G8

Stückwerk Bildungspolitik im Kinderland

"Die Bildungspolitik der Landesregierung wird immer mehr zum Stückwerk. Dieser Flickschusterei mit Hausaufgabenbetreuung und pädagogischen Assistenten werden die Wählerinnen und Wähler bei der nächsten Landtagswahl eine Absage erteilen. Populistische Reaktionen auf berechtigte Kritik werden niemanden zufrieden stellen", sagte am Freitag (13.06.) in Stuttgart Doro Moritz, Landesvorsitzende der Bildungsgewerkschaft GEW. mehr

13.06.2008 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

G8 nicht zum Nulltarif zu haben

"Die bis jetzt bekannt gewordenen Maßnahmen der Landesregierung zur Stabilisierung des flächendeckend eingeführten achtjährigen Gymnasiums gehen grundsätzlich in die richtige Richtung. Immerhin will das Land 5,5 Millionen Euro zusätzlich für die G8-Gymnasien ausgeben und die Entrümpelungsdebatte beenden. Wenn man sich die Finanzspritze jedoch etwas genauer ansieht, entpuppt sich diese nur als ´Tropfen auf den heißen Stein`: "Die Finanzspritze ist sehr bescheiden ausgefallen", so die Feststellung von Karl-Heinz Wurster, dem Landesvorsitzenden des Philologenverbandes Baden-Württemberg (PhV BW) zur Ankündigung der Landesregierung. mehr

13.06.2008 Pressemeldung Philologenverband Baden-Württemberg

Massive Kritik am Aktionsplan der niedersächsischen Kultusministerin zum G8

(redaktion/kb) Als "Feigenblatt für dringend benötigte politische Erfolgsmeldungen" kritisiert der Vorsitzende des Landeselternrats Niedersachsen, Matthias Kern, den runden Tisch des niedersächsischen Kultusministeriums mit Eltern-, Schüler- und Lehrervertretern. Stein des Anstoßes ist der von Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann Anfang Juni präsentierte Aktionsplan zum Abitur nach zwölf Schuljahren. Dieser sei "an einigen Stellen so missverständlich formuliert, dass selbst Fachleute gezielt in die Irre geleitet werden", schreibt Kern in einem Gastkommentar in der aktuellen Ausgabe (15. Juni 2008) des Kirchenboten, der Wochenzeitung des Bistums Osnabrück. mehr

12.06.2008 Artikel

Neue Wege finden – gemeinsam für Hessens Schulen

Sehr geehrte Damen und Herren, Schule ist darauf angelegt, Schülerinnen und Schüler zu fördern. Ihre Hauptakteure, Eltern, Lehrerinnen und Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler, haben dieses Grundverständnis, wenn sie Schule gestalten. Wenn wir über Schulpolitik streiten, diskutieren wir daher zuvorderst über den besten Weg für die Schülerinnen und Schüler. Deswegen ist meine Maxime als geschäftsführender Kultusminister, die Unterstützung der Schulen in diesem Kernauftrag in den Mittelpunkt meiner Arbeit zu rücken. mehr

04.06.2008 Pressemeldung Hessisches Kultusministerium

Großer Erfolg am runden Tisch

Einen "Niedersächsischen Aktionsplan zum Abitur nach 12 Schuljahren" hat die Niedersächsische Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann heute in Hannover präsentiert. Der Aktionsplan bündelt wichtige Aktivitäten des Landes im Zusammenhang mit der Einführung des achtjährigen Gymnasiums. Der Präsentation vorausgegangen war am Vorabend das zweite Treffen des runden Tisches "Abitur nach zwölf Schuljahren", bei dem Schüler-, Lehrer- und Elternvertreter gemeinsam mit der Kultusministerin aktuelle Fragen zu diesem Reformprojekt erörtert haben. Zu den Inhalten des Aktionsplans gab es bei diesem Treffen Einvernehmen. mehr

03.06.2008 Pressemeldung Niedersächsisches Kultusministerium

Ergebnisse des Rundes Tisches zum Turbo-Gymnasium

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft stellt nach dem Runden Tisch am 2. Juni 2008 zum Turbo-Gymnasium fest: "Alle vorgelegten, von der Kultusministerin vorgesehenen Maß-nahmen bleiben Stückwerk. So sinnvoll z.B. die Mittagsmahlzeit bei ganztägigem Unterricht und so notwendig die Reduzierung der Anzahl der Klassenarbeiten sind, die Quadratur des Kreises bleibt unmöglich, immer mehr Schülerinnen und Schüler in verkürzter Schulzeit zum Abitur zu führen". Die steigende Anzahl von Abschulungen vom Gymnasium zu Haupt- und Realschule belege dies deutlich. mehr

03.06.2008 Pressemeldung GEW Niedersachsen

Staatsminister Jürgen Banzer: Regionalkonferenzen zu G8 – offener Austausch

"Ich habe den Schulleitungen der Gymnasien und Gesamtschulen diese Woche das 11-Punkte-Programm zur Verbesserung von G8 im Rahmen von drei Regionalkonferenzen in Wiesbaden, Kassel und Gießen persönlich vorgestellt und mit diesen intensiv erörtert. Das war ein guter und offener Austausch", sagte Staatsminister Jürgen Banzer. Die Schulleiter hätten Anerkennung aber auch Kritik genauso wie Fragen und Anregungen geäußert, deren Berücksichtigung man prüfe. "Auf Anregung von Schulleitern prüfen wir jetzt kurzfristig, ob wir die verbindliche Regelung, bei Pflichtunterricht am Nachmittag auf Hausaufgaben für den nächsten Tag zu verzichten, in die Hände der Schulgemeinde geben oder auf dem Wege der Verordnung verankern", erklärte Staatsminister Jürgen Banzer. In dem Zusammenhang unterstrich der Minister, dass das 11-Punkte-Programm die G8-Arbeitsgrundlage für die Schulen ab dem 1. August sei und man Verfahrensfragen wie die angeführte zügig klären werde. mehr

02.06.2008 Pressemeldung Hessisches Kultusministerium

VBE warnt: Nicht nur G-Achtler leiden unter zu starkem schulischen Arbeitsdruck

Nicht nur G8-Gymnasiasten leiden unter einem zu großen Arbeitsdruck, auch an anderen Schularten haben Schüler zu kämpfen, weil sie sich nicht genügend unterstützt fühlen. Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) Baden-Württemberg sieht in dem Dauerdruck, der auf vielen Schülern vor allem aufgrund der Perspektivlosigkeit lastet, ein unnötiges Lernhemmnis. mehr

30.05.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg

© VdS Bildungsmedien

Wie macht man "Entrümpelung" der Lehrpläne und Schulzeitverkürzung für das G 8 richtig?

"Das Gymnasium muss nicht "entrümpelt" werden, sondern es muss methodisch-didaktisch neu konstruiert werden, damit sich die Schulbesuchszeit als effektive Lern-Arbeitszeit verwenden lässt. Dies geschieht bereits seit 1898 in den deutschen Landerziehungsheimen und heute in immer mehr reformpädagogisch orientierten Ganztagsschulen", schreibt Ulrich Herrmann in seinem Beitrag, den er als Statement anlässlich der öffentlichen Anhörung der Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen im baden-württembergischen Landtag, Stuttgart 29.5.2008, zum Thema "falschGm8" und auf dem Forum des Quenstedt-Gymnasiums Mössingen zum Thema "Zum Thema G 8 – Wege aus der Krise", Mössingen 29.5.2008, gehalten hat. 1. 2. mehr

29.05.2008 Artikel

Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave im Landtag: Verkürzung der Schulzeit bis zum Abitur ist in Schleswig-Holstein gut vorbereitet

"Wir haben in Schleswig-Holstein den Einstieg in das achtjährige Gymnasium mit der Erprobung an Modellschulen sorgfältig vorbereitet." In ihrem Bericht vor dem Landtag stellte Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave heute (28. Mai) fest, dass sich nun als Vorteil erweise, was früher oft als "hinterwäldlerisch" bezeichnet wurde, nämlich, dass man sich Zeit genommen habe. mehr

29.05.2008 Pressemeldung Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein