Hauptschule

VBE: Fächerverbünde benachteiligen Hauptschüler

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) Baden-Württemberg begrüßt es, dass die FDP-Bildungspolitikerin Birgit Arnold die Benachteiligung der Hauptschüler durch die 2004 erfolgte Zusammenlegung sämtlicher "Neben­fächer" zu Fä­cherverbün­den deutlich macht. Weder am Gymnasi­um noch an der Realschule wurden Musik, Sport und Kunst zu dem "Ein­topf­fach MSG" zusammenge­mixt. Wer einen Wechsel der Schüler nach der Mul­ti­la­teralen Versetzungsordnung (MVO) auch nach der Grundschulempfeh­lung weiterhin ermög­lichen will, darf eine Schulart nicht derart benachteili­gen. mehr

20.01.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg

VBE zur Grundschulempfehlung: "Die Leistungsfähigkeit der Schüler ist maßgebend, nicht deren Leidensfähigkeit!"

Die aktuelle Diskussion über die Grundschulempfehlung werde sehr emo­tional geführt, beklagt Rudolf Karg vom Verband Bildung und Erziehung (VBE) Baden-Württemberg. Eltern sind nach Erfahrung des VBE vor allem dann unzufrieden und fordern die Freigabe der Schulartenwahl, wenn die Grundschulempfehlung für ihr Kind ausschließlich den Besuch der Hauptschule zulässt. Trotzdem rät der VBE den Eltern, dieser von allen an der Klasse unterrichtenden Lehrern mit großer Sorgfalt erstellten Empfehlung Folge zu leisten, solange es die Trennung nach Klasse 4 noch gibt. Diese Lernprognose habe aber höchstens für zwei Jahre Gültigkeit. mehr

18.01.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg

Storm: "Alle jungen Erwachsenen brauchen die Perspektive für einen Berufsabschluss"

Mit der Qualifizierungsinitiative hat die Bundesregierung ein Reformwerk verabschiedet, um die Bildungschancen für alle Menschen in Deutschland deutlich zu erhöhen. Insbesondere soll der Anteil von Jugendlichen ohne beruflichen Abschluss reduziert und damit deren Zukunftschancen verbessert werden. Ein wichtiger Baustein der Qualifizierungsinitiative ist das Programm "Perspektive Berufsabschluss", das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) von 2008 bis 2012 mit insgesamt 35 Millionen Euro gefördert wird. mehr

17.01.2008 Pressemeldung Bundesministerium für Bildung und Forschung

Ausprobieren mit Spaß und Neugier - Neues Projekt "NaWi-aktiv" fördert Schülerinnen und Schüler in Naturwissenschaften, Mathematik und Deutsch

Schulbegleitende Arbeitsgemeinschaften und Sommercamps sollen Schülerinnen und Schüler im Hauptschulbereich bereits frühzeitig in Naturwissenschaften, Mathematik und Deutsch zusätzlich fördern. Im Zuge des neuen Projekts "NaWi-aktiv" werden Kinder in der 5. und 6. Klasse an Haupt-, Regional- und Gemeinschaftsschulen gezielt unterstützt. "In den NaWi-Arbeitsgemeinschaften können die Schülerinnen und Schüler Naturwissenschaft anhand von praktischen Beispielen erleben und jede Menge ausprobieren. Das wirkt sich in der Regel auch positiv auf den Lernerfolg aus", sagte Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave heute (16. Januar) bei der Vorstellung des Projektes in Kiel. "Damit unterstützen wir die Chancen auf einen besseren Schulabschluss und letztlich auch neue Perspektiven für das weitere Berufsleben der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler." mehr

17.01.2008 Pressemeldung Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein

Deputation für Bildung begrüßt Vereinbarung über die Zusammenarbeit zwischen Schule, Polizei, Jugendhilfe und Staatsanwaltschaft bei Gewaltprävention

Die Deputation für Bildung, die Mittwochnachmittag (16.01.2008) im Haus der Senatorin für Bildung und Wissenschaft tagte, begrüßte die Vereinbarung für ressortübergreifende Zusammenarbeit bei Gewaltprävention und Ahndung von Vorfällen, die den Schulbetrieb gefährden. Verbesserung der Erreichbarkeit aller Beteiligten, verbesserte Zusammenarbeit von Schulen und örtlichen Polizeidienststellen, konkrete Ansprechpartner bei Staatsanwaltschaft und Jugendhilfe - das sind Elemente der neuen Vereinbarung. Sie ist Baustein eines konkreten Handlungskonzepts: "Stopp der Jugendgewalt", das gerade im finalen Abstimmungsprozess der genannten Ressorts ist. Die Deputation für Bildung begrüßte in ihrer jüngsten Sitzung die bessere Verzahnung von Schule, Polizei, Jugendhilfe und Staatsanwaltschaft. "Wichtig ist die Prävention", unterstrich Bildungssenatorin Renate Jürgens-Pieper. Die Vereinbarung, die der Deputation vorlag, listet zudem die Straftaten auf, bei denen Schulleitungen die Polizei informieren und die sie zur Anzeige bringen sollten. mehr

16.01.2008 Pressemeldung Bremen Senatorin für Wissenschaft und Häfen

Zur Pressekonferenz der FDP: Ganztagsschulen

"Nachdem die FDP erkannt hat, dass die Schulstruktur kein Tabu sein darf, erkennt sie jetzt auch, dass Ganztagsschulen aus pädagogischer Sicht eine gute Sache sind. Das begrüßt der VBE." So kommentiert der VBE-Landesvorsitzende Udo Beckmann die Ankündigung der FDP, Konzepte für echte Ganztagsgymnasien auf den Weg bringen zu wollen. mehr

16.01.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW

GEW unfair gegenüber jungen Leuten mit erfolgreichem Hauptschulabschluss oder Abschluss einer Förderschule

"Es ist unerträglich, mit welcher Bedenkenlosigkeit die GEW gerade die schwächsten unter den Schülerinnen und Schülern stigmatisiert. Förderschülerinnen und -schüler, die einen regulären Abschluss erwerben, gehören nicht in eine Misserfolgsstatistik, denn sie haben ihre Schule erfolgreich abgeschlossen", sagte Kultusminister Prof. Dr. Olbertz zu einer Pressemitteilung der GEW zur neuen Schulabgängerstatistik. Dasselbe gelte für erfolgreiche Schülerinnen und Schüler mit einem Hauptschulabschluss. Diese Zählweise sei der eigentliche Missbrauch der Statistik, dessen sich die GEW auf dem Rücken ausgerechnet der der Förderschülerinnen und -schüler, ihrer engagierten Lehrerinnen und Lehrer sowie der Eltern schuldig mache. Die von der GEW vorgenommene Kategorisierung "mit einem Hauptschulabschluss oder ganz ohne Abschluss bzw. mit einem Abschluss der Förderschulen" spreche Bände und sei diskriminierend. mehr

16.01.2008 Pressemeldung Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt

Elternabstimmung gegen gegliedertes Schulsystem geht weiter

Die Bildungsgewerkschaft GEW geht nach den neuen Übergangsquoten auf weiterführende Schulen davon aus, dass das gegliederte Schulsystem auf Dauer keine Zukunft hat und macht sich für integrative Schulen stark. "An den Hauptschulen wird engagierte Arbeit geleistet, aber wenn diese Schulart von Arbeitgebern und Eltern nicht mehr akzeptiert wird, müssen wir unser Schulsystem auf neue Füße stellen", sagte am Mittwoch (16.01.) in Stuttgart Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). mehr

16.01.2008 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

"Qualitätsoffensive Hauptschulen ohne die Lehrkräfte?"

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft fordert von der Landesregierung mehr Beförderungsmöglichkeiten und bessere Bezahlung für Lehrkräfte und Schulleitungen an Hauptschulen. In keiner vergleichbaren Schulform sei der Beförderungskegel mit 10% so klein wie an der Hauptschule. Nach Auffassung der GEW muss die Landesregierung hier nachbessern, auch Schulleitungen sollen besser dotiert werden. mehr

16.01.2008 Pressemeldung GEW Nordrhein-Westfalen

8.000 Unterschriften überreicht: Initiativen fordern Gesamtschulgenehmigungen zum 1.8.2008

Anlässlich der letzten Plenumssitzung vor der Landtagswahl übergaben Gesamtschulinitiativen aus Friesland, Braunschweig und Hannover rund 8.000 Unterschriften, mit denen ihre Forderung nach Genehmigung neuer Gesamtschulen aus der Bevölkerung unterstützt wird. mehr

16.01.2008 Pressemeldung GEW Niedersachsen