Vor der Unterzeichnung des Hochschulpaktes durch die Regierungschefs von Bund und Ländern am 14. Juni 2007 in Berlin fordern die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und der Deutsche Hochschulverband (DHV), die bisherigen finanziellen Zusagen deutlich aufzustocken. "Die Notwendigkeit, die Studienkapazitäten zu erhöhen, wurde erkannt, das bisher dafür in Aussicht gestellte Finanzvolumen ist jedoch deutlich zu gering", erklärten die Präsidentin der HRK, Professor Dr. Margret Wintermantel, und der Präsident des DHV, Professor Dr. Bernhard Kempen heute in Bonn. "Die tatsächlichen Studienplatzkosten liegen laut Statistischem Bundesamt bei durchschnittlich 7.300 Euro pro Jahr. Bei den Planungen für den Hochschulpakt wurden nur 5.500 Euro zugrunde gelegt. Nun sind es faktisch nur noch 4.260 Euro pro Studienplatz im Jahr, weil rund 127 Millionen Euro für die neuen Bundesländer und die Stadtstaaten zum Erhalt ihres Studienplatzangebotes aus dem Bundesanteil herausgeschnitten wurden und sich der Länderanteil entsprechend verringert. Damit ist klar, dass ein Ausbau des Studienangebots zu Lasten der Qualität bewusst in Kauf genommen wird", betonten Wintermantel und Kempen.
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11.06.2007
Pressemeldung
Hochschulrektorenkonferenz