Ein Blick auf den deutschen Arbeitsmarkt zeigt: Es fehlen Ingenieure. Rund 37.000 Stellen sind nach einer aktuellen Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft Köln nicht besetzt. Noch immer entscheiden sich zu wenig Schulabgänger für eine naturwissenschaftlich-technische Laufbahn. Dies stellt nicht zuletzt die Umwelttechnologien vor große Herausforderungen, denn sie sind Wachstumsbranchen und auf qualifizierten Nachwuchs angewiesen. "Dem Fachkräftemangel in diesen Branchen müssen wir dringend entgegen steuern", fordert Dr. Fritz Brickwedde, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Die naturwissenschaftlich- technische Umweltbildung sei deswegen ein zunehmend wichtiges Thema in der Förderarbeit der Stiftung. Bei der DBU-Tagung "Kluge Köpfe für große Aufgaben. Umweltthemen in Schülerlaboren & Co." am 4./5. Oktober in Osnabrück werden Naturwissenschaftler und Bildungsexperten Konzepte zur Nachwuchsförderung im Umweltschutz vorstellen.
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14.09.2010
Pressemeldung
Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)