Beklagten sich Pädagogen in früheren Jahren über die Sprachverhunzung durch Comic-Heftchen ("ächz, stöhn, keuch"), wären Lehrer heute froh, wenn Schüler wenigstens diese lesen würden, behauptet der Sprecher des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) Baden-Württemberg. Schüler, die von klein auf mit exzessivem Fernsehkonsum aufwüchsen, griffen seltener zu einem Buch, um zu lesen. Spracharmut zeige sich bereits im Kindergarten und setze sich in der Grundschule fort, wenn Eltern und Lehrer nicht dagegen steuerten und die Schüler fürs Lesen begeistern können.
mehr
07.08.2008
Pressemeldung
Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg