Lehrstellenmangel

Deutliche Fortschritte beim Abbau des Lehrstellenmangels

Der Aufschwung am Ausbildungsstellenmarkt in Deutschland setzt sich fort: 2007 wurden 644.100 statistisch erfasste Lehrstellen angeboten. Dies sind 52.500 oder 8,9 % mehr als im Vorjahr. 97,2 % der Plätze wurden auch besetzt. Damit konnten 625.900 Jugendliche einen Ausbildungsvertrag unterschreiben (+ 49.800 bzw. + 8,6 %). Dies ist das Ergebnis einer bundesweiten ERHEBUNG DES BUNDESINSTITUTS FÜR BERUFSBILDUNG (BIBB) bei den Kammern und sonstigen zuständigen Stellen. Die Vertragszählung bildet den ABSCHLUSS DER AUSBILDUNGSMARKTBILANZ 2007. Sie wird jährlich zur Vorbereitung des Berufsbildungsberichts der Bundesregierung durchgeführt. Berücksichtigt wird dabei jeweils der Vermittlungszeitraum zwischen dem Oktober des Vorjahres und Ende September. mehr

21.12.2007 Pressemeldung Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)

Zahl der Ausbildungsverträge erreicht zweithöchsten Wert seit 1990

Nach der Ausbildungsplatzbilanz 2007 des Bundesinstituts für Berufsbildung (BiBB) hat sich die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge stark erhöht. Nach den am Donnerstag veröffentlichten Daten wurden zwischen dem 1. Oktober 2006 und dem 30. September 2007 bundesweit 625.914 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen. Dies sind rund 50.000 Verträge oder 8,6 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. mehr

13.12.2007 Pressemeldung Bundesministerium für Bildung und Forschung

Nachvermittlung 2007: Viele Chancen verpasst

Same procedure as every year? In jedem Herbst laden Kammern und Arbeitsagenturen die unversorgten Jugendlichen zur Nachvermittlung ein, doch nur knapp die Hälfte kommt. Dabei ist das Angebot zur Nachvermittlung in diesem Jahr so groß wie seit Jahren nicht mehr: Wer die Chance der Nachvermittlung wahrnimmt, erhält fast immer ein adäquates Angebot. Wer nicht erscheint, belastet weiter die Bilanz des Ausbildungspakts – und verpasst vor allem eine gute Gelegenheit! mehr

22.11.2007 Pressemeldung DIHK - Deutscher Industrie- und Handelskammertag

Bundesrat verlangt Zuschuss für Altbewerber-Ausbildungsplätze

(hib/MPI) Unternehmen, die neue Ausbildungsplätze mit Altbewerbern besetzen, sollen nach dem Willen des Bundesrates für einen befristen Zeitraum eine finanzielle Förderung erhalten. Bis zum Jahr 2009 befristeten Zeitraum solle ein Zuschuss gezahlt werden, der 50 Prozent der Ausbildungsvergütung des ersten betrieblichen Ausbildungsjahres einschließlich des Arbeitgebersozialversicherungsanteils nicht übersteigt, schreibt die Länderkammer in einem Gesetzentwurf ([16/6968](http://dip.bundestag.de/btd/16/069/1606968.pdf)). mehr

12.11.2007 Pressemeldung Deutscher Bundestag

Ausbildungsbonus: "Nicht mit der Gießkanne!"

Die Pläne von Bundesarbeitsminister Franz Müntefering, ausbildende Unternehmen mit einem Bonus zu motivieren, stoßen in der Wirtschaft auf Ablehnung. mehr

19.10.2007 Pressemeldung DIHK - Deutscher Industrie- und Handelskammertag

GEW: "Wo bleibt der Enthusiasmus der Kultusminister?"

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) vermisst ein überzeugendes Konzept der Kultusministerkonferenz (KMK), wie die Zahl der Schüler ohne Schulabschluss deutlich reduziert, Anschlussqualifizierungen gesichert und die Abbrecherquote während der Berufsausbildung gesenkt werden können. "Die Ziele, die die KMK formuliert hat, sind wichtig und müssen unterstützt werden. Die KMK-Beschlüsse riechen jedoch danach, dass das Thema pflichtschuldigst abgehakt werden soll. Von Enthusiasmus leider keine Spur. Vor schwierigen Entscheidungen haben sich die Kultusminister gedrückt", sagte die stellvertretende GEW-Vorsitzende Marianne Demmer mit Blick auf die heute zu Ende gehende Plenartagung der KMK. Die Lustlosigkeit der Kultusminister sei wohl auch damit zu erklären, dass ihre ehemalige Amtskollegin und jetzige Bundesbildungsministerin, Annette Schavan (CDU), ihnen das Thema auf den Tisch gepackt hat. mehr

18.10.2007 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Desaster am Ausbildungsmarkt nicht schön reden

Der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, hat die Situation auf dem Ausbildungsmarkt als "Desaster" bezeichnet. "Sie ist für jugendliche Schulabgänger alles andere als ermunternd und bei Weitem nicht so positiv, wie sie von Verantwortlichen dargestellt und in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird." Wenzel kritisierte, dass es "nichts bringt, die Zahlen schöner zu reden als sie tatsächlich sind." So könne nicht von einer "Lehrstellenflut" gesprochen werden, ebenso wenig von einem "ausreichenden Lehrstellenangebot". mehr

18.10.2007 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.

"Noch mehr Unterrichtsausfall im Pflichtbereich an Gymnasien trotz zunehmender Überstundenzahl!"

- 11.400 Überstunden leisten Lehrkräfte an Gymnasien jede Woche - Hohe Überstundenzahl besonders in Naturwissenschaften, Mathematik, Deutsch und in Fremdsprachen - 2.300 Stunden Unterrichtsausfall jede Woche im Pflichtbereich –Sport und Naturwissenschaften am stärksten betroffen mehr

15.10.2007 Pressemeldung Philologenverband Baden-Württemberg

Im zweiten Anlauf zur Lehrstelle

Für die Jugendlichen, die bislang keine Lehrstelle gefunden haben, organisieren die Industrie- und Handelskammern (IHKs) gemeinsam mit den Arbeitsagenturen zahlreiche Nachvermittlungsaktionen. mehr

13.10.2007 Pressemeldung DIHK - Deutscher Industrie- und Handelskammertag

Sommer und Thöne unterstützen Grundrecht auf Ausbildung

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) unterstützen die Forderung der Landesschülervertretungen von Bayern, Berlin, Hamburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Sachsen nach einem einklagbaren Rechtsanspruch auf Ausbildung. Stellvertretend sagte der hessische Landesschulsprecher Kaweh Mansoori am Montag in Berlin: "Die organisierte Verantwortungslosigkeit in der Ausbildungspolitik muss ein Ende haben. 1,5 Millionen Jugendliche sind bundesweit ohne Ausbildung und somit ohne Perspektiven. Wer ausbildungsfähig ist, muss Ausbildung einklagen können, jederzeit". mehr

24.09.2007 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft