Lehrkräftemangel

Internetplattform Unterrichtsversorgung

Das Bayerische Kultusministerium hat nun die Internetplattform [www.unterrichtsversorgung.bayern.de](http://www.unterrichtsversorgung.bayern.de) freigeschaltet. Sie dient als Informationsangebot für Schulleiter und Lehrkräfte, Schüler und Eltern, aber auch für Personen, die Vertretungstätigkeiten zu übernehmen bereit sind. mehr

12.09.2007 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Lehrerversorgung auf Sparflamme

Die Personalsituation an den Schulen hat sich zum neuen Schuljahr leicht entspannt. Von einer ausreichenden Lehrerversorgung kann aber nach wie vor nicht gesprochen werden. "Es wird auf Sparflamme gekocht, viel mehr als das Abhalten von Kernunterricht ist nicht möglich", erklärte der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel. "Insgesamt wurden die Erwartungen der bayerischen Lehrerschaft enttäuscht, denn die angekündigten Reformvorhaben lassen sich angesichts der hauchdünnen Personaldecke kaum oder gar nicht umsetzen. Viele Schulen verwalten lediglich den Mangel." Positiv wertete Wenzel die deutliche Aufstockung der Mobilen Reserve. "Es bleibt zu hoffen, dass im November die erforderliche Zahl der Aushilfskräfte zur Verfügung stehen wird. Der BLLV befürchtet jedoch, dass sich arbeitslose Lehrer nach anderen Beschäftigungsmöglichkeiten umsehen werden. Für den amtierenden Kultusminister ist es sicher ein Ärgernis, dass er nun unter den Planungsfehlern zu leiden hat, die seine Vorgänger begangen haben." mehr

11.09.2007 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.

bpv-Vorsitzender Max Schmidt erwartet starken Lehrermangel im neuen Schuljahr und fordert attraktivere Bedingungen

Nach Einschätzung des Bayerischen Philologenverbandes (bpv) stehen die Gymnasien und die Fachober- und Berufsoberschulen auch im beginnenden Schuljahr wieder vor einem Nach Einschätzung des Bayerischen Philologenverbandes (bpv) stehen die Gymnasien und die Fachober- und Berufsoberschulen auch im beginnenden Schuljahr wieder vor einem eklatanten Lehrermangel. Generellen Stundenkürzungen, insbesondere bei der Intensivierung, erteilte der Verband trotzdem eine Absage. Der bpv fordert, den Lehrerberuf endlich wieder attraktiver zu machen. mehr

10.09.2007 Pressemeldung Bayerischer Philologenverband (bpv)

Kultusministerium weist Kritik an der Unterrichtsversorgung zum neuen Schuljahr zurück / 3750 Lehrkräfte werden neu eingestellt

Das Kultusministerium weist die Kritik der SPD-Landtagsfraktion an der Unterrichtsver-sorgung zum neuen Schuljahr zurück. mehr

06.09.2007 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Olbertz: Unterrichtsausfall an den Schulen Sachsen-Anhalts sehr gering

Das Kultusministerium hat heute die neuen statistischen Auswertungen des Unterrichtsausfalls im vergangenen Schuljahr 2006/07 vorgelegt. Danach sind an den Grundschulen nur 0,6% des Unterrichts ausgefallen. Für die anderen Schulformen sehen die Werte folgendermaßen aus: Sekundarschule 1,1%, Gymnasium 1,0%, Gesamtschulen 2,3%, Förderschulen 2,7% und Berufsbildende Schulen 4,7%. "Die Zahlen belegen, dass die Unterrichtsversorgung an den allgemeinbildenden Schulen unseres Landes insgesamt sehr zufriedenstellend ist", kommentierte Kultusminister Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz die Ergebnisse der Auswertung. Ausnahme seien die Berufsbildenden Schulen, die aufgrund der besonderen Lehrkräftesituation noch erhöhte Werte aufwiesen. Erfahrungsgemäß sei der Unterrichtsausfall in den Wintermonaten am höchsten. Das hänge mit einem erhöhten Krankenstand der Lehrkräfte in dieser Zeit zusammen. Erkrankungen seien ohnehin die Hauptursache (ca. 60%) für anfallenden Vertretungsbedarf. Weitere Ursachen für nicht planmäßig erteilten Unterricht seien Krankheiten der Kinder der Lehrkräfte, Teilnahme an Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen, Einsatz von Lehrkräften in anderen schulischen Veranstaltungen wie Klassenfahrten, Wandertage, Sportfeste, Projekte. mehr

