Brandenburgs Jugendministerin Martina Münch kritisiert das Zehn-Punkte-Programm zur Beschleunigung des Kita-Ausbaus von Bundesfamilienministerin Kristina Schröder als unausgegoren, unzureichend und verspätet. "Der Ausbau der Betreuungsangebote für die Unter-Dreijährigen wurde im Jahr 2007 verabredet - ein Jahr vor der Umsetzung des vollen Rechtsanspruchs fällt den Verantwortlichen im Bund auf, dass 130.000 Plätze fehlen. Das ist ein Armutszeugnis für die Politik der Bundesregierung", so Münch. "Es ist ein Skandal, dass die Versäumnisse nun unter anderem durch Absenkungen von Baustandards übertüncht werden sollen. Im Klartext heißt das: Bei den Kindern wird gespart. Zugleich wird offenbar weiter am Gesetz zum Betreuungsgeld gebastelt * Geld, das dringend in den Kita-Ausbau gehen müsste, wird hier als Herdprämie vergeudet."
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30.05.2012
Pressemeldung
Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg