Hochschulpakt

Bürokratie schränkt gesetzlich gewährte Autonomie der Hochschulen ein

Die 16 Landeshochschulgesetze zeigen eine positive Tendenz zu mehr Entscheidungsspielräumen für die Hochschulen. Die HRK hatte die Landesrektorenkonferenzen danach gefragt, inwieweit die Autonomie faktisch auch genutzt werden kann. Die Hochschulen müssten im nationalen und internationalen Wettbewerb über ihre Belange eigenständig und individuell entscheiden können. mehr

21.10.2009 Pressemeldung Hochschulrektorenkonferenz

Forderungen der Hochschulen an die neue Bundesregierung

Der Senat der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hat gestern in Bonn die hochschulpolitischen Perspektiven unter einer neuen Bundesregierung beraten. Die Mitglieder zeigten sich erfreut, dass die künftigen Regierungsparteien nach den bisherigen Signalen aus den Koalitionsverhandlungen und den Ergebnissen der Arbeitsgruppe Bildung und Forschung entschlossen zu sein scheinen, Bildung und Forschung zu einem Schwerpunkt ihrer Arbeit zu machen. mehr

21.10.2009 Pressemeldung Hochschulrektorenkonferenz

Explodierende Zulassungszahlen: Uni Kassel will mehr Geld vom Land

(redaktion/idw) Der Präsident der Universität Kassel, Prof. Dr. Rolf-Dieter Postlep mahnte in einem Pressegespräch angesichts drastisch gestiegener Studierendenzahlen eine deutlich höhere Grundfinanzierung seiner Universität durch das Land an. Die Universität Kassel werde auch weiterhin so viele Studierende wie möglich aufnehmen, gleichzeitig müsse sie aber darauf achten, gute Studienbedingungen zu gewährleisten - notfalls mit weiteren Zulassungsbeschränkungen, erklärte er. mehr

20.10.2009 Artikel

VSH, UPV und DHV fordern wissenschaftsadäquate Universitätsorganisation

Mit Sorge beobachten die Vereinigung der Schweizerischen Hochschuldozierenden (VSH), der Österreichische UniversitätsprofessorInnenverband (UPV) und der Deutsche Hochschulverband (DHV) die Entmachtung der akademischen Selbstverwaltungsorgane. Zunehmende Hierarchisierung, Bürokratisierung und Zentralisierung des Universitätsmanagements gingen einseitig zu Lasten der Kernkompetenz der Universitätsprofessorinnen und Universitätsprofessoren. Die finale Entscheidungszuständigkeit werde inzwischen ausschließlich bei Rektoraten und Präsidien sowie Hochschulräten verankert, die mit außeruniversitären Persönlichkeiten aus Staat und Gesellschaft, insbesondere der Wirtschaft, besetzt würden, betonten die Professorenverbände der Schweiz, Österreichs und Deutschlands im Rahmen eines trilateralen Treffens am 15./16. Oktober 2009 in Innsbruck. mehr

19.10.2009 Pressemeldung Deutscher Hochschulverband (DHV)

HRK-Präsidentin: Hochschulen erwarten Verlässlichkeit und Initiative von der neuen Bundesregierung

"Von der neuen Bundesregierung erwarten wir eine Fortsetzung des bisherigen Engagements zugunsten der Hochschulen in den Ländern sowie eine zügige Umsetzung der hochschulpolitischen Ankündigungen. Auch nach der Föderalismusrefom hat der Bund eine aktive und hilfreiche hochschulpolitische Rolle gespielt. Diese Politik muss fortgesetzt werden. Insbesondere erwarten die Hochschulen, dass die beschlossenen Programme mit Bundesbeteiligung umgesetzt werden." Dies erklärte HRK-Präsidentin Prof. Dr. Margret Wintermantel heute in Bonn. mehr

28.09.2009 Pressemeldung Hochschulrektorenkonferenz

"Neubau dokumentiert die erfolgreiche Arbeit am Hochschulstandort Gießen"

Innenminister Volker Bouffier hat heute den Schlüssel für den 11,7 Millionen Euro teuren Forschungsbau für das Exzellenzcluster „Kardio-Pulmonales System“ übergeben. „Mit dieser Investition dokumentiert die Landesregierung den hohen Rang der hochschulmedizinischen Arbeit der Justus-Liebig-Universität Gießen. mehr

08.12.2008 Pressemeldung Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst

Linke: Mindestens 420.000 Studienanfänger bis 2014

(hib/SKE) Der Hochschulpakt II soll mindestens bis zum Jahr 2015 geschlossen werden. Das fordert die Fraktion Die Linke in einem Antrag [(16/11178)](http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/111/1611178.pdf). Um ein bedarfsdeckendes Angebot an Studienplätzen zu schaffen, müsse sich die Zahl der Studienanfänger bis 2014 auf mindestens 420.000 erhöhen. mehr

04.12.2008 Pressemeldung Deutscher Bundestag

Studentenwerke: Studiengebühren abschaffen, Studienfinanzierung modernisieren

Die 58 Studentenwerke in Deutschland fordern die Abschaffung von Studiengebühren im Zuge einer umfassenden Modernisierung des staatlichen Studienfinanzierungssystems. Auf ihrer Jahresversammlung verständigten sich die im Deutschen Studentenwerk (DSW) organisierten Studentenwerke auf einen umfangreichen Maßnahmenkatalog zur Studienfinanzierung der Zukunft. Er sieht im Kern eine am BAföG orientierte ausreichende, kontinuierlich anzupassende staatliche Breitenförderung sowohl für Bachelor- als auch Master-Studiengänge ohne Altersgrenzen vor. mehr

03.12.2008 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

"Soziale Dimension": Bologna-Staaten sollen ihre Aktionspläne gemeinsam umsetzen

Die deutschen Studentenwerke fordern die 46 Bologna-Staaten auf, ihre jeweiligen nationalen Aktionspläne für die "soziale Dimension" aufeinander abzustimmen, zügig umzusetzen und auch zu evaluieren. Darauf verständigten sich die 58 Studentenwerke auf ihrer Jahresversammlung unter dem Dach des Deutschen Studentenwerks (DSW) gestern und heute in Berlin. Auf der Bologna-Nachfolgekonferenz im April kommenden Jahres im belgischen Löwen werden die 46 Staaten ihre nationalen Aktionspläne zur "sozialen Dimension" präsentieren. DSW-Präsident Prof. Dr. Rolf Dobischat erklärte dazu: "Damit der europäische Hochschulraum auch für Studierende aus einkommensschwächeren Familien Wirklichkeit wird und alle 20 Millionen Studierenden mobil sein können, müssen die 'Student Services' der Studentenwerke oder ähnlichen Organisationen gestärkt werden. Wir brauchen im Interesse der Studierenden ein gemeinsames, abgestimmtes Vorgehen aller 46 Staaten; Einzelgänge bringen nichts." mehr

03.12.2008 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

Studentenwerke: Beim Hochschulpakt II auch in soziale Infrastruktur investieren!

"Wir stehen vor der riesigen Chance, dass in den kommenden Jahren viel mehr junge Menschen studieren werden. Diese Chance müssen wir nutzen und jetzt massiv in ausreichend Studienplätze und in eine leistungsfähige soziale Infrastruktur investieren", forderte Prof. Dr. Rolf Dobischat, Präsident des Deutschen Studentenwerks (DSW), im Namen aller 58 Studentenwerke, die auf ihrer diesjährigen Jahresversammlung eine entsprechende Resolution verabschiedeten. Darin heißt es: "Ein offensiver Ausbau von Studienplätzen und eine erfolgreiche Umsetzung der Studienstrukturreform erfordern Investitionen insbesondere in zusätzlichen Wohnraum für Studierende." Über das vom Bund mit zusätzlichen Mitteln versehene Wohnraumförderungsgesetz hätten die Länder hier "erhebliche Gestaltungsoptionen", sagte Dobischat vor mehr als 150 Studentenwerks-Delegierten und Gästen in Berlin. mehr

03.12.2008 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk