Lehrkräftebildung

VBE fordert: Kein "Schmalspurstudium" mehr für Grundschulpädagoginnen, denn alle Lehrer sind Lehrer

Damit es bei Lehrern künftig keine als äußerst ungerecht empfundene Un­terschiede bei der Besoldung und der Unterrichtsverpflichtung mehr gibt, müssen nach Auffassung des Verbandes Bildung und Erziehung Baden-Württemberg (VBE) Reformen ganz früh schon bei der Lehrerausbildung greifen. Solange man Gehaltsabstufungen mit einem unterschiedlich langen Studium "begründen" kann, werden diese Differenzen nicht beseitigt. mehr

22.11.2009 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg

Mehr Mitsprache bei der Gestaltung von Schulen

"Bei der Gestaltung von Schulräumen müssen Schulleitungen, Kollegien und letztlich auch Schüler mehr Mitspracherecht bekommen. In vielen Fällen gehen die Gesichtspunkte der planenden Architekten an ihren Bedürfnissen vorbei. Das müssen wir ändern", forderte der Leiter der Abteilung Schul- und Bildungspolitik im Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV), Fritz Schäffer, im Vorfeld einer BLLV- Fachanhörung zum Thema "Pädagogik und Schulbau". Die Gestaltung von Schulgebäuden, Außenanlagen und Klassenzimmern hat so vielfältige Wirkungen auf die Nutzer, dass die Pädagogik vom "Dritten Erzieher" spricht. mehr

19.11.2009 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.

VBE: Lehrermangel gemeinsames Problem der Länder im deutschen Sprachraum

Vor einem Jahr am 20. November 2008 haben die Lehrerorganisationen VBE aus Deutschland, GÖD aus Österreich und LCH aus der Schweiz in ihrer "Erklärung von Wien" vor einem drohenden Lehrermangel im deutschsprachigen Raum gewarnt und verlangt, dass das Problem des zunehmenden Lehrermangels nicht durch Abstriche an der Qualität der Lehrerbildung bekämpft werden darf. Ein Jahr danach müssen wir in allen drei Ländern eine Verschärfung der Situation feststellen. "Allein in Deutschland müssen in den nächsten Jahren 400 000 Lehrkräfte, die durch Pensionierung ausscheiden, ersetzt werden, in der Schweiz und Österreich sind es ebenfalls fast 100 000", erklärt der Bundesvorsitzende des VBE Udo Beckmann. mehr

19.11.2009 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung e.V. (VBE)

SH: Landesrechnungshof fordert zweigliedriges Schulsystem

(redaktion/pm) Die eingeleitete Schulreform sollte konsequent zu Ende geführt werden. Stillstand oder Rückschritt, wie etwa die Wiedereinführung der Realschulen, kosteten das Land zusätzliches Geld und würden die Leistungsfähigkeit des Bildungssystems schwächen, heißt es im heute veröffentlichten Schulbericht des Landesrechnungshofs Schleswig-Holstein. mehr

13.11.2009 Artikel

Im Internet sind ab Montag 1 700 Lehrerstellen ausgeschrieben

Zum zweiten Mal wird das Verfahren zur Lehrereinstellung in Baden-Württemberg bereits im November gestartet. Im Internet sind rund 1 200 Lehrerstellen für die allgemein bildenden Gymnasien und rund 500 für die Beruflichen Schulen ausgeschrieben. In beiden Schularten ist der Bedarf besonders hoch. Weitere Etappen der Lehrereinstellung folgen im Februar und im Frühjahr. Ingesamt werden voraussichtlich über 5 000 Lehrkräfte für das Schuljahr 2010/2011 eingestellt. mehr

13.11.2009 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Kultusministerium und Telekom unterzeichnen Vertrag zur Qualifizierung von Beamten des technischen Dienstes zu Fachlehrern

Das Land Baden-Württemberg geht einen weiteren gemeinsamen Schritt mit der Deutschen Telekom AG, um Lehrkräfte für den Schuldienst zu gewinnen. Heute unterzeichneten Kultusstaatssekretär Georg Wacker MdL und Dietmar Welslau, Personalvorstand T-Home und Sprecher der Geschäftsleitung von Vivento einen Vertrag, der es Telekom-Beamten des technischen Dienstes ermöglicht, sich zu Fachlehrern für musisch-technische Fächer qualifizieren zu lassen. Vor allem gefragt sind die Schwerpunkte Technik mit Wirtschaftslehre in Zusammenhang mit Sport oder Bildender Kunst. Im September dieses Jahres haben bereits die ersten zwölf Anwärter ihre Ausbildung begonnen. mehr

10.11.2009 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Wer an der Bildung spart, hat verloren

"Wer jetzt Einsparungen in Schulen und Kitas macht, wird in wenigen Jahren viel höhere Zahlungen leisten müssen als durch die Aufnahme neuer Kredite. Wir brauchen gerade in der Finanzkrise die Qualitätsoffensive Bildung mit weiterer Senkung des Klassenteilers und den Ausbau individueller Förderung, sonst fehlt Baden-Württemberg in weniger Jahren der qualifizierte Nachwuchs. Wir begrüßen es, dass sich der designierte Ministerpräsident Stefan Mappus und Kultusminister Helmut Rau gegen die Sparpläne ihres Finanzministers wehren", sagte am Sonntag (08.11.) in Stuttgart Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). mehr

08.11.2009 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

Bildungsministerium weist VBE-Kritik zurück

Entschieden zurückgewiesen hat das rheinland-pfälzische Bildungsministerium die Zweifel des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) an der Qualität des in rheinland-pfälzischen Schulen eingesetzten Lehrpersonals. "Der VBE vergleicht bei der Auswertung seiner Umfrage in einem Drittel aller Schulen im Land ganz offensichtlich Äpfel mit Birnen, konstruiert falsche Zusammenhänge und stellt zudem bei der Frage der Bezahlung falsche Behauptungen auf", betonte Ministeriumssprecher Wolf-Jürgen Karle in Reaktion auf ein dpa-Gespräch des VBE-Landesvorsitzenden Müller. mehr

07.11.2009 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-Pfalz

Technikbeauftragter für Bayerns Gymnasien Jürgen Kalleta erhält VDE-Award

Im Rahmen einer Feierstunde in München wurde Studiendirektor Jürgen Kaletta vom Gymnasium Königsbrunn im Landkreis Augsburg für seine erfolgreiche Arbeit und sein herausragendes Engagement als Landeskoordinator für Technik und Technologie mit dem VDE-Awards (Verband der Elektrotechnik) 2009 in der Kategorie "Schule" ausgezeichnet. mehr

06.11.2009 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

In der Schule von morgen wird IKT zur Standardausstattung gehören

(redaktion/PM) Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft haben heute in Berlin die internationale Delphistudie "Zukunft und Zukunftsfähigkeit der Informations- und Kommunikationstechnologien und Medien" vorgestellt. Rund 550 IKT-Experten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft wurden zu wesentlichen Entwicklungen ihrer Branchen für die kommenden zwanzig Jahre befragt. Ihre Thesen zu "IKT in der Schule" wurden auf knapp vier der insgesamt mehr als 300 Seiten dicken Studie zusammengefasst. mehr

05.11.2009 Artikel