Gemeinschaftsschule

Fünf Jahre nach dem PISA-Schock: Neues Schulgesetz nicht auf der Höhe der Zeit

Einen Tag vor der Anhörung im Landtag zum neuen Schulgesetz ging die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hart mit dem Gesetzentwurf ins Gericht. "Fünf Jahre nach dem PISA-Schock bleibt Bildungspolitik in Schleswig-Holstein Stückwerk. Neuesten pädagogischen Erkenntnissen und internationalen Maßstäben wird der Gesetzentwurf jedenfalls nicht gerecht. Statt der Regionalschule brauchen wir eine Schule für alle, in der die Kinder bis zum 10. Schuljahr gemeinsam lernen ", sagte der GEW-Landesvorsitzende Matthias Heidn am Mittwoch, den 6. Dezember 2006, in Kiel. Voraussetzungen für Verbesserungen an den Schulen seien außerdem höhere Investitionen in alle Bildungsbereiche. mehr

06.12.2006 Pressemeldung GEW Schleswig-Holstein

Realschüler demonstrieren gegen Regionalschulen

(bikl) Gegen die geplante Zusammenlegung von Real- und Hauptschulen haben am Montag in Schleswig-Holstein zahlreiche Realschüler demonstriert. Das berichtet die Tageszeitung DIE WELT heute. mehr

05.12.2006 Artikel

Bildungsministerium sichert Kellinghusen Start der Gemeinschaftsschule zu

Der Gründung einer Gemeinschaftsschule in Kellinghusen zum kommenden Schuljahr 2007/08 ist der Weg geebnet. Das Ministerium für Bildung und Frauen und der Schulverband Kellinghusen haben sich jetzt auf den Start einer der ersten Gemeinschaftsschulen in Schleswig-Holstein verständigt. mehr

20.11.2006 Pressemeldung Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein

Philologenverband kritisiert Bildungspolitik der Unionsparteien

Wegen divergierender bildungspolitischer Ausrichtung und auseinander driftender Bildungspolitik in verschiedenen Bundesländern hat Heinz-Peter Meidinger, Vorsitzender des Deutschen Philologenverbandes (DPhV), scharfe Kritik an der CDU/CSU geübt und den Unionsparteien "offensichtliche Konzeptionslosigkeit" vorgeworfen. mehr

15.11.2006 Pressemeldung Deutscher Philologenverband (DPhV)

Landesschulbeirat dankt Klaus Böger

Der Landesschulbeirat dankt Klaus Böger für die geleistete Arbeit. Wir bedauern sein Ausscheiden aus dem Senat. Er hat die notwendige inhaltliche Erneuerung in der Berliner Schule konsequent vorangebracht. Dies hat nach dem vieljährigen Zögern zuvor natürlich eine Fülle von Konflikten hervorgerufen. Diese Konflikte infolge der notwendigen pädagogischen und organisatorischen Reformen wurden maßgeblich verstärkt durch die mangelhafte Finanzierung im Berliner Senat. Durch das Ausscheiden von Klaus Böger sind diese Konflikte nicht beendet. Sie haben mit seiner Person wenig zu tun, sondern mit dem endlich in Gang gesetzten Veränderungsprozess. mehr

14.11.2006 Pressemeldung Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung

Mehr Föderalismus in der Bildung - jetzt auch bei den Eltern?

Keine Entwicklung hat vor PISA und neben PISA bei den Diskussionen über die Qualität deutscher Schulen eine so dominierende Rolle gespielt wie der Grad ihrer Ausstattung mit Computern und Netzwerken. Zu keiner Zeit war es einfacher, Lernstoffe und Unterrichtsmethoden zwischen Ost- und Bodensee zu koordinieren – von einer Abstimmung auf europäischer Ebene ganz zu schweigen. Und niemals war die Bündelung verfügbarer Ressourcen sinnvoller als in den derzeitigen internationalen Verteilungskämpfen. mehr

07.11.2006 Artikel

Fährt Rot-Rot unter Wowereit die Bildung an die Wand?

Der Landeselternausschuss hat aus dem inneren Zirkel der Koalitionspartner erfahren, dass der Regierende intern die Parole ausgegeben hat, es dürfe zu keinen schlechten Nachrichten mehr aus dem Bildungsbereich kommen. Dies könnte zur neuen Leitlinie die in der Berliner Bildungspolitik – bestückt mit einer handzahmen Bildungssenatorin – werden. mehr

03.11.2006 Pressemeldung Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung

"Schluss mit der Rest-Hauptschule!"

"Die Hauptschule als Restschule eines negativen Ausleseprozesses ist nicht reformierbar", kommentiert Oskar Brückner, Vorsitzender der GEW Bayern, die derzeitige Diskussion. In Bayern werden die Zahlen der Hauptschüler bis 2020 um rund ein Drittel zurückgehen – in Ober- und Unterfranken sogar um jährlich 11%. Und weiter: "Da reicht es nicht, die Berufsfähigkeit der Hauptschüler verbessern zu wollen, indem Praxisanteile des Unterrichts auf Kosten der Allgemeinbildung ausgeweitet werden. Das Problem ist und bleibt das selektive Bildungssystem in Bayern." mehr

31.10.2006 Pressemeldung GEW Bayern

Meidinger: "SPD-PDS-Schulreformpläne sind Verlierer-Modelle"

Mit völligem Unverständnis hat der Bundesvorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, Heinz-Peter Meidinger, auf den von der künftigen SPD-PDS-Koalition in Berlin geplanten Einstieg in die Gemeinschaftsschule und die von der SPD-Fraktion in Nordrhein-Westfalen geforderte Verlängerung der Grundschulzeit und Schaffung von integrierten Orientierungsstufen und Oberstufenzentren reagiert. mehr

26.10.2006 Pressemeldung Deutscher Philologenverband (DPhV)

EU-Kommission rügt deutsches Bildungssystem

Der Appell der EU-Kommission ist unmissverständlich: Das deutsche Bildungssystem ist ineffizient und sozial ungerecht. Der Befund trifft vor allem Bayern. Oskar Brückner, Vorsitzender der GEW Bayern: "Kultusminister Schneider fühlt sich zu Recht von diesem Appell angesprochen – hat Bayern doch das sozial ungerechteste Schulsystem der Bundesrepublik. Seine Reaktion ist allerdings außergewöhnlich dünnhäutig und polemisch. So wirft er der EU vor, ´auf einseitige und ideologisch motivierte Art und Weise gegen das gegliederte Schulwesen Stellung zu beziehen´. Dabei muss auch Minister Schneider endlich zur Kenntnis nehmen, dass es kein einziges stichhaltiges Argument für den Auslesezeitpunkt nach der vierten Klasse gibt. Alle Bildungsstudien der letzten Jahre haben die Überlegenheit von integrativen Bildungssystemen belegt." mehr

17.10.2006 Pressemeldung GEW Bayern