Sie wollten pro Jahr zehn Prozent weniger Energie verbrauchen – am Ende waren es sogar über 20. Etwa durch gezieltes Lüften und den Einsatz energiesparender Technik konnten 900 Menschen mit Behinderungen und deren Betreuer in vier süddeutschen Dorfgemeinschaften den Energieverbrauch deutlich verringern und so viel klimaschädliches Kohlendioxid vermeiden: 2007 wurden rund 1.500 Megawattstunden im Wert von 110.000 Euro eingespart. "Ihre Ziele waren ehrgeizig – ihr Erfolg ist überwältigend, denn allein für Strom wurden rund 104 Tonnen Kohlendioxid vermieden", zeigte sich Dr. Fritz Brickwedde, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), beeindruckt. Die weltweit größte Umweltstiftung förderte das Projekt des [Heilpädagogischen Sozialwerks (HSW) Freiburg im Breisgau](http://www.hsw-freiburg.de/) in Kooperation mit der Essener Ingenieurfirma [Gertec](http://www.gertec.de/page,4948,0,0,0,30,0,de.htm) mit 70.000 Euro. Die Ergebnisse wurden heute in der DBU in Osnabrück vorgestellt.
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04.11.2008
Pressemeldung
Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)