Gemeinschaftsschule

Fauler Kompromiss in Hamburg

Der Verband Deutscher Realschullehrer (VDR) hat sich der Initiative "Wir wollen lernen" in Hamburg angeschlossen. Diese Initiative wendet sich gegen die vom schwarz-grünen Senat beschlossene Einführung von Primarschulen, in denen alle Kinder von der ersten bis zur sechsten Klasse gemeinsam lernen sollen. Anschließend ist eine Aufteilung in Stadtteilschulen und Gymnasien vorgesehen. mehr

29.09.2008 Pressemeldung Verband Reale Bildung

Evangelische Kirchen: Gemeinsames Lernen bis Klasse 10

(redaktion/pm) "Wir wollen längeres gemeinsames Lernen – möglichst bis zur 10. Klasse." Dies fordern die beiden evangelischen Kirchen in Württemberg und Baden in einem Positionspapier zur Schulpolitik in Baden-Württemberg, das sie am Freitag der Öffentlichkeit vorgestellt haben. Gemeinsames Ziel sei dabei eine bessere Qualifikation für alle. mehr

28.09.2008 Artikel

Berlin benachteiligt Realschüler

Berlins Bildungssenator Jürgen Zöllner (SPD) will Haupt- und Realschulen ab 2010 zusammenlegen. Diesen Marsch in Richtung Einheitsschule will er dem (Wahl-)Volk mit dem Argument höherer Chancengleichheit unterjubeln. Doch statt mehr Bildungsgerechtigkeit produziert Zöllner eklatante Ungerechtigkeit, kritisiert der Verband Deutscher Realschullehrer (VDR). mehr

28.09.2008 Pressemeldung Verband Reale Bildung

Wollen die Landeskirchen wirklich das Gymnasium abschaffen und die verpflichtende Ganztagsschule einführen?

Der Philologenverband fragt weiter: - Ist das auch die Meinung der Kirchenbasis: Soll es nur noch Einheitsschulen und ein zweijähriges Rumpfgymnasium geben? - Soll die Erziehung weg vom Elternhaus und in die Hände der Schule gelegt werden? mehr

28.09.2008 Pressemeldung Philologenverband Baden-Württemberg

© sensjs.berlin.de

Zöllner: "Zunächst das Problem der Hauptschule lösen"

(redaktion) Vor wenigen Tagen hat der Berliner Bildungssenator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner Eckpunkte für die Weiterentwicklung der Schulstruktur vorgelegt. Demnach sollen ab dem Schuljah 2010/2011 unter anderem die Haupt- und Realschulen zu Integrierten Haupt- und Realschulen (IHR) zusammengeführt werden, an denen die Schüler alle Abschlüsse sowie die Übergangsberechtigung in die gymnasiale Oberstufe erreichen können. Das Gymnasium soll als eigenständige Schulart bestehen bleiben und das Sitzenbleiben soll abgeschafft werden. Im Interview mit [Dr. Peter Pahmeyer](http://www.schulstruktur.com/) erklärt Zöllner das zukünftige Berliner Schulmodell. mehr

27.09.2008 Artikel

© privat

"Wir können die geplante Einführung des Primarschul-Modells stoppen"

Vor den Hamburger Bürgerschaftswahlen hatte sich eine große Mehrheit der im Landesparlament vertretenen Parteien, gestützt auf das Votum der Hamburger Enquete-Kommission unter dem Titel "Konsequenzen aus der neuen PISA-Studie für Hamburgs Schulentwicklung" (März 2007), für eine zweigliedrige Schulstruktur ab Klasse 5 ausgesprochen. Hamburger Mädchen und Jungen hätten dann nach einer vierjährigen Grundschulzeit entweder so genannte Stadtteilschulen oder achtjährige Gymnasien besuchen können. Nun soll nach dem von CDU und Grün-Alternative Lister (GAL) abgeschlossenen Koalitionsvertrag von 2010 an die vierjährige Grundschule durch eine sechsjährige Primarschule ersetzt werden. Diese soll in den ersten drei Jahren in eine Grundstufe und bis zur sechsten Klasse in eine Unterstufe eingeteilt werden. Dieser schwarz-grüne Schulkompromiss trifft auf massiven Widerstand zweier Bürgerinitiativen, von denen die eine seit geraumer Zeit für die Integration auch des Gymnasiums in eine Schule für alle kämpft, die andere den Erhalt des Gymnasiums von Klasse 5 bis 12 fordert. Im Interview mit [Dr. Peter Pahmeyer](http://www.schulstruktur.com) erklärt der Sprecher der Hamburger Volksinitiative "Wir wollen lernen", Dr. Walter Scheuerl, warum seine Initiative sich so sehr für den Erhalt der Hamburger Gymnasien ab Klasse 5 engagiert. mehr

19.09.2008 Artikel

GEW Vorsitzende im Einsatz: Jede Unterschrift ist wichtig!

"Wie fiebern dem Startschuss entgegen und werden mit allen Kräften dazu beitragen, dass das Volksbegehren erfolgreich über die Ziellinie geht" – die Vorsitzenden der GEW, Klaus Bullan und Sigrid Strauß, werden sich gemeinsam mit vielen anderen UnterstützerInnen am Donnerstag abend bei der Auftaktveranstaltung für das Volksbegehren "Eine Schule für Alle" warm machen (18. September 2008 ab 19.00 Uhr in der Ida-Ehre-Gesamtschule, Bogenstr. 36). mehr

17.09.2008 Pressemeldung GEW Hamburg

GEW-Position zu Modellschulen: Jetzt vorrangig alle Schritte zur "Schule für alle" unterstützen!

Die nächsten Schritte bei der Schulentwicklung müssen in den KITAs und Grundschulen sowie bei der Integration in der Sekundarstufe I liegen. Wer die Bildungschancen aller Kinder verbessern will, muss das frühe Lernen massiv fördern. Gleichzeitig ist der Weg für eine längere gemeinsame "Schule für alle" einzuschlagen. mehr

11.09.2008 Pressemeldung GEW Bremen

Qualität ist entscheidend

Der Erfolg der Berliner Schulen hängt in erster Linie von der Qualität des Unterrichts ab, die Schulstruktur spielt dabei eine geringere Rolle. Richtig ist aber auch, dass die nahezu unübersichtliche Berliner Schullandschaft mit ihrer Vielzahl an Schulformen in ihrer jetzigen Form nicht weiter bestehen kann. Daher ist eine Reform der Schulstruktur vom Grundsatz her zu begrüßen. mehr

10.09.2008 Pressemeldung Landeselternausschuss Berlin (LEA Berlin)

"Neue Schularten bedeuten Durchbruch für längeres gemeinsames Lernen"

In Schleswig-Holstein gehen in dieser Woche die ersten Regionalschulen und weitere Gemeinschaftsschulen an den Start. "Mit den neuen Schularten haben wir in Schleswig-Holstein einen Durchbruch geschafft für größere Durchlässigkeit und längeres gemeinsames Lernen. Sowohl die Gemeinschaftsschulen als auch die Regionalschulen geben einen guten Rahmen für mehr Unterricht und mehr individuelle Förderung", sagte Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave heute (3. September) anlässlich der Einschulungsfeier der Heinrich-Heine-Gemeinschaftsschule in Büdelsdorf. Zudem besuchte Bildungsstaatssekretär Wolfgang Meyer-Hesemann die Einschulungsfeier der Stapelholm-Regionalschule in Erfde. Insgesamt werden dieser Tage rund 7.000 Kinder an den beiden neuen Schularten eingeschult. mehr

03.09.2008 Pressemeldung Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein