Anträge im 7. Forschungsrahmenprogramm der Europäischen Union zu stellen. mehr

22.06.2010 Pressemeldung Bundesministerium für Bildung und Forschung

Weiterbildung

WeGebAU-Programm: Mittlere und größere Betriebe nutzen geförderte Weiterbildung häufiger als früher

Immer mehr Betriebe nutzen das WeGebAU-Programm (Weiterbildung geringqualifizierter und beschäftigter älterer Arbeitnehmer im Unternehmen), mit dem die Weiterbildung von älteren und gering qualifizierten Beschäftigten im Betrieb gefördert wird. Das zeigt eine am Dienstag veröffentlichte Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Im Jahr 2009 gab es mehr als 100.000 Förderfälle. "Nach anfänglichen Startschwierigkeiten ist das Programm in Schwung gekommen, wird aber von den kleinen Betrieben immer noch relativ wenig genutzt", so die IAB-Arbeitsmarktforscher Margit Lott und Eugen Spitznagel. mehr

22.06.2010 Pressemeldung Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB)

GWK

Bund und Länder halten ihre Pakt-Zusagen ein: Ausgaben für Forschung steigen um 5 Prozent

Heute hat die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) über die Höhe der Zuwendungen an die Deutsche Forschungsgemeinschaft, die Max-Planck-Gesellschaft und die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften im Jahre 2011 entschieden. mehr

21.06.2010 Pressemeldung Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) von Bund und Ländern

Monitoring-Bericht 2010

Pakt für Forschung und Innovation: 4. Monitoring-Bericht – Leistungsfähigkeit der deutschen Forschung gestärkt

Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) hat heute den Monitoring-Bericht 2010 verabschiedet. Mit dem nun verabschiedeten vierten Monitoring-Bericht stellen Bund und Länder fest, dass das deutsche Wissenschaftssystem international gut aufgestellt ist. Jedoch steigt der Wettbewerbsdruck; nur mit einer starken Innovationsdynamik kann Deutschland im internationalen Wettbewerb bestehen. mehr

21.06.2010 Pressemeldung Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) von Bund und Ländern

Mobiles Lernen

Studie zeigt: Smart Phone statt Schulbuch

(red/pm) Handys im Unterricht verbessern die Lernleistung von Schülern und wirken sich sogar positiv auf das Klassenklima aus. Das zeigt eine Studie der Fachhochschule St. Pölten (Österreich), die in Feldversuchen an Schulen spielerisch Smart Phones in den Unterricht integriert hat. Laut Studie bietet das Handy-Lernen vor allem zwei Vorteile: Die Schüler beschäftigen sich aktiver mit dem Stoff und im Klassenverband entstehen neue soziale Gruppen, die zusammen lernen. Die Ergebnisse dieser Studie werden ab morgen in einer international hochkarätigen Konferenz in Shanghai, China, vorgestellt. mehr

21.06.2010 Artikel

Auszeichnungen

20 Jahre Deutsche Einheit - 20 Jahre Max-Planck-Preis

Der diesjährige Max-Planck-Forschungspreis in Höhe von je 750.000 Euro geht an Michael Tomasello vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig und Timothy George Bromage vom New York University College of Dentistry. "Ihre Arbeiten belegen den Erfolg dessen, was wir als Förderstrategie verfolgen: Synergien zwischen Wissenschaftsfeldern herstellen und mit Grundlagenforschung die Basis für künftige Innovationen schaffen", sagte Staatssekretärin Cornelia Quennet-Thielen vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der Jahresversammlung der Max-Planck-Gesellschaft am 17. und am 18. Juni 2010 in Hannover, an der rund 600 Gäste aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft teilnehmen, darunter mehrere Nobelpreisträger der Max-Planck-Gesellschaft. mehr

18.06.2010 Pressemeldung Bundesministerium für Bildung und Forschung

Integration

Verbesserung der Bildungschancen von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund

(red/idw) Heute, am Tag der deutschen Vielfalt, wurde das "FörMig"-Kompetenz-Zentrum der Universität Hamburg eröffnet. Dieses hat sich zum Ziel gesetzt, die Bildungschancen von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund zu verbessern. Möglich wurde die Einrichtung des Forschungstransferzentrums durch eine Zuwendung der Behörde für Schule und Berufsbildung der Freien und Hansestadt Hamburg. mehr

17.06.2010 Artikel

Bildungsbericht

Autorengruppe unter Federführung des DIPF legt neuen Bildungsbericht vor

Mit dem Bericht "Bildung in Deutschland 2010" legte heute eine unabhängige Wissenschaftlergruppe unter Federführung des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) die dritte umfassende Bestandsaufnahme des deutschen Bildungswesens vor. mehr

17.06.2010 Pressemeldung DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation

Forschungspreis

Vier neue Alexander von Humboldt-Professoren ausgewählt

Eine Zellbiologin, zwei Physiker und ein Nachrichtentechnikforscher sind die neuen Alexander von Humboldt-Professoren. Der mit jeweils bis zu fünf Millionen Euro dotierte internationale Preis für Forschung in Deutschland wird von der Alexander von Humboldt-Stiftung vergeben und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert. Mit der Alexander von Humboldt-Professur zeichnet die Stiftung weltweit führende und im Ausland tätige Forscher aller Disziplinen aus. Sie sollen langfristig zukunftsweisende Forschung an deutschen Hochschulen durchführen. mehr

16.06.2010 Pressemeldung Bundesministerium für Bildung und Forschung

ADHS

Machen Umweltgifte den "Zappelphilipp" krank?

(red/idw) Unser Kind ist anders, es benötigt besondere Hilfen, um seinen täglichen Anforderungen genügen zu können: Die Diagnose Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) bedeutet für viele Eltern einen Schock. Die Frage nach den Ursachen der ADHS rückt dabei schnell in den Hintergrund. Gerade dieser Frage geht der Erziehungswissenschaftler Ulf Sauerbrey von der Universität Jena nach. Sauerbrey hat eine Meta-Studie vorgelegt, die den Ursachen von ADHS auf den Grund geht. Sein Befund: Umweltgifte sind wahrscheinlich in hohem Maße für die Entstehung der ADHS verantwortlich. mehr

16.06.2010 Artikel