Hauptschule

Kultusministerium weist Vorwürfe der SPD-Landtagsfraktion zurück

Das Bayerische Kultusministerium lässt junge Menschen nicht im Stich, die keinen Hauptschulabschluss haben, verwahrt sich das Ministerium gegen die unbegründeten Vorwürfe der SPD-Landtagsfraktion. mehr

05.08.2008 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

VBE bezweifelt, ob die Vorstellungen der FDP die Hauptschule retten

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) Baden-Württemberg wi­derspricht FDP-Chef Noll, der in der Zweizügigkeit das künftige Heil der Hauptschule sieht. Viele Hauptschulen seien einzügig geworden, weil nie­mand mehr dorthin gehen wollte, behauptet der VBE-Sprecher. Bei einer von der Gesellschaft als Restschule stigmatisierten Bildungseinrichtung komme es letztendlich gar nicht mehr auf die Qualität der dort geleisteten Arbeit an, da auch hoch motivierten und gut ausgebildeten Jugendlichen dieser Schulart generell der Makel "Verliertyp" anhafte. mehr

04.08.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg

© photocase.de / fult

Der Alphabetisierungspädagoge kommt

(ht). In Deutschland leben vier Millionen nahe am Rande des Analphabetismus oder befinden sich mitten darin. Nur 20 000 von ihnen tun etwas dagegen und knien sich erneut in den Erwerb der Schrift hinein. – Zahlen, die dem Land der Dichter und Denker nicht gut zu Gesicht stehen. Seit 2007 fördert der Bund nun eine Initiative, die den Alphabetisierungsunterricht professionalisieren will. 2009 soll ein erster Studiengang entstehen. mehr

04.08.2008 Artikel

Beginn des Schuljahres 2008/2009: Schulen machen fit für weiteren Ausbildungs- und Lebensweg

"Die Qualität des Bildungsangebots in Rheinland-Pfalz wird mit einer Reihe von Maßnahmen, die im heute beginnenden Schuljahr 2008/2009 starten, konsequent weiterentwickelt. Basis dafür ist eine gute Unterrichtsversorgung, die durch die erfolgreiche Arbeit der Schulaufsicht – und nicht zuletzt mit Hilfe von 220 zusätzlich im Landeshaushalt bereitgestellten Lehrerstellen – gesichert wird. Zum 1. August konnten auf den neuen und den freigewordenen Stellen rund 950 Lehrkräfte neu eingestellt werden, für dieses Schuljahr sind zudem mehr als 100 Lehrerinnen und Lehrer im Vorgriff bereits zum 1. Februar eingestellt worden. Besonders wichtig ist uns, dass sich alle Neuerungen und Reformen, die initiiert werden, in ein übergreifendes bildungspolitisches Gesamtkonzept einpassen, das die Chancen von Schülerinnen und Schülern während der Schulzeit und auch mit Blick auf den weiteren Ausbildungs- und Lebensweg verbessert und die individuelle Förderung in den Mittelpunkt stellt." Das unterstrich Bildungsministerin Doris Ahnen heute zum ersten Schultag des Schuljahres 2008/2009 in dem neuen Gymnasium Nackenheim (Kreis Mainz-Bingen). Das Nackenheimer Gymnasium ist nicht nur eine Neugründung, sondern zudem eines von landesweit neun Gymnasien, die mit diesem Schuljahr als Ganztagsgymnasien mit achtjährigem Bildungsgang (G8GTS) starten. mehr

04.08.2008 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-Pfalz

Bayerns Schulen bei begabungsgerechter Förderung Weltspitze?

Die bayerische Staatsregierung glaubt fest daran, dass Begabung angeboren ist. Sie begründet damit ihr gegliedertes Schulsystem und spricht von "begabungsgerechter Förderung", wenn sie für jede vermeintliche Begabung eine eigene Schulform und damit Bildungsschublade einrichtet. Wissenschaftlich ist die Vorstellung, dass Kinder mit einem festgelegten Spektrum an Begabungen geboren werden, längst widerlegt. "Es gibt weder das Professorinnen-Gen noch das Putzfrauen-Gen", sagt Isabell Zacharias, die Landesvorsitzende des Bayerischen Elternverbands (BEV). "Ob ein Kind Putzfrau oder Professorin wird, hängt entscheidend davon ab, wie es gefördert wird." mehr

03.08.2008 Pressemeldung Bayerischer Elternverband

Weit über 40 Prozent der Hochschulzugänge kommen von Hauptschulen und Realschulen

"Heute ist Zeugnistag -- Grund, den vielen Tausenden von Schülerinnen und Schülern herzlich zu gratulieren für ihre im letzten Jahr gezeigte Anstrengungsbereitschaft und ihre erbrachten Leistungen", beglückwünscht Anton Huber, Vorsitzender des Bayerischen Realschullehrerverbandes die jungen Menschen. Insbesondere der Abschluss der Mittleren Reife bietet den jungen Menschen vielfältige Möglichkeiten im Leben: Sie starten entweder erfolgreich ins Berufsleben oder schaffen auch über die beruflichen Oberschulen oder Fachhochschulen gleichrangig mit den Gymnasiasten das Abitur und absolvieren ein Studium. Bayern ist zudem das einzige Bundesland, in dem die Zahl der Studierenden immer noch ständig zunimmt, während sie im restlichen Deutschland abnimmt. mehr

01.08.2008 Pressemeldung Verband Reale Bildung

GEW befürchtet große Löcher bei der Unterrichtsversorgung im neuen Schuljahr

"Mit Ausnahme der Grundschulen wird es zu Beginn des Schuljahres an den allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen in Rheinland-Pfalz zu teilweise erheblichen Engpässen und zu strukturellem Unterrichtsausfall zwischen 3% und 6% kommen", prognostiziert der Vorsitzende der Gewerkschaft und Wissenschaft Rheinland-Pfalz (GEW), Klaus-Peter Hammer. Grund hierfür seien einerseits die steigenden Schülerinnen- und Schülerzahlen in der Sekundarstufe sowie an den berufsbildenden Schulen, darüber hinaus aber ein Personal- und Einstellungsmanagement, das die objektiven Bedingungen im Bereich des Lehrkräftearbeitsmarktes in den vergangenen Jahren nicht ausreichend berücksichtigt habe und nach wie vor nicht hinreichend berücksichtige. mehr

01.08.2008 Pressemeldung GEW Rheinland-Pfalz

Weniger Bildung für bessere Ausbildungschancen?

"Dass die Wirtschaft kurz vor Beginn des neuen Lehrjahres eine große Zahl freier Ausbildungsplätze meldet, klingt auf den ersten Blick erfreulich", kommentiert der VBE-Vorsitzende Udo Beckmann die aktuellen Meldungen. "Der zweite Blick zeigt aber, dass sich lediglich für Jugendliche mit guter Allgemeinbildung dadurch bessere Wahlmöglichkeiten ergeben." mehr

31.07.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW

Abitur für alle?

Der Bayerische Philologenverband (bpv) hat Forderungen des Grund- und Hauptschullehrerverbandes BLLV nach der Abschaffung des vielgliedrigen Schulwesens, der Abschaffung von Noten und der Abschaffung des Sitzenbleibens zurückgewiesen. Der bpv-Vorsitzende Max Schmidt sagte dazu am Donnerstag in München: "Das ist Humbug. Solche Forderungen laufen in letzter Konsequenz auf eine Gesamtschule hinaus, in der alle Schüler das Abiturzeugnis erhalten. Genauso gut könnte man dann dazu übergehen, Abitur und allgemeine Hochschulreife bereits gleich auf der Geburtsurkunde zu bescheinigen." mehr

31.07.2008 Pressemeldung Bayerischer Philologenverband (bpv)

Schulerfolg darf nicht von Noten abhängen

Rund 1,4 Millionen Schülerinnen und Schüler in Bayern erhalten am Freitag ihr Abschlusszeugnis für das Schuljahr 2007/2008. "Sie haben ein anstrengendes Schuljahr hinter sich gebracht und nun ein Recht auf Ferien und Erholung", betonte der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel. mehr

30.07.2008 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.