Kinderkrippe

Ahnen: Bundesgesetz unterstützt Ausbau der Kinderbetreuung im Land

Einen "deutlichen Schub zur Verbesserung der Betreuungsangebote für Kinder unter drei Jahren" erwartet die rheinland-pfälzische Bildungs- und Jugendministerin Doris Ahnen von dem heute von der Bundesregierung in den Bundestag eingebrachten Kinderbetreuungsfinanzierungsgesetz (KBFG). "Mit der Bildung eines Sondervermögens mit 2,15 Milliarden Euro, die als Investitionsförderung für den Ausbau von Betreuungsangeboten in den Ländern bereitgestellt werden, wird der erste Schritt für die bis zum Jahr 2013 angestrebte Erhöhung auf 750.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren bundesweit getan. Sehr wichtig für Länder, Kommunen und Träger von Kindertagesstätten ist allerdings auch, dass ab dem Jahr 2009 nochmals 1,85 Milliarden Euro vom Bund bereitgestellt werden, die dann die Finanzierung des laufenden Betriebs absichern helfen", unterstrich Doris Ahnen. Ziel sei die Erfüllung des bundesweiten Rechtsanspruchs ab dem ersten Lebensjahr im Jahr 2013. mehr

11.10.2007 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-Pfalz

Kindertagesbetreuung regional 2006 - Ein Vergleich aller 439 Kreise in Deutschland

Kindertagesbetreuung ist ein wichtiger Aspekt der Alltagswirklichkeit von Eltern. Ein ausreichendes Angebot zur Betreuung von Kindern in unterschiedlichen Altersstufen ist wesentliche Voraussetzung zur zufrieden stellenden Vereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit für Väter und Mütter. Allein Erziehenden ermöglicht dies häufig erst eine eigene Erwerbstätigkeit, ohne die nicht selten Sozialhilfe in Anspruch genommen werden muss. mehr

14.09.2007 Pressemeldung Statistisches Bundesamt (DESTATIS)

Reiß: Land unterstützt Verbesserungen in der Kindertagespflege

"Die Kindertagespflege ist als familiennahe und flexible Betreuungsform ein Bestandteil der Gesamtkonzeption des Landes zum Ausbau der frühen Förderung und zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Die Landesregierung unterstützt daher sowohl qualitative Verbesserungen der Tagespflegeangebote als auch den quantitativen Ausbau." Mit dieser Feststellung reagierte Bildungs- und Jugendstaatssekretärin Vera Reiß auf die Behauptung der CDU, die Landesregierung vernachlässige dieses Betreuungsangebot. mehr

11.09.2007 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-Pfalz

GEW: "Wir brauchen eine Qualitätsoffensive für Kinderkrippen! – Länder dürfen sich nicht verweigern"

"Das Konzept zur Krippenfinanzierung steht. Der Bund beteiligt sicht nur an den Baukosten, er finanziert auch den laufenden Betrieb mit Milliardenzuschüssen. Die Länder sind nun in der Pflicht. Sie müssen endlich ein enges Netz qualitativ hochwertiger Kinderkrippen aufbauen. Die Zeiten der Ausreden ist vorbei", sagte der Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Ulrich Thöne, mit Blick auf den Gesetzentwurf des Bundeskabinetts zur Schaffung eines Sondervermögens für den Krippenausbau. mehr

05.09.2007 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Im Bundestag notiert: Stiftungslösung bei der Kinderbetreuung

(hib/SUK) Welche Gründe für eine Stiftungslösung bei der Kinderbetreuung sprechen, will die FDP in einer Kleinen Anfrage ([16/5669](http://dip.bundestag.de/btd/16/056/1605669.pdf)) wissen. mehr

03.07.2007 Pressemeldung Deutscher Bundestag

Bundesregierung: Keine Beteiligung an Betriebskosten für Kinderbetreuung

(hib/SUK) Nach der Föderalismusreform 2006 ist eine direkte Zuweisung neuer Aufgaben an die Kommunen durch Bundesgesetz nicht möglich. Der Bund kann jedoch den Ländern Finanzhilfen für besonders bedeutsame Investitionen gewährend, soweit das Grundgesetz ihm Gesetzgebungsbefugnisse verleiht. Die Regierung wird daher, wie sie in ihrer Antwort (16/ 5805) auf eine Kleine Anfrage der Linken ([16/5552](http://dip.bundestag.de/btd/16/055/1605552.pdf)) schreibt, die Möglichkeiten der "diskutierten finanziellen Beteiligung des Bundes am Ausbau der Kinderbetreuung" nutzen. mehr

02.07.2007 Pressemeldung Deutscher Bundestag

DIHK-Vorstand unterstützt Ausbau der Kinderbetreuung

Der Vorstand des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) unterstützt ausdrücklich das Vorhaben von Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen, bis 2013 rund einem Drittel aller Kinder unter drei Jahren ein Betreuungsangebot bereitzustellen. Das machten die Mitglieder in ihrer heutigen Sitzung unter Leitung von DIHK-Präsident Ludwig Georg Braun in Berlin deutlich. Mit Gastrednerin von der Leyen einig war sich der Vorstand auch darin, dass ein finanzielles Engagement des Bundes sinnvoll ist. Dies sei der gesellschaftlichen Bedeutung des Themas angemessen. mehr

14.06.2007 Pressemeldung DIHK - Deutscher Industrie- und Handelskammertag

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Kind und Karriere: Deutschland ist Schlusslicht

(bikl/idw) Nach der Geburt eines Kindes reduzieren Frauen in Deutschland ihre Arbeitszeit stärker und über einen längeren Zeitraum als Mütter in Schweden, Frankreich und Italien. Das zeigt eine vergleichende Studie des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB). Bis zur Einschulung des Kindes arbeiten Mütter in Deutschland im Schnitt acht Stunden weniger pro Woche als vor der Geburt. Dagegen sind Mütter in Frankreich und Schweden in ähnlichem Umfang wie vor der Geburt berufstätig. Auch in Italien verringern Mütter ihre Arbeitszeit im Schnitt nur um eine Stunde pro Woche. Über den Vier-Ländervergleich wird im Juni-Heft der WZB-Mitteilungen berichtet. mehr

05.06.2007 Artikel

Zöllner: Rechtsanspruch auf Krippenplatz muss kommen - CDU/CSU-Länder fallen der Bundesregierung bei Kinderbetreuung erneut in den Rücken

Berlins Jugendsenator Prof. E. Jürgen Zöllner hat die unionsgeführten Länder wegen ihrer Ablehnung kritisiert, einen Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz für Kinder unter drei Jahren einzuführen. "Das ist in der Koalition auf Bundesebene bereits vereinbart und muss jetzt auch kommen. Die Eltern rechnen damit. Sie brauchen Planungssicherheit und bekommen sie nur mit einem verbindlichen Anspruch", sagte Zöllner am Freitag in Berlin. mehr

01.06.2007 Pressemeldung Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung

Ahnen: Rheinland-Pfalz macht als erstes Bundesland Kindergartenbesuch ab zwei Jahren beitragsfrei und schafft mehr Chancengleichheit

"Als erstes Bundesland macht Rheinland-Pfalz den Besuch des Kindergartens ab dem Alter von zwei Jahren komplett beitragsfrei. Durch die Übernahme der Elternbeiträge entlastet das Land die Eltern und verschafft den Kindern mehr Chancen zur Teilhabe an einer über die Familie hinausgehenden Bildung und Erziehung. Dies ist ein weiterer Beitrag zu mehr Chancengleichheit. Bereits mit dem im Februar 2005 gestarteten Landesprogramm ,Zukunftschance Kinder – Bildung von Anfang an´ sowie dem darauf aufbauenden ,Landesgesetz zum Ausbau der frühen Förderung´ wurden sehr gute Voraussetzungen geschaffen, um den jetzt bundesweit diskutierten Ausbau von Bildungs- und Betreuungsangeboten für Kinder unter drei Jahren erfolgreich umzusetzen." Das unterstrich Bildungs- und Jugendministerin Doris Ahnen anlässlich der heutigen Verabschiedung des dritten Landesgesetzes zur Änderung des Kindertagesstättengesetzes im Landtag. mehr

23.05.2007 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-Pfalz