Kultusministerin Marion Schick geißelte am Donnerstag (9. Dezember 2010) den vorgestellten Gesetzentwurf der SPD-Landtagsfraktion zur Wahlfreiheit zwischen acht- und neunjährigem Gymnasium als reinen Wahlkampfgag: "Wer dem Landtag einen Gesetzentwurf vorlegt und darin schreibt, mit einer Parallelführung kämen keine Kosten auf den Staatshaushalt zu, kann scheinbar nicht auf drei zählen. Eine solide Umsetzung eines neunjährigen Bildungsgangs zum Abitur setzt eine pädagogische Neukonzeption des gymnasialen Bildungsgangs voraus und bedeutet völlig unplanbare zusätzliche Kosten. Es ist schon ein starkes Stück zu behaupten, dies könne zum Nulltarif geschehen." Damit entlarve die SPD selbst ihren Gesetzentwurf als nicht ernstzunehmenden Wahlkampfgag, so Schick.
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09.12.2010
Pressemeldung
Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg