Gymnasium

Bayern

Der Übertrittsdruck bleibt bestehen

Der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, hat die Korrekturen am Übertrittsverfahren in vierten Grundschulklassen als "Kosmetik" bezeichnet und sich so erneut in die Diskussion um das Übertrittsverfahren eingeschaltet: mehr

04.05.2010 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.

Gesamtschule

"Mit dem Bildungs-Trabbi in Bayerns Zukunft?" – Grüne Gesamtschulvisionen rückwärtsgewandt

"Kein vernünftiger Mensch käme auf die Idee, VW, Audi, BMW und Mercedes dichtzumachen und den Deutschen nur noch den Trabbi als Auto zu erlauben. Genau das ist aber der von den bayerischen Grünen in der Schulpolitik verfolgte Ansatz: Die Abschaffung der erfolgreichen bayerischen Schularten zugunsten des überholten Modells einer Gesamtschule für alle. Dieses Festklammern an der Gesamtschulidee ist rational nicht erklärbar: Denn Kinder sind einfach zu unterschiedlich, als dass eine einzige Schulart ausreichen würde, der Vielfalt ihrer Talente, Begabungen und Bedürfnisse gerecht zu werden und diese auch nur halb­wegs angemessen zu fördern", kommentiert der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbandes (bpv) Max Schmidt die Zielsetzung von Bündis90/Die Grünen, die bayerischen Schularten durch eine Gesamtschule für alle Kinder und Jugendliche zu ersetzen. Die Forderung nach einer "Gemeinschaftsschule für alle" hatte die Grünen-Fraktion im Zusammenhang mit der Ankündigung ihrer für heute beantragten Aktuellen Stunde im Landtag unter dem Titel "Schluss mit der Auslese" erhoben. mehr

04.05.2010 Pressemeldung Bayerischer Philologenverband (bpv)

Übertritt

Kultusminister Spaenle startet Monitoring zum Übergang der Grundschüler an die weiterführenden Schulen mit repräsentativer Online-Erhebung - Gespräche mit Schulleitungen und Eltern

Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle hat nun die Erhebung der Erfahrungen von Eltern und Lehrkräften mit dem neu geregelten Übertritt der Kinder von der Grundschule zu den weiterführenden Schulen gestartet. "Ich will wissen, welche Erfahrungen die Lehrkräfte und Eltern unserer Grundschüler mit der Neuregelung des Übertrittsverfahrens sammeln", so der Minister. Er nutzt dazu drei Wege: eine repräsentative Onlinebefragung, Gespräche mit Schulleitungen und Begegnungen mit Elternvertretern. Mit dem Verfahren überträgt Minister Spaenle die positiven Erfahrungen mit dem Monitoring beim Prozess zur Einführung der Oberstufe des achtjährigen Gymnasiums auf die Grundschule. mehr

04.05.2010 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Bayern

Doppelter Abiturjahrgang: Es fehlt an allem

Die Grünen im Bayerischen Landtag kritisieren die Maßnahmen zur Bewältigung des doppelten Abiturjahrgangs als viel zu spät begonnen und als völlig unzureichend. "An den Hochschulen fehlen Studienplätze und Personal und das zu einem Zeitpunkt, an dem an den Hochschulen durch die Bolognareform und den damit verbundenen Schwierigkeiten sowieso schon eine große Unruhe herrscht", erklärt die hochschulpolitische Sprecherin Ulrike Gote. Vor diesem Hintergrund sei der doppelte Abiturjahrgang kaum zu bewältigen. Das gelte besonders für die Fachhochschulen, die zu den am meisten überlasteten Hochschulen zählten. mehr

03.05.2010 Pressemeldung Bündnis 90/Die Grünen

Gemeinsam lernen

Bildungsforscher: Übertritt nach Klasse vier sinnvoll

Der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbandes (bpv) Max Schmidt hat in Bezug auf die Diskussion um den Übertritt nach Klasse vier auf die klaren Aussagen erfahrener Entwicklungspsychologen und Begabungsforscher verwiesen. So äußerte der stv. Direktor des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung Prof. Dr. Marcus Hasselhorn: "Entwicklungspsychologisch ist eine Verlängerung der Grundschulzeit nicht sinnvoll." Selbst "eine sechsjährige gemeinsame Primarbeschulung habe "für die meisten Kinder mehr Entwicklungsnachteile als -vorteile". Hasselhorn, bis 2008 auch Präsident der Deutschen Gesellschaft für Psychologie war, ist überzeugt: "Vier Jahre sind genug." mehr

03.05.2010 Pressemeldung Bayerischer Philologenverband (bpv)

Baden-Württemberg

Lehrermangel an Gymnasien verschärft sich

Die Bildungsgewerkschaft GEW warnt vor einer Verschärfung des Lehrermangels an den Gymnasien in Baden-Württemberg. "Ab September werden zur Vorbereitung des Doppel-Abis 2012 mehr Lehrerinnen und Lehrer in der Oberstufe gebraucht. Viele Schulen melden schon jetzt, dass sie nicht wissen, wie sie vor allem den Unterricht in Fächern wie Mathematik und Physik abdecken sollen", sagte am Sonntag (02.05.) in Stuttgart Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). In der GEW sind mehrere tausend Gymnasiallehrer/innen organisiert. mehr

02.05.2010 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

Klett Mitveranstalter beim Stuttgarter Science Quiz

Gemeinsam mit der Stadt Stuttgart veranstalten die Klett MINT GmbH, die Ernst Klett Verlag GmbH und der MiNe-MINT e.V. am 09.07.2010 das Science Quiz im Stuttgarter Rathaus. Das Quiz findet in diesem Jahr bereits zum dritten Mal statt. Schülerteams der Sekundarstufe I (Realschüler und Gymnasiasten der Mittelstufe) und der Sekundarstufe II (Schüler der Oberstufe) können dabei ihr naturwissenschaftliches Wissen unter Beweis stellen. Den Gewinnerteams winken Geldpreise für den naturwissenschaftlichen Etat ihrer Schule, die von Klett zur Verfügung gestellt werden. mehr

30.04.2010 Pressemeldung Klett MINT GmbH

Schulstruktur

Bürger- und Elternwillen achten!

Die heute vorgestellte forsa-Umfrage des Philologenverbandes und der Landeselternschaft der Gymnasien ist eine weitere Bestätigung, dass die Bürger in NRW keine ideologisch motivierten Schulstruktur-Experimente wollen. Ein ähnliches Bild hatte schon die dimap-Umfrage von lehrer nrw Ende Januar dieses Jahres ergeben. mehr

29.04.2010 Pressemeldung Verband Reale Bildung

Nordrhein-Westfalen

Schulministerin Barbara Sommer: Die Menschen wollen keine Einheitsschule

Schulministerin Barbara Sommer zur heutigen Pressekonferenz des Philologenverbandes, der Landeselternschaft Gymnasien und der Schulleitervereinigungen: mehr

29.04.2010 Pressemeldung Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

Schulstruktur

FORSA-Umfrage: NRW-Bürger lehnen rot-grüne Schulpläne rigoros ab!

Unmissverständlich dokumentiert eine aktuelle FORSA-Umfrage für Nordrhein-Westfalen, dass zentrale rot-grüne Schulvorstellungen von der Bevölkerung abgelehnt werden. 57 Prozent sprechen sich gegen eine Verlängerung der Grundschulzeit aus, 78 Prozent wollen ein Wahlrecht der Eltern, nach der Grundschule zwischen unterschiedlichen Schulformen entscheiden zu können und 76 Prozent sagen NEIN zu einer einheitlichen Schule. Sie wünschen den Erhalt von Realschulen und Gymnasien. mehr

29.04.2010 Pressemeldung Philologenverband NRW (PhV NRW)