Hauptschule

Ministerrat verabschiedet Gesamtpaket zur Stärkung der Hauptschule in Höhe von 26 Mio. Euro jährlich

"Wir wollen mit einem umfassenden Maßnahmenpaket die schulische Ausbildung der Hauptschülerinnen und Hauptschüler entscheidend verbessern und dadurch ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt erhöhen. Um eine individuellere Förderung der Schülerinnen und Schüler zu ermöglichen, führen wir Pädagogische Assistenten ein. Sie sollen die Lehrkräfte entlasten, indem sie unterstützend Schülerinnen und Schüler, die Schwierigkeiten mit dem Lernstoff haben, parallel zum Unterricht intensiv fördern", erklärten Ministerpräsident Günther H. Oettinger und Kultusminister Helmut Rau am Dienstag (26. Juni 2007) in Stuttgart. Außerdem werden 305 Stellen für Hauptschullehrer entsperrt. Diese werden über die kommenden drei Schuljahre für den erweiterten Pflichtunterricht zugunsten der Basisqualifikationen und die flächendeckende Einführung des Praxiszuges zusätzlich benötigt. mehr

26.06.2007 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

8.000 Wirtschaftsschüler in Bayern mitten in den Abschlussprüfungen

Rund 8.000 Schülerinnen und Schüler an Bayerns Wirtschaftsschulen haben mit den Abschlussprüfungen zum mittleren Schulabschluss begonnen. Kultusminister Siegfried Schneider wünscht den Prüflingen an den 72 Schulen dabei viel Erfolg. Nach der praktischen Prüfung in Rechnungswesen und der mündlichen in Englisch müssen die Schüler in dieser Woche vom 25. bis 29. Juni noch die schriftlichen Prüfungen in Deutsch, Englisch, Rechnungswesen, Mathematik und Betriebswirtschaftslehre absolvieren. Diese Prüfungen werden zentral vom Bayerischen Kultusministerium gestellt. mehr

25.06.2007 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Junglehrer reagieren empört auf Kultusminister Rau

Am Wochenende haben zahlreiche abgelehnte Junglehrer/innen empört auf Äußerungen von Kultusminister Helmut Rau reagiert. Er hatte am Freitag mitgeteilt, die schlechten Einstellungschancen seien seit langem bekannt gewesen. "Uns ist kein Fall bekannt, wo das Kultusministerium an den Ausbildungsseminaren auf diese katastrophale Situation hingewiesen hatte. Auch die Dozenten dort waren nicht informiert und konnten deshalb den Lehrernachwuchs bei ihren Bewerbungen nicht richtig unterstützen", sagte am Montag (25.06.) in Stuttgart Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). mehr

25.06.2007 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

Alle Zehntklässler eine Note besser in der Abschlussarbeit Mathematik - Kultusminister hebt Noten um eine Stufe an

"Die Noten der schriftlichen Abschlussprüfung des 10. Schuljahrgangs im Fach Mathematik werden an allen Schulformen für alle beteiligten Schülerinnen und Schüler um eine Notenstufe angehoben", hat der Niedersächsische Kultusminister Bernd Busemann heute (25.06.2007) in Hannover mitgeteilt. mehr

25.06.2007 Pressemeldung Niedersächsisches Kultusministerium

Best-Ager schätzen breitbandiges Surfen

Die Internetnutzung der so genannten Best Ager hat nach den aktuellen Ergebnissen des (N)ONLINER Atlas auch 2007 weiter zugelegt. Am stärksten ist der Anstieg mit 2,8 Prozentpunkten bei den 60- bis 69-Jährigen, deren Onliner-Anteil in diesem Jahr bei 35,5 Prozent liegt. Damit ist mehr als ein Drittel dieser Altersgruppe im Internet unterwegs. Der Zuwachs in der Gruppe der ab 70-Jährigen beträgt dagegen nur einen Prozentpunkt. In der Altersgruppe der 50- bis 59-Jährigen stieg der Onlineranteil um 1,5 Prozentpunkte auf 58,3 Prozent. Das sind die zentralen Ergebnisse der Internetnutzung nach Altersgruppen im (N)ONLINER Atlas 2007, die die Initiative D21 und TNS Infratest heute in Berlin vorgestellt haben. mehr

25.06.2007 Pressemeldung Initiative D21 e. V.

VBE: Lehrerstellenmisere demotiviert alle Beteiligten

Wenn das Kultusministerium zu Beginn dieses Jahres in den Seminaren darauf hinweisen ließ, dass aufgrund der restriktiven Einstellungspolitik alles Bemühen der meisten Referendare und deren Mentoren - vor allem an den Grund- und Hauptschulen - umsonst gewesen ist, sei das kurz vor dem Abschluss der Ausbildungszeit blanker Zynismus, stellt der Verband Bil­dung und Erziehung (VBE) Baden-Württemberg fest. Es werde künftig im­mer schwieriger werden, erfahrene Lehrer für die Begleitung von Prakti­kanten und Referendaren zu gewinnen, wenn die Erfolgsaussichten auf eine Stelle im Schuldienst so katastrophal seien. mehr

24.06.2007 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg

"Mehr Prävention gegen Arbeitsüberlastung der Lehrkräfte und bessere Arbeitsbedingungen für Schüler und Lehrer an Schulen"

Zum 5. Mal veranstalteten der Philologenverband Baden-Württemberg und der Verein zur Förderung des gymnasialen Schulwesens e.V. einen "Tag des Gymnasiums". Im Zentrum dieses Tages, der im St.Ursula-Gymnasium in Freiburg stattfand, standen nach der Begrüßung durch den Bezirksvorsitzenden Südbaden, Joachim Schröder, und den einführenden Worten des PhV-Landesvorsitzenden Karl-Heinz Wurster Vorträge von Professor Dr. med. Joachim Bauer, Abteilung Psychosomatische Medizin des Universitätsklinikums Freiburg, und von Freiburgs Oberbürgermeister Dr. Dieter Salomon. mehr

23.06.2007 Pressemeldung Philologenverband Baden-Württemberg

Rau weist Vorwurf der GEW scharf zurück

Kultusminister Helmut Rau hat den Vorwurf der GEW, das Kultusministerium habe die Lehramtsanwärter über die Einstellungschancen im Unklaren gelassen, scharf zurückgewiesen. "Dass die Zahl der Einstellungen im Bereich der Grund- und Hauptschulen im Jahre 2007 erheblich geringer sein wird, ist seit längerer Zeit bekannt. Auch bei den Informationsveranstaltungen in allen Grund- und Hauptschulseminaren Anfang des Jahres ist auf die veränderte Situation hingewiesen worden", sagte Rau. mehr

22.06.2007 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

© bikl.de

Wege aus der Hauptschulkrise

(bikl.de) Ein wohnortnahes gemeinsames Bildungsangebot von der Vorschule bis zum ersten Sekundarabschluss für alle Kinder und Jugendlichen hat jetzt Prof. Dr. Karl G. Zenke gefordert. mehr

22.06.2007 Artikel

5.200 junge Lehrer/innen werden arbeitslos (korrigierte Meldung)

Etwa 5.200 fertig ausgebildete Lehrerinnen und Lehrer werden Ende Juli arbeitslos. Nur etwa 36 Prozent der Bewerber/innen erhalten eine Stelle, an den Grund- und Hauptschulen werden sogar nur 13 Prozent der Lehramtsanwärter im nächsten Schuljahr unterrichten dürfen. "An unseren Telefonen laufen wütende Lehrerinnen und Lehrer Sturm. Sie sind enttäuscht von der Landesregierung, die jahrelang mit guten Einstellungschancen geworben hat und jetzt durch Stellensperren gut qualifizierte Pädagogen auf die Straße schickt", sagte am Freitag (22.06.) Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). mehr

22.06.2007 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg