Forschung

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Studie

Wie das Gehirn Wichtiges von Unwichtigem unterscheiden lernt

(pm) Ampeln, Werbetafeln, Schilderwald: Gerade Neulenkern fällt es oft schwer, im Strassenverkehr wichtige Informationen von unwichtigen zu trennen. Wie wir das lernen und was dabei im Gehirn passiert, erforscht die Neurobiologin Prof. Sonja Hofer vom Biozentrum der Universität Basel. In einer kürzlich in "Neuron" veröffentlichten Studie zeigen sie und ihr Team, dass Lernen die neuronalen Netzwerke im Gehirn nachhaltig verändert. Dies könnte uns helfen, die einströmenden Reize aus der Umwelt richtig einzuordnen sowie selektiv und effektiv zu verarbeiten. mehr

17.06.2015 Artikel

Plädoyer

Nobelpreisträger: Es geht um die Köpfe

(hib/HAU) Der Nobelpreisträger für Chemie 2014 und Direktor des Max-Planck-Instituts für biophysikalische Chemie Göttingen, Professor Stefan Hell, fordert mehr Flexibilität in der Wissenschaftsförderung, um "jungen Wilden" eine Chance zu geben. In der Sitzung des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung am Mittwoch plädierte Hell für einen Kompromiss zwischen dem Anspruch auf Planungssicherheit für Forscher und einer dringend benötigten Flexibilität. mehr

17.06.2015 Pressemeldung Deutscher Bundestag

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Studie

Was Teenagern Lust auf Mathe macht

(red/pm) Neuntklässler lassen sich relativ einfach für Mathematik motivieren ‒ dies haben Wissenschaftler der Graduiertenschule LEAD und des Hector-Instituts für Empirische Bildungsforschung an der Universität Tübingen in einer aktuellen Studie festgestellt. Schüler verändern ihre Sichtweise auf das Fach nachhaltig zum Positiven, wenn man ihnen den vielseitigen Nutzen von Mathematik verdeutlicht. mehr

16.06.2015 Artikel

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Studie

Warum die Ganztagsschule in Westdeutschland nur ein marginales Phänomen blieb

Die Systemkonkurrenz mit der DDR war der Hauptgrund dafür, dass Kinder in der alten BRD nur selten eine Ganztagsschule besuchten. Das zeigt eine neue bildungshistorische Studie. mehr

15.06.2015 Pressemeldung DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation

"Wir brauchen eine systematische Umsetzung von Inklusion"

Mit mehr Engagement aus Gesellschaft und Bildungspolitik und einer Neuverteilung der Ressourcen kann Inklusion an Schulen umgesetzt werden und zu einer anderen Gesellschaft beitragen, sagt Frau Prof. em. Dr. Annedore Prengel, die seit 35 Jahren zu inklusiver Pädagogik und Heterogenität in Schule forscht. mehr

11.06.2015 Pressemeldung Cornelsen Verlag GmbH

Bnundestag

Nationale Dekade für Alphabetisierung gefordert

(hib/ROL) 7,5 Millionen Menschen in Deutschland können nicht richtig lesen oder schreiben und gelten als sogenannte funktionale Analphabeten. Das zeigt die Studie "leo. - Level-One" im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, die als erste Studie in Deutschland die Größenordnung des funktionalen Analphabetismus unter der erwerbsfähigen Bevölkerung zwischen 18 und 64 Jahren ermittelt hat. mehr

11.06.2015 Pressemeldung Deutscher Bundestag

Studie

Warum Jungs schlechter in der Schule sind und was helfen könnte

(red/pm) Laut eines vor kurzem veröffentlichten OECD-Berichts sind schlechte Schulnoten bei 15-jährigen Jungen wahrscheinlicher als bei Mädchen im gleichen Alter. Dies ist ein weiterer Beleg für einen weltweiten Trend, dass manche Jungen in der Schule ins Hintertreffen geraten. Forscher der Universität Luxemburg haben zwei mögliche Hauptursachen und eine eventuelle Lösung in einer neuen Studie festgestellt, die kürzlich im Journal "Masculinities and Social Change" veröffentlicht wurde. mehr

10.06.2015 Artikel

Forschung

Spitzenforschung aus Deutschland wird international

Deutschland ist weltweit vor den USA und Japan, aber nach China auf Platz 2 beim Export von forschungsintensiven Gütern. Um diese herausragende Position halten zu können, stärkt die Bundesregierung die strategische Internationalisierung der Spitzenforschung. Im Rahmen der Fördermaßnahme "Internationalisierung von Spitzenclustern, Zukunftsprojekten und vergleichbaren Netzwerken" unterstützt das Bundesforschungsministerium ab sofort elf Projekte zur internationalen Vernetzung innovationsstarker Regionen aus Deutschland mit jeweils bis zu vier Millionen Euro. mehr

09.06.2015 Pressemeldung Bundesministerium für Bildung und Forschung

Studie

Geschlechtergerechte Sprache beeinflusst kindliche Wahrnehmung von Berufen

Wenn Berufe in einer geschlechtergerechten Sprache dargestellt werden (Nennung der männlichen und weiblichen Form, zum Beispiel "Ingenieurinnen und Ingenieure" statt nur "Ingenieure") schätzen Kinder typisch männliche Berufe als erreichbarer ein und trauen sich selbst eher zu, diese zu ergreifen. Zu diesem Ergebnis kommen Psychologinnen und Psychologen an der Freien Universität Berlin: In zwei Experimenten lasen sie 591 Grundschülerinnen und -schülern Berufsbezeichnungen entweder in geschlechtergerechter oder in männlicher Sprachform vor und ließen die Kinder die Berufe bewerten. Die Ergebnisse der Studie wurden jetzt in der Fachzeitschrift "Social Psychology" veröffentlicht. mehr

09.06.2015 Pressemeldung Deutsche Gesellschaft für Psychologie (DGPs e.V.)

Niedersachsen

Institut für frühkindliche Bildung erhält neue Struktur

Das Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) plant Anpassungen in der Organisationsstruktur des Niedersächsischen Instituts für Frühkindliche Bildung e.V. (nifbe), um die gute Arbeit weiterzuentwickeln und den Organisations- und Kommunikationsaufwand zu verringern. Dazu wurde heute der Ausschuss für Wissenschaft und Kultur unterrichtet. mehr

08.06.2015 Pressemeldung Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur