PISA (Studie)

Bund und Länder auf richtigem Weg

"Es ist ein richtiger Schritt in Richtung nationaler Bildungsstrategie, dass Bund und Länder die Bildungsforschung mit vereinten Kräften voranbringen wollen", erklärt VBE-Bundesvorsitzender Udo Beckmann zur heutigen Vereinbarung zwischen Bundesbildungsministerin Annette Schavan und KMK-Präsident Ludwig Spaenle über die Schaffung eines PISA-Verbunds und die Weiterführung der nationalen Bildungsberichte. mehr

01.02.2010 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung e.V. (VBE)

Bund und Länder stärken Bildungsforschung und –monitoring

"Heute ist ein guter Tag für Bildungsforschung und Bildungsmonitoring". Mit diesen Worten kommentierten Bundesbildungsministerin Annette Schavan und der Präsident der Kultusministerkonferenz (KMK), der Bayerische Kultusminister Ludwig Spaenle, am Montag in Berlin den Beschluss, die PISA-Studien künftig von einem Verbund namhafter Bildungsforschungsinstitute durchführen zu lassen. "Mit dieser Entscheidung stärken wir nicht nur unsere Forschungskapazitäten in diesem Bereich, vor allem werden wir international sichtbarer und können stärker Einfluss auf die Gestaltung der Untersuchungen nehmen", so Schavan und Spaenle weiter. mehr

01.02.2010 Pressemeldung Sekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder

Wer entscheidet über Bildung?

(idw/redaktion) Bildung spielt eine zentrale Rolle in der Zuweisung von Lebenschancen und prägt Lebensverläufe bereits in jungen Jahren. Allerdings sind Zugangschancen zum Bildungssystem ungleich verteilt, Bildung ist ohne Unterstützung für die wenigsten Kinder und Jugendlichen zu bewältigen, und es ist immer weniger selbstverständlich, welche Bildung wichtig ist und wofür. Solche Themen behandelt das auf drei Jahre angelegte europäische Forschungsprojekt "Governance of Educational Trajectories in Europe" (GOETE), das am 1. Januar 2010 begonnen hat. mehr

26.01.2010 Artikel

PISA-Sonderstudie zu volkswirtschaftlichen Kosten unzureichender Bildung

Für viele Regierungen hat gute Bildung erklärtermaßen Priorität, dennoch fällt das Thema häufig von der politischen Agenda. Ein Grund dafür ist, dass Investitionen in Bildung sich nur langfristig auszahlen und die positiven Effekte deshalb häufig unterschätzt werden. Auf Basis der PISA-Studie und anderer internationaler Schulleistungsstudien hat die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) heute in Paris eine Studie vorgelegt, in der die Wachstumseffekte besserer Bildungsergebnisse abschätzt werden. mehr

25.01.2010 Pressemeldung OECD Centre Berlin

Bildungsforschung

Ungleiche Chancen beim Schulübergang

(red/pm) Der Übergang von der Grundschule in die weiterführende Schule stellt Weichen mit weit reichendem Einfluss auf die Bildungs- und Berufsbiographien der Schülerinnen und Schüler. Im neuen Sonderheft "Bildungsentscheidungen" der Zeitschrift für Erziehungswissenschaft (ZfE) widmen sich namhafte Bildungsexperten dem Übergang am Ende der Grundschule in das Sekundarschulsystem und geben einen Gesamtüberblick über alle jüngeren Studien aus Erziehungswissenschaft, Psychologie und Soziologie. mehr

22.01.2010 Artikel

Mehr als 10 Jahre nach dem TIMSS- und PISA-Schock: Schlechte Noten für Bildungspolitik

Enttäuscht hat sich der DPhV-Bundesvorsitzende Heinz-Peter Meidinger über die deutsche Bildungspolitik der letzten zehn Jahre geäußert. "Die Kultus-, Bildungs- und Wissenschaftsminister haben in den letzten 10 – 12 Jahren die große Chance nach dem so genannten PISA-Schock zu einer neuen, sach-, qualitäts- und konsensorientierten Bildungspolitik nicht genutzt. Man kann sogar sagen, dass die Bildungspolitik in diesem Zeitraum mehr Probleme geschaffen als gelöst hat!", sagte Meidinger. Als Beispiele nannte er die hastige Einführung des verkürzten Gymnasiums, die verfehlte Umsetzung der Bolognareformen oder die in kurzfristigen Abständen durchgepeitschten Strukturreformen wie beispielsweise derzeit in Hamburg mit dem Konfliktmodell der Primarschule. mehr

21.01.2010 Pressemeldung Deutscher Philologenverband (DPhV)

PISA – Koordination 2012 in Münchner Händen

Der gestern von der Kultusministerkonferenz bekannt gegebene Beschluss, die Koordination von PISA 2012 wieder in die Hände des Münchner Bildungsforschers Prof. Dr. Manfred Prenzel zu legen, ist vom Vorsitzenden des Bayerischen Philologenverbandes (bpv) Max Schmidt begrüßt worden: mehr

11.12.2009 Pressemeldung Bayerischer Philologenverband (bpv)

Ergebnisse der 328. Plenarsitzung der Kultusministerkonferenz am 10. Dezember 2009

Die Kultusministerkonferenz hat sich während ihrer 328. Plenarsitzung am 10. Dezember 2009 unter dem Vorsitz ihres Präsidenten, Minister Henry Tesch, insbesondere mit folgenden Themen befasst: - Änderung der Ländergemeinsamen Strukturvorgaben für die gestuften Studiengänge - Nutzung der Bildungsstandards für die Unterrichtsentwicklung - Begabungsförderung - Künftige Stellung der Berufsschule in der dualen Berufsausbildung - Wahl des Präsidiums für das Jahr 2010 mehr

10.12.2009 Pressemeldung Sekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder

"PISA-Koordination künftig in München"

Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle begrüßt den Beschluss der Kultusministerkonferenz, einen PISA-Verbund um die School of Education der Technischen Universität München und die Ludwig-Maximilians-Universität München anzusiedeln. Mit diesem soll die Leistungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler in Deutschland ausgebaut und sichergestellt werden. "Ich freue mich, dass die PISA-Koordination künftig in den bewährten Händen des Münchner Bildungsforschers Manfred Prenzel liegt". Prof. Dr. Manfred Prenzel hatte bereits bei den Erhebungen zu PISA 2003 und 2006 die Federführung inne. mehr

10.12.2009 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Deutschland wird auch 2012 wieder an PISA teilnehmen

Kultusminister Helmut Rau: "Wir haben erreicht, dass die OECD uns zugesichert hat, dass die Ergebnisse der PISA-Studien vergleichbar sind." mehr

10.12.2009 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg