Hochschulgesetz

GEW: "Proteste wirken - Schavan muss jetzt Gesetzentwurf vorlegen!"

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat die Ankündigung von Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU), die Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) zu erhöhen, begrüßt. "Die Proteste wirken - der von der GEW unterstützte 'Bildungsstreik' der Studierenden und Schüler hat der Bundesbildungsministerin ein wichtiges Zugeständnis abgetrotzt. Wir fordern Frau Schavan auf, jetzt Nägel mit Köpfen zu machen und umgehend einen Gesetzentwurf zur Verbesserung des BAföG' vorzulegen", sagte das für Hochschulen verantwortliche GEW-Vorstandsmitglied Andreas Keller. mehr

18.11.2009 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Wissenschaftsminister Prof. Dr. Peter Frankenberg lädt Studierende zu konstruktiven Diskussionsbeiträgen zum Bologna-Prozeß ein

Wissenschaftsminister Prof. Dr. Peter Frankenberg hat heute die Studierenden zu konstruktiven Diskussionsbeiträgen über die Weiterentwicklung des Bologna-Prozesses eingeladen. "Baden-Württemberg wird den Bologna-Prozess weiterentwickeln und optimieren. Wir werden bei einem Kongress im kommenden März die Möglichkeiten erörtern. Dabei werden auch die Studierenden ein gewichtiges Wort mitreden können", sagte der Minister am 17. November 2009 in Stuttgart. mehr

17.11.2009 Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Rolf Dobischat: "Hört auf die Studierenden!"

Das Deutsche Studentenwerk hat Verständnis für die neuerlichen Proteste der Studierenden, insbesondere für die Forderungen nach konkreten Verbesserungen bei den Bachelor-Studiengängen und für die Abschaffung von Studiengebühren. mehr

17.11.2009 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

GEW unterstützt Studierendenproteste

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft unterstützt wie bereits im Sommer die Protestaktionen der Studierenden an den Hochschulen in NRW. Die Gewerkschaft teilt insbesondere die Kritik der streikenden Studierenden an überfüllten Hörsälen, verschulten Studienbedingungen und hohen Prüfungsbelastungen. In einer Solidaritätsadresse, die der Landesvorstand auf seiner Sitzung am Wochenende verabschiedete, macht sich die GEW auch für die Abschaffung der Studiengebühren stark, da sie nach wie vor die finanzielle Lage der Studierenden stark beeinträchtigen. mehr

16.11.2009 Pressemeldung GEW Nordrhein-Westfalen

Stifterverband: Berlin, Brandenburg und Bremen setzen Studienreform am besten um

Die Umstellung auf die Studienabschlüsse Bachelor bzw. Master verläuft in den einzelnen Bundesländern sehr unterschiedlich. In einer aktuellen Analyse des Stifterverbandes zum so genannten Bologna-Prozess sind Berlin, Brandenburg und Bremen die Vorreiter. Die Hochschulen in diesen Bundesländern haben die beste Quote bei der Umstellung der Studiengänge. mehr

16.11.2009 Pressemeldung Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e.V.

Studienpakt für bessere Studienbedingungen unverzüglich auf den Weg bringen

Anlässlich der anhaltenden Studierendenproteste erklärt der SPD-Bundestagsabgeordnete Ernst Dieter Rossmann: mehr

12.11.2009 Pressemeldung Sozialdemokratische Partei Deutschlands

HRK-Präsidentin verweist auf anhaltende Anstrengungen der Hochschulen im Bologna-Prozess

"Die mit dem Bologna-Prozess verbundenen Herausforderungen werden im Dialog gelöst. Ich lade die Studierenden ein, sich daran aktiv zu beteiligen", sagte die Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Prof. Dr. Margret Wintermantel, heute in Bonn. "Es ist richtig, wenn die Studierenden Probleme im Studium lautstark artikulieren. Angesichts der Unterfinanzierung der Studienreform habe ich dafür großes Verständnis. Ich erwarte aber, dass sie die Angebote zur Mitwirkung annehmen und die Anstrengungen der Verantwortlichen in den Hochschulen anerkennen." mehr

04.11.2009 Pressemeldung Hochschulrektorenkonferenz

VSH, UPV und DHV fordern wissenschaftsadäquate Universitätsorganisation

Mit Sorge beobachten die Vereinigung der Schweizerischen Hochschuldozierenden (VSH), der Österreichische UniversitätsprofessorInnenverband (UPV) und der Deutsche Hochschulverband (DHV) die Entmachtung der akademischen Selbstverwaltungsorgane. Zunehmende Hierarchisierung, Bürokratisierung und Zentralisierung des Universitätsmanagements gingen einseitig zu Lasten der Kernkompetenz der Universitätsprofessorinnen und Universitätsprofessoren. Die finale Entscheidungszuständigkeit werde inzwischen ausschließlich bei Rektoraten und Präsidien sowie Hochschulräten verankert, die mit außeruniversitären Persönlichkeiten aus Staat und Gesellschaft, insbesondere der Wirtschaft, besetzt würden, betonten die Professorenverbände der Schweiz, Österreichs und Deutschlands im Rahmen eines trilateralen Treffens am 15./16. Oktober 2009 in Innsbruck. mehr

19.10.2009 Pressemeldung Deutscher Hochschulverband (DHV)

Mobilität der Studierenden in der gestuften Studienstruktur

Die Amtschefskonferenz der Kultusministerkonferenz hat sich in ihrer Sitzung am 17.09.2009 in Berlin mit der Frage der Mobilität der Studierenden in der gestuften Studienstruktur befasst und zum weiteren Verfahren vereinbart, dass die Vorsitzenden der Amtschefskommission "Qualitätssicherung in Hochschulen", Staatssekretär Ebling, Rheinland-Pfalz, und Staatssekretär Dr. Lange, Niedersachsen, gemeinsam eine Vorlage zur Beratung im Plenum der Kultusministerkonferenz am 15.10.2009 in Waren/Müritz erarbeiten. mehr

25.09.2009 Pressemeldung Sekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder

Bayerischer Landtag verabschiedet Novelle des Hochschulgesetzes

Die Novelle des Hochschulgesetzes hat der Bayerische Landtag am Mittwoch in München verabschiedet. "Mit dem Gesetz verbessern wir den Hochschulzugang für Berufstätige, verfeinern die soziale Ausgestaltung der Studienbeiträge und stärken die Autonomie der Hochschulen", so Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch. Ziel der Änderungen sei es, "die hohe Attraktivität der bayerischen Hochschulen bei den Studenten auszubauen und den Hochschulstandort insgesamt im Wettbewerb um die besten Köpfe weiter zu stärken". mehr

01.07.2009 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst