Ländervergleich

Lehrkräfte in fast allen Bundes­ländern älter als im OECD-Mittel

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, war im Jahr 2005 über die Hälfte der Lehrkräfte im Primar- und Sekundarbereich I in Deutschland 50 Jahre und älter, im OECD-Mittel war weniger als ein Drittel der Lehrkräfte in dieser Altergruppe. Im Primarbereich waren die Lehrkräfte in 15 Bundesländern älter als im OECD-Durchschnitt, in einem Land entsprach das Alter der Lehrkräfte in etwa dem OECD-Wert. Im Sekundarbereich I lagen alle Bundesländer über dem OECD-Mittel. Im Ländervergleich wiesen im Primarbereich Bremen (65,6%) und das Saarland (62,5%) die höchsten Anteile an älteren Lehrkräften (50 Jahre und älter) auf, im Sekundarbereich I ebenfalls Bremen (56,2%) und Hessen (55,9%). mehr

19.09.2007 Pressemeldung Statistisches Bundesamt (DESTATIS)

Baden-Württemberg belegt beim Bildungsmonitor 2007 den zweiten Platz

Als "sehr gutes Zeugnis für den Bildungsstandort Baden-Württemberg" hat Kultusminister Helmut Rau MdL die heute (21. August) veröffentlichten Ergebnisse des Bildungsmonitors 2007 des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) bezeichnet. Danach belegt der Südwesten im Ländervergleich den zweiten Platz hinter Sachsen und vor Thüringen und Bayern. Insgesamt wurden 13 bildungsökonomisch relevante Handlungsfelder untersucht. mehr

21.08.2007 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Kultusministerin Wolff zum Bildungsmonitor 2007

Zu dem heute erschienenen Bildungsmonitor 2007 der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft erklärte Kultusministerin Karin Wolff: "Ich freue mich, dass uns schwarz auf weiß eine massive Verbesserung im Bildungswesen bescheinigt wird. Außer uns hat nur noch ein Bundesland einen so gewaltigen Sprung nach vorn gemacht. Damit untermauert die Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft die positive Entwicklung im hessischen Schulwesen. Eine bessere Nachricht zum Schulanfang kann man sich nicht wünschen: Wir sind eine der dynamischsten Bildungsregionen in Deutschland." mehr

21.08.2007 Pressemeldung Hessisches Kultusministerium

Bildungsgewerkschaft zu "Abiturnoten im Ländervergleich": "Kompletter Humbug"

Als "kompletten Humbug" bezeichnete Marianne Demmer, stellvertretende Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) das Bundesländerranking nach Abiturnoten. Die Durchschnittsnoten in den einzelnen Bundesländern seien weder für ein seriöses Ranking geeignet, noch lieferte ein Unterschied von weniger als einer halben Notenstufe zwischen den Bundesländern eine Begründung für die Einführung eines bundesweiten Zentralabiturs. mehr

15.08.2007 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Bayerns Kultusminister Siegfried Schneider betont die Verantwortung der der Länder für die Bildung

Bayerns Kultusminister Siegfried Schneider betont, dass die Länder ihrer Verantwortung für die Bildung zum Wohl der Schüler gerecht werden und über gemeinsame Standards sicher stellen, dass Schüler und ihre Familien bundesweit mobil sein können. Im Einzelnen führte Minister Schneider aus: mehr

30.07.2007 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

VBE: Vom Kinderland weit entfernt

Im Jahre 2005 hat Ministerpräsident Oettinger das Kinderland Baden-Württemberg ausgerufen. Bereits zwei Jahre später, so der Pressesprecher des Landesbezirks Südbaden des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE), Josef Klein, ist Baden-Württemberg weiter denn je davon entfernt, ein kinderfreundliches Land zu sein. mehr

09.07.2007 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg

Eltern: Mehreinnahmen zur Hebung des Bildungsniveaus einsetzen!

"So wichtig es ist, in die Wirtschaftsförderung zu investieren - was wir unterstützen -, die allgemeine Bildung ist die Startvoraussetzung. Deshalb müssen Mehreinnahmen aus den Steuergeldern der Bürger für das Saarland auch in die Verbesserung des Bildungsniveaus investiert werden", fordert die Landeselterninitiative für Bildung. Als Beispiel nennt sie die guten Rahmenbedingungen für das Schengen-Lyceum in Perl, die sie sich für andere Schulen auch wünschen. mehr

19.06.2007 Pressemeldung Landeselterninitiative für Bildung e.V.

Eltern dokumentieren den Wert von Ganztagsschulen mit einem Film

Die Landeselterninitiative für Bildung hat Landesregierung und Kommunen aufgefordert, aus den erwarteten höheren Steuereinnahmen Mittel in die Verbesserung des Bildungsniveaus zu investieren. Dazu gehöre, wie die PISA-Untersuchungen ergeben haben, ein flächendeckendes Angebot an Schule über den ganzen Tag, das die meisten Länder in der EU und der OECD besitzen. Ganztagsschulen seien für das Land wegen ihres höheren Bedarfs an Lehrerstunden und für die Kommunen wegen ihres erweiterten Raumbedarfs zwar mit höheren Kosten verbunden. Sie führten jedoch zu höherem Leistungsniveau sowie zu einem besseren Ausgleich individueller Leistungsunterschiede und prekärer außerschulischer Bedingungen. Echte Ganztagsschulen seien deshalb auch ein Beitrag zu mehr Gerechtigkeit und Chancengleichheit. "Dabei geht es uns nicht um die bloße Ausdehnung des (heute geläufigen) Unterrichts von fünf oder sechs auf acht Stunden, sondern um verändertes Lernen. Um die Wandelung der Schule als Anstalt konzentrierter Belehrung in eine Schule als geordneten Lebens- und Erfahrungsraum. Lernen ist dort besser rhythmisiert und die gemeinsame Lernzeit wird höher", sagte der Sprecher der Initiative Bernhard Strube. mehr

21.05.2007 Pressemeldung Landeselterninitiative für Bildung e.V.

Ahnen/Stadelmaier: Zehn Millionen Euro für zehn Schritte zur Verbesserung der Medienkompetenz von Schülerinnen, Schülern, Lehrkräften und Eltern

"Die rheinland-pfälzische Landesregierung wird in den nächsten vier Jahren zehn Millionen Euro zusätzlich in die Förderung der Medienkompetenz an den Schulen investieren. Damit werden zum einen mindestens 200 weiterführende Schulen beim Ausbau ihrer technischen Infrastruktur gefördert. Damit wird aber auch die Medienkompetenz von Schülerinnen und Schülern nachhaltig gestärkt, die Medienerziehung im Elternhaus unterstützt und damit werden weitere rund 10.000 Lehrkräfte im Umgang mit den neuen Medien im Unterricht fortgebildet." Das unterstrichen Bildungsministerin Doris Ahnen und der Chef der Staatskanzlei, Staatssekretär Martin Stadelmaier, heute bei der Vorstellung des neuen 10-Punkte-Programms "Medienkompetenz macht Schule" in Mainz. An zehn Modellschulen würden die Konzepte ab dem Schuljahr 2007/2008 erprobt und dann in die Fläche getragen, kündigte die Bildungsministerin an. mehr

16.04.2007 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-Pfalz