Integration

START-Schülerstipendien: Bildung als Beitrag zur Integration junger Migranten

Ziel des Schülerstipendienprogramms START ist es, talentierte, leistungsstarke und gesellschaftlich engagierte Jugendliche auf dem Weg zum Abitur zu unterstützen und sie so in ihrer Integration in unsere Gesellschaft zu stärken. Ab sofort können sich wieder Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund von allen weiterführenden Schulen ab der 7./8. Klasse um ein START-Stipendium bewerben. mehr

25.02.2008 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-Pfalz

Digitale Integration unterstützt interkulturellen Dialog

Die Initiative D21 unterstreicht die Notwendigkeit der digitalen Integration für die Informationsgesellschaft in Deutschland. Zum Auftakt des Europäischen Jahres des interkulturellen Dialogs betonte Bernd Bischoff, Präsident der Initiative D21: "Wir sind davon überzeugt, dass Informations- und Kommunikationstechnologien eine wesentliche Unterstützung zur gesellschaftlichen Integration leisten können. Das Internet schafft aber nicht per se durch seine Existenz Bildung und Wohlstand. Vielen Bevölkerungsschichten, und dazu gehören auch die Migrantinnen und Migranten, muss zunächst ein großes Maß an digitaler Ausbildung zuteil werden, damit sie nicht außen vor bleiben." mehr

25.02.2008 Pressemeldung Initiative D21 e. V.

Grüne kritisieren Integrationspolitik der Bundesregierung

(hib/HAU) Nach Ansicht der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen besteht bei der Integrationspolitik der Bundesregierung eine große Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit. In einem Antrag ([16/8183](http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/081/1608183.pdf)), der am Freitag im Bundestag diskutiert wird, stellen die Abgeordneten daher ein eigenes gesamtstaatliches Integrationskonzept vor. mehr

22.02.2008 Pressemeldung Deutscher Bundestag

Peter Maffay Stiftung startet mit Kultusminister Schneider und Didacta-Verbandspräsident Prof. Fthenakis Bildungsinitiative "Alle Achtung - Glücklicher leben lernen mit Tabaluga"

"Alle Achtung - Glücklicher leben lernen mit Tabaluga", die Bildungsinitiative gibt Schulen, Kindergärten und erfolgreichen Projekten im Zusammenhang mit Werteerziehung ein öffentliches Forum. Initiator Peter Maffay betont: "Gewalt auf dem Schulhof, Respektlosigkeit gegenüber LehrerInnen und im Klassenverband. Die Skandalisierungslogik der laufenden Berichterstattung übersieht die vielen positiven Praxisansätze im Umgang mit Respekt und Anerkennung. Alle Achtung stellt diese erfolgreichen Beispiele in den Mittelpunkt und unterstreicht ihre Bedeutung für die Gesellschaft." mehr

14.02.2008 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Zur Diskussion über türkische Schulen

"Das korrekte Beherrschen der Muttersprache ist für Jugendliche mit Migrationshintergrund ebenso wichtig wie das Beherrschen der deutschen Sprache", so Udo Beckmann, Vorsitzender der Lehrergewerkschaft VBE. "Deshalb sollte muttersprachlicher Unterricht an deutschen Schulen dort angeboten werden, wo der entsprechende Bedarf besteht." mehr

13.02.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW

Hochbegabte Migranten: häufig unerkannt / Männer-AGs an Schulen gegen Jugendgewalt

Von hochbegabten Migranten merkt man an deutschen Schulen wenig. Fällt ein junger Migrant – meist aber eine Migrantin – durch weit überdurchschnittliche Leistungsfähigkeit auf, scheint er oder sie den Lehrern wie eine Sternschnuppe vom Him-mel gefallen zu sein. Dr. Ulrich Raiser erklärt im Klett-Themendienst in seiner aktuellen Ausgabe das Phänomen mit einer "Leerstelle in der deutschen Bildungsforschung". mehr

13.02.2008 Pressemeldung Ernst Klett Verlag GmbH

Ja zu mehr Gymnasiasten mit Migrationshintergrund! Nein zu muttersprachlichen Sondergymnasien!

Strikt ablehnend hat sich der Bundesvorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, Heinz-Peter Meidinger, zur Forderung des türkischen Ministerpräsidenten geäußert, in Deutschland spezielle Gymnasien für türkischstämmige Jugendliche zu gründen, in denen in deren Muttersprache unterrichtet werden soll. "Dies ist der absolut falsche Ansatz, um die zugegebenermaßen zu niedrige Quote von Kindern mit Migrationshintergrund in Deutschland zu steigern. Wer im Übrigen türkischsprachige Gymnasien befürwortet, muss auch Ja sagen zu arabisch-, russisch-, italienisch- und serbokroatischen muttersprachlichen Gymnasien. Dies wäre der Weg in die Zergliederung und Atomisierung der deutschen Gesellschaft und nicht der Weg in die von allen Parteien gewünschte Integration!", betonte Meidinger. mehr

12.02.2008 Pressemeldung Deutscher Philologenverband (DPhV)

Autorin Qaisra Shahraz live: Einblicke in die multiethnische Gesellschaft

Während in deutschen Medien über die multikulturelle Gesellschaft noch diskutiert wird, ist sie in Großbritannien längst Wirklichkeit. Die britisch-pakistanische Autorin Qaisra Shahraz gibt einen authentischen Einblick in das postkoloniale Vereinigte Königreich: Auf dem Diesterweg-Messestand liest sie aus ihrer Kurzgeschichte "A Pair of Jeans" und beantwortet Fragen zu ihrem Werk, zur Rolle des Islam und zur Situation der pakistanischen Einwanderer in Großbritannien. mehr

07.02.2008 Pressemeldung

© bikl

Bildung ist entscheidend für die Integration

Jahr für Jahr scheinen die Ergebnisse unverändert: Die Bildungschancen für Migrantenkinder an Deutschlands Schulen sind schlecht – deutlich schlechter als in vergleichbaren Ländern. Das bestätigte auch der letzte PISA-Bericht, vorgestellt im Dezember 2007. Und der belegte wiederum nur, was eine Sonderauswertung der PISA-Daten ein Jahr zuvor bereits präsentiert hatte: Deutschland gehört zu den Staaten, in denen die Leistungsunterschiede zwischen Schülern mit Migrationshintergrund und den einheimischen Schülern am stärksten ausgeprägt sind. mehr

05.02.2008 Artikel

Ahnen: Neuer Qualitätsschub für die frühkindliche Sprachförderung

Land, Kommunen, Kirchen und Wohlfahrtsverbände wollen die Qualität der Sprachförderung in den Kindertagesstätten und das Qualifikationsniveau der Sprachförderkräfte auf einem hohen Niveau sicherstellen und möglichst weiter steigern. Dies ist das Ziel einer Rahmenvereinbarung, die heute in Mainz von Bildungs- und Jugendministerin Doris Ahnen sowie Vertreterinnen und Vertretern der katholischen und der evangelischen Kirche, des Landkreistags, des Städtetags, des Gemeinde- und Städtebundes und der Liga der Wohlfahrtsverbände unterzeichnet wurde. "Parallel zur direkten Förderung von Sprachfördermaßnahmen in Kindertagesstätten unterstützt das Land auf verschiedenen Wegen Maßnahmen zu Qualitätssteigerungen der Sprachförderung in den Kindertagesstätten. Die jetzige trägerübergreifende Vereinbarung benennt Qualitätskriterien, die von allen Trägern von Kindertagesstätten anerkannt und mitgetragen werden", unterstrich die Bildungs- und Jugendministerin. mehr

31.01.2008 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-Pfalz