"Die Lehramtsstudien an den Universitäten müssen attraktiver werden", forderte aus Anlass des Weltlehrertages am kommenden Sonntag der Bundesvorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) Ludwig Eckinger. Bund, Länder und Universitäten stünden in der Pflicht, die Lehrerausbildung als eine Spitzenqualifizierung für den Lehrerberuf zu gestalten, so Eckinger. Qualifizierte Lehrerinnen und Lehrer seinen schließlich ein Eckpfeiler der Demokratie und dürften auf keinen Fall in Frage gestellt werden. "Am Ende der ersten Phase der Lehrerausbildung muss deshalb für alle Lehramtsstudiengänge ein gleichwertiger Masterabschluss mit 300 Leistungspunkten stehen. Der VBE lehnt jegliche Versuche in der Kultusministerkonferenz (KMK) ab, auf Schleichwegen Schein-Master für künftige Grund-, Haupt- und Realschullehrerinnen und -lehrer einzuführen. Der Lehrerberuf darf nicht zum Billigjob herabgewürdigt werden." Es müsse die Gefahr gebannt werden, dass der Lehrerberuf auf Zuruf und nicht aus professioneller Passion heraus ergriffen werde. "Das ist umso wichtiger, weil sich in Deutschland der Lehrermangel in den kommenden zehn Jahren noch verschärfen wird", sagt Eckinger.
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02.10.2008
Pressemeldung
Verband Bildung und Erziehung e.V. (VBE)