Lehrkräftemangel

Rosig ist etwas anderes

(bikl) Rosig ist er gerade nicht, der Lehrerarbeitsmarkt. Das zumindest bescheinigt eine aktuelle Untersuchung des Bildungsforschers Klaus Klemm von der Uni Duisburg-Essen. mehr

01.11.2004 Artikel

GEW: "Länder stellen viel zu wenig Lehrer ein"

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat die Bundesländer für ihre Lehrer-Einstellungspolitik scharf kritisiert. "Die Länder haben über 8.000 Lehrkräfte weniger eingestellt, als von der Kultusministerkonferenz (KMK) errechnet, um allein den Status quo der Unterrichtsversorgung zu halten. Diese 'Einsparung' haben sich die Landesregierungen mit Arbeitszeitverlängerungen für alle Lehrkräfte und der Erhöhung der Klassengrößen erkauft", erklärte GEW-Vorsitzende Eva-Maria Stange am Montag in Berlin. Sie warnte vor einem drohenden Lehrermangel trotz derzeitiger Lehrerarbeitslosigkeit. mehr

01.11.2004 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

"Lehrerberuf muss attraktiver werden!"

"Der Lehrerberuf muss attraktiver werden", forderte Eva-Maria Stange, Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), am Weltlehrertag 2004. mehr

05.10.2004 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Mit einer "integrativeren Ausbildung" zur "Meisterschaft der Methodik"

(bikl) Die Ausbildung zur Lehrtätigkeit müsse integrativer geschehen. Diese Einschätzung teilten heute auf ihrer gemeinsamen Pressekonferenz Oliver Arlt (Vorsitzender ADJ), Ludwig Eckinger (Vorsitzender VBE) und Jörg Bölke (ADJ Brandenburg). mehr

04.10.2004 Artikel

Die Profession der Lehrerinnen und Lehrer ist bedroht

"Bis 2015 werden 74.000 Lehrerinnen und Lehrer in deutschen Schulen fehlen. Die Folge: Immer weniger Lehrkräfte sollen immer mehr Schüler aus immer schwierigeren sozialen Verhältnissen in immer schlechter ausgestatteten Schulen in immer kürzerer Zeit immer besser auf eine sich immer schneller wandelnde Lebenswirklichkeit vorbereiten. Wenn die Qualität des deutschen Bildungssystems nach TIMSS, PISA und IGLU noch gesteigert werden soll, brauchen wir Lehrerinnen und Lehrer, gut ausgebildet und in großer Zahl", sagte Ludwig Eckinger, der Bundesvorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE), anlässlich des Weltlehrertages am 5. Oktober. mehr

04.10.2004 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung e.V. (VBE)

Philologenverband mahnt differenzierten Umgang mit Ergebnissen der OECD-Lehrerstudie an

Der Bundesvorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, Heinz-Peter Meidinger, plädiert dafür, die heute vorgestellten Ergebnisse der OECD-Lehrer-Studie sehr differenziert zu betrachten. So sei die von der Studie festgestellte enorme Überalterung der Lehrerkollegien eine direkte Folge der vom DPhV seit Jahren kritisierten Einstellungspraxis vieler Bundesländer, die es versäumt haben, kontinuierlich Junglehrer in den Schuldienst zu übernehmen. mehr

22.09.2004 Pressemeldung Deutscher Philologenverband (DPhV)

30 Millionen € mehr im Haushalt 2005 für Bildung in Hessen

Hessen investiert weiter in Bildung. Kultusministerin Karin Wolff sagte heute in einer Regierungserklärung vor dem Hessischen Landtag: "Im nächsten Jahr stellen wir für unsere Schulen 30 Millionen € mehr zur Verfügung. Darin sind netto 220 neue Lehrerstellen enthalten und 18 Millionen € für zusätzliche Lehrerverträge im Angestelltenbereich." Mit dieser umfassenden Investition in wirtschaftlich schwieriger Zeit zeige die Landesregierung, dass "wir unserem hohen Anspruch, Hessen zum Bildungsland Nummer 1 zu machen, gerecht werden." Wolff verwies darauf, dass in den vergangenen vier Jahren die Zahl der Lehrkräfte um sieben Prozent gestiegen ist, die Schülerzahl dagegen nur um zwei Prozent. mehr

14.09.2004 Pressemeldung Hessisches Kultusministerium

Kultusministerin Monika Hohlmeier zum Schuljahresbeginn 2004/05: Weiterentwicklung der Unterrichtsqualität hat Vorrang

"Wir haben alle Vorbereitungen für einen guten Start in das neue Schuljahr getroffen. Die Unterrichtsversorgung ist gesichert. Trotz Sparhaushalts und Arbeitszeiterhöhung stellen wir fast 3.800 Lehrkräfte neu an. Darüber hinaus wird auch in diesem Schuljahr die Weiterentwicklung der Unterrichtsqualität Priorität haben", sagte Kultusministerin Monika Hohlmeier auf der Pressekonferenz zum Schuljahresbeginn in München. Den Lehrkräften dankte sie für die engagierte Unterstützung bei der Vorbereitung des neuen Schuljahres. In den vergangenen Monaten habe sich das öffentliche Interesse stark auf die Einführung des neuen achtjährigen Gymnasiums fokussiert. Die Maßnahmen zur Verbesserung der Unterrichtsqualität konzentrierten sich aber nicht allein auf das Gymnasium, sondern seien auf alle Schularten ausgerichtet. Wesentliches Merkmal sei hier die stärkere individuelle Förderung von Schülerinnen und Schülern, die sich wie ein roter Faden durch die Schularten ziehe. mehr

13.09.2004 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Kultusministerium: SPD und Grüne dokumentieren ihre Konzeptlosigkeit in der Bildungspolitik

Mit ihrer Kritik an der bayerischen Bildungspolitik dokumentieren die beiden Oppositionsparteien ihre eigene Konzeptlosigkeit und blanke Unkenntnis. Das neue achtjährige Gymnasium kann am Dienstag ohne Probleme starten. Das ist das Ergebnis einer konsequenten Vorbereitung mit Unterstützung durch Schulleiter, Lehrer, Eltern und Schüler. Dies will die Opposition bis heute schlichtweg nicht zur Kenntnis nehmen. mehr

10.09.2004 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus