(bikl/idw) In den letzten Jahren hat ein Paradigmenwechsel in der internationalen Entwicklungspolitik stattgefunden. Mit der Verleihung des Friedensnobelpreises an Muhammad Yunnus, den Gründer der Grameen Bank in Bangladesh, vor zwei Jahren hat diese Entwicklung auch die öffentlichen Debatten weltweit erreicht: Während in klassischer Entwicklungshilfe projekt- und krisenbezogen gearbeitet und geholfen wird, hat man inzwischen erkannt, dass Initiativen, die Menschen, Familien und Unternehmern Zugang zum Bank- und Finanzsystem ermöglichen, nachhaltig Gesundheit, Bildung und Wohlstand ermöglichen. Der Erfolg dieser innovativen Philosophie hat zu einer verstärkten Nachfrage nach gut ausgebildeten Experten geführt, die Kompetenzen aus ganz unterschiedlichen Bereichen mitbringen.
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28.04.2008
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