Hauptschule

Weniger Schulabbrecher durch das Förderprogramm "Betrieb und Schule" (BUS)

Jeder zweite Schüler schließt das landesweite Förderprogramm "Betrieb und Schule" (BUS) erfolgreich ab. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Untersuchung der Gesellschaft für Innovative Beschäftigungsförderung (G.I.B.) zum Verbleib der an BUS beteiligten Schülerinnen und Schüler. "Wir müssen die Zahl der Schülerinnen und Schüler, die die Schule ohne Abschluss und ohne Perspektive verlassen deutlich verringern. Das BUS-Projekt leistet einen wichtigen Beitrag dazu. Es eröffnet vielen benachteiligten Jugendlichen neue Perspektiven", erklärt Schulministerin Barbara Sommer. mehr

28.10.2008 Pressemeldung Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

CSU und FDP arbeiten nach marktwirtschaftlichen Prinzipien:

"Nun steht es deutlich und unmissverständlich in den Koalitionsvereinbarungen von CSU und FDP, die Schularten Hauptschule und Realschule bleiben selbst bei den Kooperationsmodellen als eigenständige Schularten erhalten. Der Begriff Regionalschule spielt also keine Rolle mehr. Der Gedanke an eine Fusion von Hauptschule und Realschule gehört somit der Vergangenheit an", mit dieser ersten Stellungnahme zu den Verhandlungsergebnissen zeigte sich der Vorsitzende des Bayerischen Realschullehrerverbandes, Anton Huber, erleichtert darüber, dass die künftige Staatsregierung bildungspolitische Vernunft zeigt und Bewährtes nicht ohne Not aktuellen Modetrends opfert. mehr

26.10.2008 Pressemeldung Verband Reale Bildung

Landet im Kinderland die Grundschule auf dem Abstellgleis?

Der Bildungsgewerkschaft GEW liegen Informationen über Pläne der Landesregierung vor, ein eigenständiges Grundschullehrerstudium einzuführen, das kürzer als die ebenfalls neu strukturierte Ausbildung für Haupt- und Realschullehrer/innen sein soll. "Wenn die Landesregierung diese Pläne weiterverfolgt, könnte sie ihren Werbespruch vom Kinderland Baden-Württemberg endgültig zu Grabe tragen. Alle Experten sind sich einig, dass es bei der Weiterentwicklung der Bildungseinrichtungen vor allem auf den Anfang ankommt, aber in unserem Land sind kleine Kinder nur Gegenstand von Sonntagsreden", sagte am Freitag (23.10.) in Stuttgart Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). mehr

24.10.2008 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

Kultusminister Siegfried Schneider sieht in den Ergebnissen der BLLV-Umfrage Zeichen für Erfolg der Initiative, die Hauptschule zu einer stark berufsorientierten Schule zu entwickeln

Die bayerische Hauptschulinitiative zeigt positive Wirkungen – und zwar für Schülerinnen und Schüler. Sie bietet ihnen eine qualitativ hochwertige Bildung an und verbessert in Zusammenarbeit mit der Wirtschaft die Berufschancen für Hauptschüler. "Diese ersten Ergebnisse lassen sich auch einer Umfrage des BLLV zum Problemlösungspotential der Hauptschulinitiative entnehmen", betonte Kultusminister Siegfried Schneider. mehr

23.10.2008 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Hauptschulinitiative hält nicht, was sie verspricht

Die vor zwei Jahren gestartete Hauptschulinitiative kommt an den Schulen nur schleppend oder gar nicht voran. Das ergibt eine vom Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) Ende vergangenen Schuljahres durchgeführte Befragung von rund 600 Hauptschullehrern/innen. Danach attestieren 88% der Befragten Bayerns Schul- und Bildungspolitikern, "nicht gut" über die Probleme an den Schulen informiert zu sein. 90% fühlt sich von ihr "im Stich gelassen", 63% erteilen der bayerischen Schulpolitik die Noten "mangelhaft" oder "ungenügend", 28% finden sie "ausreichend". Nur eine Person bewertet sie als "sehr gut" und nur drei Personen als "gut". mehr

23.10.2008 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.

