Lehrkräftemangel

KMK-Absage an Kleinstaaterei in praktische Politik ummünzen

"Die KMK muss sich als nationales Koordinierungsgremium profilieren", betonte heute der Bundesvorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) Ludwig Eckinger aus Anlass des Amtsantritts der schleswig-holsteinischen Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave als KMK-Präsidentin. "Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) wird ein konstruktiv-kritischer Partner der Kultusministerkonferenz sein, wenn die Absage an die Kleinstaaterei in praktische Bildungspolitik umgemünzt wird", betonte Eckinger. mehr

20.01.2006 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung e.V. (VBE)

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PRO & CONTRA: Pädagogen light?

Die Umstellung auf die neuen Studiengänge Bachelor und Master wird nicht nur von Euphorie begleitet. So befürchtet der Vorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, Heinz-Peter Meidinger, eine Verschlechterung der Lehrerausbildung, Prof. Dr. Klaus Jenewein von der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg hingegen fordert, dass sich die Lehrerausbildung den neuen Universitätsstrukturen nicht verschließen darf. Über „Pädagogen light? Der Bologna-Prozess und die pädagogischen Studiengänge“ werden beide Experten auf dem HOCHSCHULTAG der didacta diskutieren. mehr

12.01.2006 Artikel

500 zusätzliche Lehrerstellen für das Schuljahr 2006/07 - Unterrichtsversorgung an Volksschulen leicht verbessert

500 zusätzliche Lehrerstellen stehen Bayerns Schulen im Schuljahr 2006/2007 gegenüber den bisherigen Planungen zur Verfügung. Dies haben Ministerpräsident Dr. Edmund Stoiber und der Fraktionsvorsitzende der CSU im Bayerischen Landtag, Joachim Herrmann bei der Klausurtagung in Wildbad Kreuth mitgeteilt. "Wir haben damit wieder einmal deutlich gemacht, dass in Bayerns Haushalt schulische Bildung wirklich Priorität genießt", so Bayerns Kultusminister Siegfried Schneider. mehr

11.01.2006 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

(Zumeldung dpa-Gespräch Rau, lsw 7057): Ganztagsschule wird Regelschule werden

Die Bildungsgewerkschaft GEW begrüßt die Vorschläge von Kultusminister Helmut Rau zum Ausbau der Ganztagsschulen. "Nach der jahrelangen Blockadehaltung der Landesregierung ist es ein großer Fortschritt, dass neue Ganztagsschulen geschaffen werden. Wir begrüßen vor allem die Forderung des Kultusministers nach seriösen pädagogischen Konzepten für neue Ganztagsschulen", sagte am Mittwoch (11.01.) in Stuttgart Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). mehr

11.01.2006 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

Erfreuliches Ergebnis der Auswertung der Amtlichen Schuldaten für das Schuljahr 2005/06

Die von der Landesregierung zum Schuljahresbeginn 2005/06 zusätzlich bereitgestellten 1.000 Lehrerstellen haben die Personalsituation an den Schulen in Nordrhein-Westfalens deutlich verbessert. Nach der jetzt vorliegenden Auswertung der Amtlichen Schuldaten für das Schuljahr 2005/06 (Stichtag 15. Oktober 2005) zeichnet sich eine erheblich günstigere Versorgung der Schulen mit Lehrerstellen ab. mehr

30.12.2005 Pressemeldung Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

Aktuelle Statistik zur Lehrer- und Unterrichtsversorgung

Die jährliche Erhebung zur Unterrichtsversorgung an Berlins Schulen (Stichtag 1.November, sogenannte "Oktoberstatistik") zeigt ein differenziertes Bild. So sind Berlins Schulen insgesamt über alle Schularten und Bezirke kumuliert mit einem Bruttowert von 107,0 Prozent Lehrkräften ausgestattet.(1) Tatsächlich an den Schulen verfügbar ist ein Wert von 103,4 Prozent, da unter anderem ein Teil der Lehrkräfte im Mutterschutz oder als Langzeitkranke gemeldet ist. mehr

19.12.2005 Pressemeldung Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung

Schulportrait und Lehrkräfteversorgung – viel Arbeit für heiße Luft!

Seit Monaten wartet die Öffentlichkeit auf die Zahlen des Bildungssenators zur tatsächlichen Aus¬stattung der Berliner Schulen mit Personal. Das Versprechen von Senator Böger von April 2005, die Zahlen laufend zu aktualisieren und damit Transparenz herzustellen, wurde bald darauf zurückge¬nommen. Eltern, Beschäftigte der Schulen, Medien und Gewerkschaften wurden vertröstet auf den 15. 12. 2005. An diesem Tag wurden tatsächlich für einige Bezirke die aktuellen Zahlen eingestellt, und zwar im "Schulportrait" der Einzelschulen. Am nächsten Tag waren sie allerdings schon wieder verschwunden. Sie seien falsch, hieß aus dem Haus der Bildungsverwaltung; die korrekten Zahlen würde man nun am 20.12.2005 veröffentlichen. mehr

16.12.2005 Pressemeldung GEW Berlin

Hessen investiert weiter in Bildung

Hessen investiert weiter in die Bildung: Der Haushaltsentwurf 2006 ist nach Ansicht von Kultusministerin Karin Wolff ein klarer Beweis dafür, dass Bildung in Hessen weiterhin Priorität hat. Im kommenden Sommer würden mit 5,4 Millionen Euro weitere 130 Lehrerstellen an den Schulen geschaffen. Angestellten-Verträge in einer Größenordnung von 300 Stellen könnten im nächsten Jahr in Beamtenstellen umgewandelt werden, fuhr die Ministerin fort. Die Lehrkräfte blieben dem Land damit langfristig für die Unterrichtsversorgung erhalten, so Wolff. Für Vertretungsunterricht stehen einschließlich des im August startendenden Konzeptes "Unterrichtsgarantie Plus - für eine verlässliche Schule" 42 Millionen Euro zur Verfügung; die Fortsetzung der Medieninitiative Schule@Zukunft sei mit 5 Millionen Euro eingeplant. mehr

15.12.2005 Pressemeldung Hessisches Kultusministerium

Berufliche Schulen: Stellen können nicht besetzt werden

"Wir freuen uns, dass die Landesregierung angesichts der schlechten Unterrichtsversorgung endlich mehr neue Stellen für die Beruflichen Schulen als in den vergangenen Jahren geschaffen hat", sagte am Freitag (02.12.) in Stuttgart Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). mehr

02.12.2005 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

Kultusminister Helmut Rau: "Unterrichtsversorgung in den Beruflichen Schulen in diesem Jahr weiter verbessert"

Die Unterrichtsversorgung im Beruflichen Schulwesen hat sich auch in diesem Schuljahr weiter verbessert. Das zeigen die neuesten Zahlen, die das Kultusministerium erhoben hat. Demnach ist das Defizit von 5,3 Prozent im Vorjahr auf 4,7 Prozent gesunken. Vergleicht man die Zahlen mit dem Schuljahr 2000/2001 mit einem Minus von sieben Prozent, so wurde das Defizit um ein Drittel reduziert. "Das ist eine enorme Kraftanstrengung, zumal in diesem Zeitraum die Zahl der Schüler in den personalintensiven Vollzeitbildungsgängen um 26.000 gestiegen ist", erklärte Kultusminister Helmut Rau in Stuttgart. mehr

02.12.2005 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg