Die Bildungsminister der Europäischen Union (EU) haben am Freitag auf ihrer ersten Tagung in Brüssel unter deutscher Ratspräsidentschaft die Bedeutung der Bildungspolitik in Europa für das Gelingen des Lissabon-Reformprozesses betont. Die Minister waren sich einig, dass die in der Lissabon-Strategie vereinbarten Ziele für mehr Wettbewerbsfähigkeit und ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum nur dann erreicht werden können, wenn die Menschen in Europa eine exzellente Bildung erhalten. Dies sei eine entscheidende Ergänzung zu dem Vorhaben, bis zum Jahr 2010 drei Prozent des Bruttoinlandsproduktes für Forschung und Entwicklung auszugeben. Europa müsse zu einer Wissensgesellschaft werden, um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können, betonten die Minister. Hierbei komme der Bildung eine Schlüsselrolle zu.
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16.02.2007
Pressemeldung
Bundesministerium für Bildung und Forschung