Lehrkräftemangel

Oettinger bricht Versprechen im Koalitionsvertrag: Landesregierung will ältere Lehrer mehr unterrichten lassen

Die Landesregierung Baden-Württemberg will die eine Unterrichtstunde Altersermäßigung für 55-59-jährige Lehrer/innen an Gymnasien und Beruflichen Schulen streichen. "Nach der Stellensperre bricht die Regierung Oettinger ihr nächstes Versprechen. Im Koalitionsvertrag wurden Maßnahmen für die Entlastung älterer Lehrkräfte angekündigt, jetzt geschieht genau das Gegenteil. Während unerwartete Einnahmen in die Landeskasse sprudeln, sparen CDU und FDP auf Kosten der Bildung", sagte am Dienstag (13.02.) in Stuttgart Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). mehr

13.02.2007 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

Unterrichtsausfall an Volksschulen leicht rückläufig

An den bayerischen Volksschulen sind im Schuljahr 2006/2007 weniger Stunden ersatzlos ausgefallen als im vorausgegangenen Schuljahr. Das ergibt eine repräsentative Erhebung, die im Zeitraum vom 27. November bis zum 8. Dezember 2006 an Bayerns Schulen durchgeführt wurde. An allgemeinen Volksschulen lag der Anteil des ersatzlos entfallenen Unterrichts bei rund 1,4 Prozent gegenüber 1,5 Prozent im Herbst 2005. mehr

09.02.2007 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Bayern: Dramatischer Lehrermangel

(bikl) Unter der Überschrift "Das hat es noch nie gegeben" berichtet die Süddeutsche Zeitung heute von einem dramatischen Lehrermangel in Bayern. mehr

08.02.2007 Artikel

Kultusministerium warnt vor Schwarzmalerei

Das Kultusministerium warnt vor Schwarzmalerei hinsichtlich der Unterrichtsversorgung an den beruflichen Schulen des Landes im kommenden Schuljahr. mehr

07.02.2007 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Kultusministerin Karin Wolff empfiehlt Studienwechsel ins Lehramt an Haupt- und Realschulen

Anlässlich der sehr hohen Bewerbungszahlen für das Studium des Lehramtes an Grundschulen an hessischen Universitäten und aufgrund der Demographie absehbar zurückgehenden Grundschülerzahlen hat die Hessische Kultusministerin Karin Wolff heute in Darmstadt nachdrücklich darauf hingewiesen, dass die Einstellungschancen im Bereich der Grundschulen in den kommenden Jahren deutlich geringer werden. Viele der jetzigen Studierenden würden an Grundschulen voraussichtlich nicht eingestellt werden können. mehr

04.02.2007 Pressemeldung Hessisches Kultusministerium

An den Gymnasien kann auf keine Lehrerstelle verzichtet werden

"Der Philologenverband Baden-Württemberg (PhV BW), Verband der Lehrerinnen und Lehrer an Gymnasien, wünscht den Referendarinnen und Referendaren einen guten Start in ihren 18-monatigen Referendardienst und appelliert an die Landesregierung, die Einstellungschancen für Lehrkräfte an Gymnasien deutlich zu verbessern", so der PhV-Landesvorsitzende Karl-Heinz Wurster. mehr

01.02.2007 Pressemeldung Philologenverband Baden-Württemberg

In Bayern fällt wieder Unterricht aus

Aus ganz Bayern erreichen den Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV), Meldungen, dass es beim Einsatz der „Mobilen Reserve“ zu massiven Engpässen kommt. An vielen Schulen muss der Unterricht ausfallen oder müssen Klassen zusammengelegt werden und Lehrerinnen und Lehrer unzählige zusätzliche Überstunden leisten. BLLVPräsident Albin Dannhäuser forderte, schnell zu reagieren und die „Mobile Reserve“ personell und am Bedarf orientiert aufzustocken. Besonders drastisch ist nach Informationen des BLLV die Situation derzeit in Niederbayern/ Landshut. „Wenn Bildung höchstes Gut ist, muss dringend gegengesteuert werden“, erklärte Dannhäuser. mehr

24.01.2007 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.

Bayerisches Kultusministerium stellt zusätzliche Mobile Reserven ein

Das Staatsministerium für Unterricht und Kultus stellt für die zweite Schuljahreshälfte zusätzlich 150 Stellen für Mobile Reserven an den Volksschulen zur Verfügung. Damit sichert das Ministerium den Unterricht an Schulen beim Ausfall von Lehrkräften. mehr

24.01.2007 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

PRO & CONTRA: Nicht-Pädagogen als Lehrer

Seit langem klagen Lehrerverbände und Gewerkschaften über den Lehrermangel an deutschen Schulen. Einige Bundesländer wollen jetzt den Unterrichtsausfall stoppen. In Bayern etwa werden Quereinsteiger angeworben: Förster oder Diplomübersetzer. Hessen setzt im Modell „Unterrichtsgarantie Plus“ auch Studierende oder Handwerker als Vertretungslehrer ein. „Ein wegweisender Ansatz“, argumentiert die hessische Kultusministerin Karin Wolff – dies sei allenfalls eine „Betreuungsgarantie Plus“ kontert der Vorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, Heinz-Peter Meidinger. mehr

23.01.2007 Artikel

Neue Lehrer braucht das Land!

"Der seit langem absehbare Mangel an Bewerber/-innen für ein Lehramtsstudium, besonders für einzelne Fächerkombinationen an Gymnasien, Real- und Berufsschulen, ist Ergebnis einer kurzsichtigen und verfehlten Ausbildungs- und Einstellungspolitik des Bayerischen Kultusministeriums", kommentiert Gele Neubäcker, stellvertretende Vorsitzende der GEW Bayern, die derzeitige Suche des Ministeriums nach Diplom Biologen/-innen für den Biologie- und Chemieunterricht an Gymnasien. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) kritisiert diese Politik scharf und erneuert ihre Forderung nach einer durchgehenden Reform der Ausbildungs- und Einstellungspolitik von Lehrerinnen und Lehrern. mehr

18.01.2007 Pressemeldung GEW Bayern