Hauptschule

Für Wirtschaft sind Hauptschulabsolventen unverzichtbar

Bayern hält an seinem differenzierten Bildungswesen und den starken Schularten Haupt-, Real- und Wirtschaftsschule sowie Gymnasien fest. Mit dieser Aussage weist das Bayerische Kultusministerium die Forderung der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) zurück, die Hauptschulen aufzulösen. Aus der Tatsache, dass die Formulierung der Standards überprüft werden soll, lässt sich keinesfalls ableiten, dass die Hauptschule mit berufsvorbereitendem Profil als Schulart überflüssig ist. mehr

13.11.2008 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Hauptschulrektoren haben Antwort erhalten

Ein Sprecher des Kultusministeriums betonte, dass in der Pressemitteilung der Herren Bosch, Dieng, Hartmann und Rupp mehrfach und nachweisbar die Unwahrheit behauptet wird: mehr

13.11.2008 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

GEW: "KMK darf Hauptschuldesaster nicht vertuschen"

"Die Kultusministerkonferenz (KMK) muss sich den dramatischen Problemen der Hauptschulen stellen und darf diese nicht vertuschen", kommentierte Marianne Demmer, Leiterin des Vorstandsbereichs Schule der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), die jetzt bekannt gewordene Absicht der KMK, die Qualitätsüberprüfung für den Hauptschulabschluss auf die lange Bank zu schieben. mehr

13.11.2008 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Attraktivität des bayerischen Gymnasiums ungebrochen!

Als falsch, unsachlich und in Teilen auch bewusst irreführend hat der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbandes, Max Schmidt, die Kritik des BLLV-Vorsitzenden Klaus Wenzel zurückgewiesen. mehr

12.11.2008 Pressemeldung Bayerischer Philologenverband (bpv)

Bildungsstaatssekretärin Reiß zeichnete Sieger der Russisch-Olympiade aus

Mehr als 170 Schülerinnen und Schüler aus neun Gymnasien, zwei Integrierten Gesamtschulen, zwei Realschulen und einer Hauptschule im Land haben an der sechsten landesweiten "Russisch-Olympiade" teilgenommen und die Siegerinnen und Sieger können nun hoffen, dass sie 2009 an der Bundesentscheidung in dem Wettbewerb in Stuttgart starten dürfen. Nach einem ganztägigen Wettstreit in einem Sprach- und in einem Kreativwettbewerb am 11. November im Trierer Max-Planck-Gymnasium hat Bildungsstaatssekretärin Vera Reiß die Siegerinnen und Sieger ausgezeichnet. ([Liste in der Anlage](http://bildungsklick.de/datei-archiv/50586/wettbewerb-russisch-olympiade-siegerliste.pdf)) mehr

12.11.2008 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-Pfalz

Kultusministeriums arbeitet Kriterien für Modelle zur Kooperation von Haupt- und Realschulen aus

Bayerns Kultusministerium entwickelt gegenwärtig unter Einbindung von Haupt- und Realschullehrern eine Ausschreibung mit Kriterien, nach denen an einigen Modellschulen die Zusammenarbeit von Hauptschulen und Realschulen erprobt werden soll. Bevorzugt werden sollen Ganztagsschulen, bei denen die Schüler verstärkt Sport, Kunst und andere Wahlfächer belegen können. Der Kriterienkatalog wird bis zum Jahreswechsel vorliegen. mehr

12.11.2008 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Reformbedarf an Gymnasien ist unverändert hoch

Die Abbrecherquote ist an bayerischen Gymnasien besonders hoch. Darauf hat der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnen-erbandes (BLLV), Klaus Wenzel, hingewiesen. Viele Schülerinnen und Schüler scheitern auf dem Weg zum Abitur, finden sich auf Real- oder Hauptschulen wieder. "Gymnasien sind Schulen, in denen Lehrer gezwungen sind, Schüler auszusortieren." Weil Gymnasiallehrer zu viel Stoff in zu kurzer Zeit unterrichten müssen, können sie kaum auf individuelle Lernprobleme der Kinder und Jugendlichen Rücksicht nehmen. Möglichkeiten zur Förderung einzelner Schüler gibt es wenig. Teure private Nachhilfe muss ersetzen, was die Schulpolitik versäumt. Der erfolgreiche Besuch des Gymnasiums hängt mehr und mehr vom Einkommen der Eltern ab. Die Zahl der Wiederholer an bayerischen Gymnasien insgesamt belief sich allein im Schuljahr 2007/2008 auf rund 10.700. Nur zwei Drittel der Abgänger verließen das Gymnasium mit dem Abitur, ein Drittel, das sind rund 15.000 Schü-er, hatten dieses Ziel nicht erreicht. Wenzel hielt fest, "dass der Reformbedarf bayerischer Gymnasien unverändert hoch ist." mehr

11.11.2008 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.

Bernhard Bueb fordert leistungsorientierte Bezahlung für Lehrer

(redaktion/PM) Wenige Tage vor der Veröffentlichung der PISA-Ergebnisse für die deutschen Bundesländer hat der ehemalige Schulleiter Bernhard Bueb die Kultusminister aufgefordert, die einsetzende Pensionierungswelle an den Schulen für die Einführung einer leistungsorientierten Besoldung für Lehrer zu nutzen. Lehrerverbände aus Nordrhein-Westfalen widersprachen diesem Ansinnen. Sie befürchten, "dass zum wiederholten Mal im Vorfeld der Veröffentlichung von PISA-Ergebnissen Zusammenhänge angedeutet und interpretiert werden, um Ziele zu bedienen, die längst in den Schubladen ruhen und lediglich öffentliche Vorurteile widerspiegeln." mehr

11.11.2008 Artikel

"Es wird in Bayern keine Regionalschule geben"

In einem ersten Gespräch mit dem neuen Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle zusammen mit Ministerialdirektor Josef Erhard überbrachte der Vorstand des Bayerischen Realschullehrerverbands (brlv) die Glückwünsche der Realschullehrer. Gleichzeitig stellte Vorsitzender Huber Vorschläge für die Weiterentwicklung des gegliederten Schulwesens mit der eigenständigen sechsstufigen Realschule vor. Dabei standen zwei zentrale Aussagen aus dem Koalitionsvertrag im Zentrum des Meinungsaustausches: Das kind- und begabungsgerechte Übertrittsverfahren und die Kooperationsmodelle von Schularten. mehr

11.11.2008 Pressemeldung Verband Reale Bildung

Bayern auf schulpolitischem Holzweg

Angesichts der von CSU und FDP geplanten Modellversuche zur Zusammenlegung von Haupt- und Realschulen warnt der Verband Deutscher Realschullehrer (VDR) dringend vor falschen Weichenstellungen im bayerischen Schulsystem. "Bayern läuft Gefahr, die Fehler anderer Bundesländer zu wiederholen" kritisierte VDR-Bundesvorsitzender Albert Obert. mehr

10.11.2008 Pressemeldung Verband Reale Bildung