Wieder versucht die rot-grüne Landesregierung, in der Schulpolitik Fakten zu schaffen. Der nordrhein-westfälische Philologen-Verband hat absolut kein Verständnis dafür, dass in einer Phase vorsichtiger, aber insgesamt zielführender Verständigungsgespräche nun mit "heißer Nadel" einseitig ein Schulgesetzentwurf zum Errichten von Gemeinschaftsschulen vorgelegt werden soll. Als geradezu dreist müssen Elternorganisationen und Lehrerverbände die Tatsache empfinden, dass ein Fraktionsentwurf – im Gegensatz zu einem Gesetzentwurf der Landesregierung – sämtliche Mitbestimmungsrechte und –möglichkeiten vor (!) Einbringung eines Gesetzes auf kaltem Wege außer Kraft setzt.
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12.07.2011
Pressemeldung
Philologenverband NRW (PhV NRW)