Kultusstaatssekretär Bernd Sibler und Arbeitsstaatssekretärin Melanie Huml stellen Fragebogenaktion zum Schulbeginn 2008/2009 vor

Fast die Hälfte der Jugendlichen, die keine Ausbildung finden und schulische Angebote für Jugendliche ohne Ausbildungsplatz nutzen, sind den Arbeitsagenturen nicht bekannt. Die gemeinsame Fragebogenaktion des Kultus- und des Arbeitsministeriums soll dies ändern. "Die Berufsschulen legen den Fragebogen allen Jugendlichen, die zu Beginn des Schuljahres keinen Ausbildungsplatz hatten vor und leiten die Fragebögen, soweit die Jugendlichen dies möchten, an die Arbeitsagenturen weiter. Die Fragebogenaktion ist ein Beispiel, wie zwei wichtige Begleiter für Jugendliche, denen der Übergang in eine Ausbildung nicht gelingt, gut zusammenarbeiten", so Kultusstaatssekretär Sibler. mehr

23.10.2008 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Fast jeder zehnte neue Lehrling mit ausländischem Pass

In Baden-Württemberg haben im vergangenen Jahr 81 011 junge Menschen eine Lehre in einem anerkannten Ausbildungsberuf begonnen - darunter waren 7 471 oder gut 9 Prozent Jugendliche mit ausländischem Pass. Die meisten von den ausländischen Berufsanfängern haben als letzten Schulabschluss den Hauptschulabschluss erreicht, fast ein Drittel (29 Prozent) hatten den Realschulabschluss in der Tasche und fast jeder Zwölfte (8 Prozent) die Hochschulreife. Nur wenige haben ohne Schulabschluss eine Ausbildung im dualen Ausbildungssystem, der klassischen Lehre, begonnen. mehr

22.10.2008 Pressemeldung Statistisches Landesamt Baden-Württemberg

Kultusminister Rau: Zeller irrt

Zur Behauptung des SPD-Abgeordneten Norbert Zeller, dass es nur "sehr, sehr wenige Bewerbungen" für den Modellversuch zur pädagogischen Kooperation von Haupt- und Realschulen gibt, sagte Kultusminister Helmut Rau MdL: mehr

21.10.2008 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Zu viele Menschen werden von Bildungschancen ausgeschlossen

(redaktion/idw) Viele Bildungsangebote in Deutschland führen zu einer größeren Wissenskluft zwischen bildungsfernen und bildungsnahen Bevölkerungsgruppen. Getreu dem als Matthäus-Prinzip bekannten Muster "Wer hat, dem wird gegeben", lässt sich diese Erkenntnis über die gesamte Bildungsbiografie vom Kindergarten bis zur beruflichen Weiterbildung nachweisen. Im neuen Zwischenruf der Leibniz-Gemeinschaft "Bildung fördern. Teilhabe ermöglichen." liefern Leibniz-Wissenschaftler Beiträge zur Bildungsdebatte vom Kindergartenalter bis zur beruflichen Weiterbildung aus der Perspektive der Bildungs-, Sozial- und Raumforschung. mehr

21.10.2008 Artikel

Absolventen mit Hauptschulabschluss in Baden-Württemberg mit Chancen auf dem Ausbildungsmarkt

Am 22. Oktober findet der "Bildungsgipfel" von Bund und Ländern in Dresden statt. Ein zentrales Ziel der deutschen Bildungspolitik ist die Verbesserung der Chancen auf Einstieg und Aufstieg für alle Jugendlichen. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Reduktion der Zahl der Schulabgänger ohne Hauptschulabschluss und die Berufseinstiegsmöglichkeiten von Schulabsolventen mit Hauptschulabschluss gelegt. mehr

21.10.2008 Pressemeldung Statistisches Landesamt Baden-Württemberg