Hauptschule

Ausbau von Ganztagsschulen zeigt weitere Erfolge

Ganztagsschulen werden immer wichtiger für die Bildung in Deutschland. Das ist einer der zentralen Befunde des fünften bundesweiten Ganztagsschulkongresses, der mit mehr als 1300 Teil-nehmern am Freitag in Berlin startete. Ganztagsschulen sind demnach aus dem deutschen Bildungssystem nicht mehr wegzudenken, ihre Zahl steigt kontinuierlich an. Im Rahmen des Investitionsprogramms "Zukunft, Bildung und Betreuung" (IZBB) werden mittlerweile 6.918 Schulen gefördert. Damit erhält bald jede fünfte allgemein bildende Schule in Deutschland Mittel aus dem Investitionsprogramm. Mit ihrem Auf- und Ausbau verbunden ist das Ziel einer möglichst hohen Qualität von ganztägiger Bildung und Betreuung. mehr

12.09.2008 Pressemeldung Bundesministerium für Bildung und Forschung

Mehr Lehrer, mehr Ganztagsschulen, kleinere Klassen und mehr Chancen in der beruflichen Bildung

Der Freistaat stellt Stellen und Mittel für 2245 zusätzliche Lehrkräfte zur Verfügung. An Hauptschulen sind 177 neue Ganztagszüge und an Förderzentren 30 Ganztagszüge im Aufbau. Die Obergrenze der Klassen an weiterführenden Schulen wird abgesenkt und die Berufliche Oberschule als zweiter Weg zum Abitur wird flächendeckend ausgebaut. Heute präsentierte Bayerns Kultusminister Siegfried Schneider die Neuerungen zum Schuljahr 2008/2009. mehr

12.09.2008 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Gute Resultate in der Hauptschule

"Der VBE freut sich insbesondere über die guten Resultate, die in den Erweiterungskursen der Hauptschulen erzielt worden sind", kommentiert der VBE-Vorsitzende Udo Beckmann die Ergebnisse der Lernstandserhebungen. "Dass sich die Spitzenergebnisse zwischen den Schulformen teilweise überlappen, zeigt einmal mehr, dass die frühe Aufteilung der Kinder nach vermeintlicher Begabung nicht sinnvoll ist." mehr

11.09.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW

Bundeskanzlerin Merkel auf Schulbesuch

Schulen sind die tragenden Säulen eines jeden Bildungssystems. In Löhne, Ilmenau und Stuttgart informierte sich Bundeskanzlerin Angela Merkel über drei verschiedene Schulformen des deutschen Systems. Für die Kanzlerin ist diese Dreiteilung ein Ausdruck von Vielfalt und Qualität. mehr

11.09.2008 Pressemeldung Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

"Wir sind uns einig: Strukturdebatte ist der falsche Weg"

"Ich begrüße das Positionspapier der Eltern- und Lehrerverbände, das mir heute überreicht wurde. Neun Verbände unterstützen darin die Grundpositionen der bayerischen Staatsregierung", kommentierte Bayerns Kultusminister Siegfried Schneider die Übergabe des Positionspapiers an ihn heute Mittag in München. mehr

11.09.2008 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Die Hauptschule hängt am Tropf des KM

Inzwischen vergeht kaum eine Woche, in der nicht der Kultusminister seine Hauptschulinitiative in den höchsten Tönen preist. Mit Beginn des neuen Schuljahres soll sie flächendeckend mit dem verstärkten Praxisbezug in der 7. Jahrgangsstufe beginnen. In den Folgejahren sollen die Modularisierung in einzelnen Fächern und die verstärkte Berufsorientierung mit der Einführung der Wahl eines vierstündigen berufsorientierenden Bereichs (Wirtschaft/Technik /Soziales) fortgesetzt werden. Ganztagesklassen sollen weiter ausgebaut werden und das Arbeits- und Sozialverhalten der SchülerInnen soll besser werden. mehr

11.09.2008 Pressemeldung GEW Bayern

Zentrale Lernstandserhebungen in den Klassen 3 und 8

Die Schülerinnen und Schüler in Nordrhein-Westfalen zeigen bei den im Mai geschriebenen Lernstandserhebungen in den Klassen 3 und 8 zufriedenstellende bis in Teilgruppen exzellente Leistungen. "Die Ergebnisse belegen die hervorragende Arbeit unserer Schulen. Lehrerinnen und Lehrer setzen sich in vorbildlicher Weise dafür ein, dass Kinder und Jugendliche die Standards der Lehrpläne erreichen", lobt Schulministerin Barbara Sommer. mehr

11.09.2008 Pressemeldung Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

Klare Positionen der Lehrer- und Elternverbände für Verbesserungen im bestehenden System, für kleinere Klassen, mehr Lehrer und Talentförderung an allen Schularten

"Die überwiegende Mehrheit der bayerischen Lehrkräfte und Eltern spricht sich in sechs Positionen zur bayerischen Schulpolitik ohne Einschränkungen für das hocheffiziente gegliederte Schulwesen in Bayern aus. Aber ebenso nachdrücklich fordern wir sehr viel höhere Bildungsinvestitionen, die zu deutlichen Verbesserungen an den allgemein- wie an den berufsbildenden Schulen führen. Im bestehenden System wollen wir die Unterrichts – und Betreuungsqualität an den bayerischen Schulen durch kleinere Klassen, mehr Lehrkräfte, zusätzliches Betreuungspersonal und den bedarfsgerechten Ausbau des Ganztagesangebots erhöhen. Eine Kernforderung ist die enge Zusammenarbeit von Lehrkräften und Eltern mit einem intensiven Beratungsangebot für Eltern über die schulischen und beruflichen Perspektiven und das Entwicklungspotenzial jedes einzelnen Kindes." Mit dieser kurzen Beschreibung der Positionen von Eltern und Schülern zur Schulpolitik in Bayern im Herbst 2008, die heute an Kultusminister Siegfried Schneider in München übergeben werden, fordern die unterzeichnenden Eltern- und Lehrerverbände die Politiker in Bayern auf, die bayerischen Schüler endlich in Ruhe an den verschiedenen Schularten arbeiten zu lassen und sie nicht für längst überholte und gescheiterte Schulversuche zu missbrauchen. mehr

11.09.2008 Pressemeldung Verband Reale Bildung

"Zeitschriften in die Schulen" motiviert Jugendliche zum Lesen

Was haben Auto Motor Sport, Geo, Mädchen und Top of the Pops gemeinsam? Zusammen mit rund 30 weiteren aktuellen Titeln verführen sie nach den nächsten Osterferien Schülerinnen und Schüler in ganz Deutschland zum kostenlosen Schmökern. mehr

10.09.2008 Pressemeldung Stiftung Lesen

Schulübergang: Kinder weniger gebildeter und einkommensschwacher Eltern werden diskriminiert

(redaktion/idw) Kommt ein Kind aus einer niedrigen sozialen Schicht, wird es nicht die gleich hohe Bildungsempfehlung für die weiterführende Schule erhalten wie ein Kind aus einer hohen Sozialschicht, selbst wenn die beiden Kinder in der Grundschule die gleichen Noten erreichen. "Lehrerinnen und Lehrer an Grundschulen entscheiden offenbar nicht nur aufgrund von Schulleistungen über die Empfehlung, die sie für die weiterführende Schule nach der vierten Klasse abgeben, sondern auch aufgrund der sozialen Herkunft der Kinder", erklärt Univ.-Prof. Dr. Dr. Stefan Hradil vom Institut für Soziologie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. mehr

10.09.2008 Artikel