Lehrkräftemangel

Philologenverband

Lehrermangel und Lehrerüberangebot?

Nach Ansicht des Vorsitzenden des Deutschen Philologenverbandes, Heinz-Peter Meidinger, deuten alle Anzeichen und Prognosen darauf hin, dass Deutschland auf einen mehrfach geteilten Lehrerarbeitsmarkt zusteuert. Während an den Berufs- und Förderschulen sowie in den so genannten MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) nach wie vor Zehntausende von Lehrern fehlten, zeichne sich in anderen Fächern, insbesondere an Gymnasien, ein wachsender Überhang ab. mehr

08.08.2011 Pressemeldung Deutscher Philologenverband (DPhV)

Bayern

Mobile Reserve an den Gymnasien nur Augenwischerei von Kultusminister Spaenle

"Was nützt eine mobile Reserve, wenn sie nicht mobil ist?" fragt sich die SPD-Landtagsabgeordnete und Bildungspolitikerin Karin Pranghofer, nachdem sie festgestellt hat, dass das Kultusministerium für Unterfrankens Gymnasien zwar zwölf mobile Reserven für das kommende Schuljahr zugeteilt hat, aber keine einzige im September verfügbar ist. "Die Kräfte sind bereits vor Schuljahresbeginn an eine feste Einsatzschule vergeben und schließen anderweitige Lücken", ist Karin Pranghofer empört. Keine einzige ist "mobil" und kann den kommenden Unterrichtsausfall auffangen. "Das tritt den Wunsch der Eltern mit Füßen, die sich jahrelang für eine tatsächliche Reduzierung des Unterrichtsausfalls im Gymnasium eingesetzt haben", betont die SPD-Bildungspolitikerin. mehr

08.08.2011 Pressemeldung Sozialdemokratische Partei Deutschlands

Baden-Württemberg

Neue Klassen und Neueinstellungen an den Beruflichen Schulen

Die Kultusministerin teilt die Bedenken von DGB und den führenden baden-württembergischen Wirtschaftsverbänden zum strukturellen Unterrichtsdefizit an den beruflichen Schulen. Es sei deshalb wichtig, dass immerhin an den Beruflichen Gymnasien im Land im kommenden Schuljahr insgesamt 100 neuen Klassen entstehen. mehr

05.08.2011 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Baden-Württemberg

Wirtschaft und Gewerkschaften fordern Stufenplan zur Beseitigung des Unterrichtsdefizits an beruflichen Schulen

Der Unterrichtsausfall an den Berufschulen im Land ruft die Arbeitgeber Baden-Württemberg, DGB, Handwerkskammern und Industrie- und Handelskammern auf den Plan. Sie zeigen sich in einer gemeinsamen Erklärung besorgt darüber, dass noch immer kein Stufenplan zum Abbau des strukturellen Unterrichtsdefizits an den beruflichen Schulen im Land vorliegt. Dieses Defizit liegt seit Jahren bei über 4 Prozent. mehr

05.08.2011 Pressemeldung Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB)

Baden-Württemberg

Landtag erhöht Mittel für Krankheitsvertreter um 2,8 Millionen Euro

Das Kultusministerium sieht die Kritik der GEW am Instrument der befristet eingestellten Lehrkräfte für Krankheitsvertretungen inhaltlich als berechtigt an. Daran werde deutlich, dass das System der Krankheitsvertretungen für die Schulen im Land von den Vorgängerregierungen nicht ausreichend beachtet worden sei. mehr

27.07.2011 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Bayern

CSU-Bildungskongress: Junglehrer demonstrieren für mehr Stellen

Einen offenen Brief mit der Forderung nach mehr Einstellungen an den bayerischen Gymnasien übergab Julius Müller, Vorsitzender der Referendar- und Jungphilologenvertretung (rjv), am Rande des CSU-Bildungskongresses in Landshut an den bildungspolitischen Sprecher der CSU-Landtagsfraktion, Georg Eisenreich. mehr

26.07.2011 Pressemeldung Bayerischer Philologenverband (bpv)

Bayern

Neues Instrument der mobilen Lehrerreserve wird Unterrichtssituation verbessern

Bayern investiert kontinuierlich in die Verbesserung der Qualität der Bildung, dies schlägt sich auch in dem deutlichen Anstieg des Etats des Kultusministeriums im Doppelhaushalt 2011/2012 nieder. Mit einer Reihe von Maßnahmen arbeitet das Bayerische Kultusministerium daran, die Situation an den Gymnasien weiter zu verbessern. mehr

19.07.2011 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Bayern

Personalpolitik aus dem vergangenen Jahrhundert macht Junglehrer arbeitslos

33 Gymnasiasten hocken gelangweilt auf dem Schulhof herum. Der Unterricht fällt aus, der Deutschlehrer ist krank. Am selben Morgen zieht Daniela L. eine Nummer im Foyer der Arbeitsagentur. Wie rund 1.200 Andere ist die Junglehrerin nach dem Referendariat nicht übernommen worden. Jetzt muss sie Hartz IV beantragen, obwohl sie im Examen einen Einserschnitt hat. mehr

19.07.2011 Pressemeldung Bayerischer Philologenverband (bpv)

Baden-Württemberg

Krankheitsreserve an den Schulen ist zu knapp kalkuliert

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) Baden-Württemberg hat Ver­ständnis für die Befürchtungen des Landeselternbeiratsvorsitzenden Chris­tian Bucksch wegen der unsicheren Versorgung der Schulen mit Lehrer­stunden, sieht das Problem jedoch weniger in der eher kalkulierbaren El­ternzeit von männlichen Lehrkräften begründet als vielmehr in der unge­nügenden Lehrerreserve bei plötzlich auftretenden Krankheitsfällen. mehr

18.07.2011 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg

Bayern

BLLV fordert Notprogramm für Bildung

Seit Veröffentlichung der Staatsnote für Lehramtsanwärter ist eines klar: In diesem Jahr werden so viele angehende Lehrkräfte wie nie zuvor an staatlichen Schulen keine Anstellung finden. Bis zum Herbst werden weit über 5000 junge Lehrkräfte arbeitslos sein. Der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, sprach bei einer Pressekonferenz heute in München erneut von einer Rekordarbeitslosigkeit bei Lehrern, die zu einem Notstand an den Schulen führen werde: "Es zeichnet sich ab, dass vielerorts nicht einmal mehr das Grundangebot aufrecht erhalten werden kann." In einer an den Bayerischen Landtag gerichteten Petition fordert der BLLV ein "Notprogramm Bildung". Es soll den Betroffenen Perspektiven eröffnen und die Situation an den Schulen verbessern. Das Notprogramm sieht vor, von den Steuermehreinnahmen zehn Prozent kurzfristig als Haushaltsmittel zur Verfügung zu stellen. "Die Einstellungspolitik geht an den schul- und bildungspolitischen Realitäten vorbei und sie untergräbt das Ziel des Kultusministers, jeden Schüler individuell zu fördern", kritisierte Wenzel. Sie werde weder den Anforderungen moderner Schulen gerecht, noch den Bedürfnissen der Schüler. "Mit anderen Worten: Sie stürzt in einer nicht zu verantwortenden Art und Weise junge, engagierte Berufsanfänger in eine existentielle Krise, und sie schadet den Kindern." mehr

18.07.2011 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.