Frühkindliche Bildung

Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft begrüßen Qualifizierungsinitiative der Bundesregierung

Die Qualifizierungsinitiative der Bundesregierung ist ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der Bildung und damit zur Fachkräftesicherung in Deutschland, erklärten die Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft heute in Berlin. Entscheidend ist, dass nun gemeinsam mit den Ländern eine Gesamtstrategie entwickelt wird, die die bildungspolitischen Aktivitäten bündelt und weiter verstärkt. In dieser Form nicht akzeptabel ist allerdings der in der Initiative vorgesehene, viel zu weit gefasste Ausbildungsbonus. Durch Fehlanreize und Mitnahmeeffekte schadet er der Ausbildung. mehr

09.01.2008 Pressemeldung DIHK - Deutscher Industrie- und Handelskammertag

Rahmenpläne, Fortbildung und Forscherkisten - Schwerpunkte bei der frühkindlichen Bildung im Jahr 2008

"Die frühkindliche Bildung hat an Bedeutung gewonnen - wesentliche Grundlagen für eine erfolgreiche Bildungskarriere werden bereits weit vor dem Schulbeginn gelegt. Darauf müssen und wollen wir uns einstellen und werden dazu in diesem Jahr entsprechende neue Konzepte vorlegen, die Lehrkräften in der Ausbildung, den Fachkräften in den Kindertageseinrichtungen und Eltern im Interesse der Kinder gleichermaßen zugute kommen werden", so Bildungsminister Henry Tesch mit Verweis auf den Koalitionsvertrag, der die Förderung der vorschulischen Bildung und Erziehung sowie einen fließenderen Übergang vom Kindergarten in die Grundschule vorsieht. mehr

08.01.2008 Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung Mecklenburg-Vorpommern

Niedersachsen: Kindergarten bis 2013 beitragsfrei

(bikl.de) Bis zum Jahr 2013 sollen in Niedersachsen alle drei Kindergartenjahre beitragsfrei gestellt werden. Das erklärte der Niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff heute anlässlich der Eröffnung des Instituts für frühkindliche Bildung und Entwicklung (NIFBE) in Osnabrück. Gleichzeitig lobte er die Reform des "hochwertigen, begabungsgerechten und dreigliedrigen Schulsystems" in Niedersachsen. mehr

21.12.2007 Artikel

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Bildung, Betreuung und Erziehung unter einem Dach

Die ersten Jahre sind entscheidend für die Entwicklung der Kinder – darin sind sich Entwicklungspsychologen und Bildungspolitiker schon lange einig. Aber erst in den letzten Jahren ist das Lernen im frühkindlichen Bereich stark in den Fokus der gesellschaftlichen Diskussion gerückt. Bildungspläne für Kindergärten und Kindertagesstätten sind ein Produkt dieser Diskussion. Ebenso die sogenannten Bildungshäuser. Was steckt dahinter? mehr

19.12.2007 Artikel

"Frühkindliche Bildung professionalisieren!"

Professor Dr. Wassilios Fthenakis fordert im Interview mit Schulen ans Netz, dass die pädagogischen Kompetenzen der Erzieherinnen gestärkt werden müssen. Medienerziehung sieht er als eine der zentralen Aufgaben im frühkindlichen Bereich. mehr

18.12.2007 Pressemeldung Schulen ans Netz e. V.

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Wozu ein Hauptschulabschluss ohne Hauptschule?

Von Valentin Merkelbach Als 2005 der zweite PISA-Ländervergleich veröffentlicht wurde, waren es diesmal nicht die Südländer Bayern und Baden-Württemberg, auf die sich die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit richtete, sondern die drei ostdeutschen Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen mit ihren Systemen ohne eigenständige Hauptschule, die sich unter dem Aspekt "soziale Auslese" und "Risikogruppe" als überraschend erfolgreich präsentierten. Seitdem stellt sich auch unter den Gegnern jeglicher Strukturveränderung die Frage, ob nicht wenigstens die Reduktion der Schulformen von vier auf drei oder zwei das deutsche Schulsystem im internationalen Leistungsvergleich aus seinem Mittelmaß herausführen könnte. Dabei geriet die Hauptschule ins Visier, die es in den drei ostdeutschen Ländern nur kurze Zeit nach der Wende gegeben hat und die in den übrigen Ländern immer mehr zur Problemschule geworden ist. Auch wenn man sie mit immer neuen Fördermaßnahmen zu retten versucht, sie verliert bei Eltern rapide an Akzeptanz, weil der Abschluss dieser Schulform kaum noch eine Perspektive bietet für einen erfolgreichen Einstieg ins Berufsleben. mehr

18.12.2007 Artikel

PISA 2006 – Deutschland hat sich in allen Bereichen verbessert

Die Ergebnisse der Schulstudie PISA 2006 liegen nun vor. Dazu erklärt Thüringens Kultusminister Prof. Dr. Jens Goebel (CDU): mehr

04.12.2007 Pressemeldung Thüringer Kultusministerium

Deutschlands Schülerinnen und Schüler haben sich bei PISA 2006 verbessert - positiver Trend setzt sich fort.

KMK-Präsident Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner und Bundesbildungsministerin Dr. Annette Schavan zu den internationalen PISA-Ergebnissen: "Wir sind auf einem guten Weg, aber es gibt keinen Anlass, mit den Anstrengungen nachzulassen." mehr

04.12.2007 Pressemeldung Sekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder

Soziale Ungerechtigkeit an Schulen

Die Mitgliederversammlung der Landeselterninitiative für Bildung (am Donnerstag 29.11.2007) wertet die Ergebnisse der in dieser Woche vorgestellten Studie zur Lesefähigkeit von Kindern in Deutschland (IGLU) als "Bewährung der Grundschulen als gemeinsamer Lernort für alle Kinder". Es zeige sich aber auch, dass vier Jahre nicht ausreichen, um die Bildungslaufbahn von der sozialen Herkunft zu entkoppeln. mehr

30.11.2007 Pressemeldung Landeselterninitiative für Bildung e.V.

IGLU 2006: Grundschulen noch mehr Zeit geben

"Die Grundschulen als gemeinsamer Lernort für alle Kinder bewähren sich", freut sich der Bundesvorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) Ludwig Eckinger anlässlich der heutigen Vorstellung der Ergebnisse von IGLU 2006. "Die Entwicklung von Lesekompetenzen bestätigt sich als eine tragende Säule unserer Grundschulen." Das Engagement und die Leistung der Grundschullehrerinnen und -lehrer anzuerkennen, betont Eckinger, müsse aber gerade jetzt heißen: Das Studium zum Lehramt für Grundschule muss mit dem universitären Master abschließen und damit gleichwertig mit allen anderen Lehrämtern gestellt werden. mehr

28.11.2007 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung e.V. (VBE)