06.09.2007 Pressemeldung Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt

Im Kinderland gibt es kaum Förderunterricht

Die Bildungsgewerkschaft GEW rechnet damit, dass im neuen Schuljahr mehr Unterricht ausfallen wird und viele Klassen größer werden. "Die ersten Rückmeldungen aus den Schulen zeigen, dass vor allem ergänzende Angebote wie Förderunterricht reduziert werden oder ganz gestrichen werden müssen. Wenn die Landesregierung nicht schnell neue Stellen schafft und tatenlos zusieht, wie sich die Lernbedingungen in den Schulen weiter verschlechtern, kann sie ihr Projekt Kinderland beerdigen. Zumindest der Rest der eingesparten Stellen muss sofort wieder besetzt werden", sagte am Mittwoch (05.09.) in Stuttgart Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). mehr

05.09.2007 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

Kultusministerin Karin Wolff: "Erfolgreiche individuelle Förderung jedes einzelnen Kindes statt ideologischer Gleichmacherei"

"Ich kann mich nicht erinnern, dass wir jemals einen so ruhigen Schuljahresbeginn wie in diesem Schuljahr hatten. Dies zeigt deutlich, dass die versprochene Unterrichtsversorgung gewährleistet ist", erklärte Kultusministerin Karin Wolff heute in ihrer Regierungserklärung vor dem Hessischen Landtag. Sie kündigte an, dass die Landesregierung den bildungspolitisch eingeschlagenen Weg weiter verlässlich und konsequent fortsetzen werde. Dabei hob sie hervor, dass in den vergangenen Jahren Leistung und Anstrengung wieder feste Werte im hessischen Schulwesen geworden seien. Die individuelle Förderung jedes einzelnen Kindes und der Ausgleich sozial bedingter Nachteile würden wie auch in den letzten Jahren weiterhin bestimmend im Schuljahr 2007/08 sein. mehr

05.09.2007 Pressemeldung Hessisches Kultusministerium

Im Kinderland gibt es kaum Förderunterricht

Die Bildungsgewerkschaft GEW rechnet damit, dass im neuen Schuljahr mehr Unterricht ausfallen wird und viele Klassen größer werden. "Die ersten Rückmeldungen aus den Schulen zeigen, dass vor allem ergänzende Angebote wie Förderunterricht reduziert werden oder ganz gestrichen werden müssen. Wenn die Landesregierung nicht schnell neue Stellen schafft und tatenlos zusieht, wie sich die Lernbedingungen in den Schulen weiter verschlechtern, kann sie ihr Projekt Kinderland beerdigen. Zumindest die 870 eingesparten Stellen müssen sofort wieder besetzt werden", sagte am Mittwoch (05.09.) in Stuttgart Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). mehr

05.09.2007 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

Unterrichtsversorgung an den Gymnasien nur mit Überstunden auf "Pump" möglich

Nach den Bedarfsmeldungen der Gymnasien des Landes werden im neuen Schuljahr im Vergleich zum letzten Schuljahr ca. 3600 Schüler mehr an den Gymnasien sein. Das Landesamt für Statistik prognostiziert sogar einen Zuwachs von rund 4000 Schülern. "Das sind über 100 Klassen mehr, die im kommenden Schuljahr bei zunehmendem Arbeitsaufwand an den Gymnasien verkraftet werden müssen, wenn man den viel zu hoch angesetzten Klassenteiler von 33 Schülern pro Klasse zugrunde legt", mahnt der PhV BW-Landesvorsitzende Karl-Heinz Wurster mit dem Hinweis, dass trotz steigender Schülerzahlen und größerer Klassen die Zahl der zugewiesenen Lehrerstunden nicht im dafür erforderlichen Umfang erhöht worden sei. "Mit einer Erhöhung der Unterrichtsverpflichtung für Referendare und mit mehrjährigen Bugwellen werden Unterrichtsdefizite kaschiert und der Öffentlichkeit etwas vorgegaukelt", stellt Wurster fest. mehr

05.09.2007 Pressemeldung Philologenverband Baden-Württemberg

Berufliche Schulen: 900 Lehrerstellen fehlen

An den beruflichen Schulen in Baden-Württemberg fehlen im Schuljahr 2007/08 nach Schätzungen der Bildungsgewerkschaft GEW 900 Lehrerstellen. mehr

03.09.2007 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg