PISA (Studie)

VBE erwartet bessere Lernerfolge vor allem durch die Stärkung der Lesekompetenz der Schüler

Obwohl manche Zeitgenossen das Wort "Pisa" schon nicht mehr hören können, sei es notwenig, sich auch nach den jüngsten Veröffentlichungen (Pisa III) Gedanken über die Weiterentwicklung der Schulen zu machen, versichert der Sprecher des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) Ba­den-Württemberg. Schule sei nun mal ein großer schwerer Dampfer und kein Schnellboot. Ruckartige Wendemanöver und Zickzackkorrekturen könnten das Boot zum Schwanken bringen, sorgten aber auf keinen Fall für Stabilität und das gute Gefühl, auf richtigem Kurs zu sein. mehr

21.11.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg

Bildungskongress 2008 gibt Impulse für "Schule der Zukunft"

Die Kultusminister von Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen werten den 3. Mitteldeutschen Bildungskongress "Qualität im Bildungswesen – Mitteldeutsche Profile" als großen Erfolg. Die Tagung sei ein weiterer Schritt der intensiven und länderübergreifenden Zusammenarbeit gewesen, erklärten die Minister Prof. Dr. Roland Wöller, Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz und Bernward Müller. mehr

20.11.2008 Pressemeldung Thüringer Kultusministerium

Kubicki-Äußerungen - Jenseits von gut und böse

Zur Erklärung vom FDP-Fraktionsvorsitzenden Wolfgang Kubicki in den Lübecker Nachrichten, die Äußerungen des Bildungsministeriums zur aktuellen PISA-Studie erinnerten ihn an Meldungen aus dem Oberkommando der Wehrmacht aus dem Frühjahr 1945, sagte der GEW-Landesvorsitzende Matthias Heidn am Mittwoch, 19.11.08 in Kiel: mehr

19.11.2008 Pressemeldung GEW Schleswig-Holstein

Nicht so viel Geschrei, bitte

Im Gegensatz zu den anderen PISA-Ländern lösen neue Ergebnisse im europäischen, oder im Ländervergleich in Deutschland große Hektik aus. Ministerpräsident, Kultusminister und andere, die sich berufen fühlen, kommen dann mit ungeahnt kreativen Vorschlägen, die unser ach so trostloses, oder je nach Position glorreiches Schulsystem verbessern werden. Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) in Südbaden sieht die neuen PISA-Ergebnisse deutlich nüchterner. Der Verbandssprecher Josef Klein (Rickenbach) erinnert zuvörderst daran, dass die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit in Europa (OECD) als Auftraggeber rein wirtschaftliche Interessen vertritt. Es ist nicht verwerflich, dabei anzunehmen, dass pädagogische und allgemeinbildende Aspekte bei einer solchen Studie nicht an erster Stelle rangieren. mehr

19.11.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg

Bildung holt auf

Für Bundesbildungsministerin Annette Schavan sind die jüngsten Ergebnisse der PISA-Studie ermutigend: Die ersten Bundesländer hätten bei den Schülerleistungen an internationales Spitzenniveau aufschließen können – und das sei "hoch erfreulich". mehr

18.11.2008 Pressemeldung Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

Zu den Ergebnissen des PISA-Ländervergleichs

"Dass Sachsen im nationalen Vergleich inzwischen in allen Disziplinen vor Bayern liegt, zeigt uns, dass eine stärkere Zergliederung des Schulsystems keineswegs zu besseren PISA-Ergebnissen führt", kommentiert der VBE-Vorsitzende Udo Beckmann die heute vorgestellten Ergebnisse des nationalen Vergleichs von PISA 2006. "Interessanter als die jetzt vorgelegten Ranglisten werden aber die detaillierten Analysen sein, die sich mit der Kompetenzentwicklung der so genannten Risikoschüler beschäftigen." mehr

18.11.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW

PISA: VDR sieht keinen Anlass für Schulstrukturdebatten

Auch wenn Einheitsschul-Ideologen nun wieder die Deutungshoheit über die heute veröffentlichte PISA-Studie anstreben: PISA 2006-E bietet – wie auch die Vorgängeruntersuchungen – keinen Nährboden für Schulstrukturdebatten. Im Großen und Ganzen haben sich nahezu alle Bundesländer im Verlauf der PISA-Erhebungen 2000, 2003 und 2006 leicht bis kräftig verbessert. "Das ist ein erfreulicher Trend, der zeigt, dass die nach dem PISA-Schock vor sieben Jahren eingeleiteten Reformen im Bildungssystem allmählich Früchte tragen", kommentiert Albert Obert, Bundesvorsitzender des Verbandes Deutscher Realschullehrer, die Ergebnisse. mehr

18.11.2008 Pressemeldung Verband Reale Bildung

PISA: Vom Siegerland Sachsen lernen?

Der Verband Deutscher Realschullehrer (VDR) warnt davor, die PISA-Ergebnisse über zu bewerten, da nur ein kleiner Ausschnitt aus dem Leistungsspektrum der Jugendlichen "gemessen" wurde. Die für Rhein-land-Pfalz im Vergleich der Bundesländer erzielten Verbesserungen führt der Verband vor allem auf die Entwicklung und Umsetzung der Qualitäts¬programme durch die Lehrkräfte an der Basis zurück. Sie hätten sehr viele unbezahlte Überstunden geleistet, um die Qualität des Unterrichts weiter zu entwickeln. Nun erwarte man auch von der Politik die Verbesserung der Rahmenbedingungen, z.B. zusätzliche Stunden zur individuellen Förderung der Schülerinnen und Schüler. mehr

18.11.2008 Pressemeldung Verband Reale Bildung

Köller: Bildungsstandards für die Hauptschulen nicht senken

(redaktion) Der Berliner Bildungsforscher Olaf Köller hat in der "Stuttgarter Zeitung" davor gewarnt, die Bildungsstandards für die Hauptschulen zu senken. Köller ist Leiter des Instituts zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB). Das Institut ist von der Kultusministerkonferenz (KMK) mit dem nächsten Schulleistungsvergleich der Bundesländer beauftragt. mehr

18.11.2008 Artikel

Gute Ergebnisse – weiterhin großer Handlungsbedarf

Die neuen Ergebnisse der PISA-Studie lassen Rheinland-Pfalz gut dastehen. "Jetzt erreicht Rheinland-Pfalz wenigstens teilweise den Bundesdurchschnitt", kommentiert Alexander Lang, Vorstandsmitglied der LandesschülerInnenvertretung, die Studie. "Die Probleme des rheinland-pfälzischen Schulsystems dürfen damit aber nicht unter den Tisch gekehrt werden." Die Ergebnisse zeugten nur von kleinen Kompetenzzuwächsen. Lang erklärt: "Entscheidende Probleme sind die mangelnde Chancengleichheit und die Integration von Migrantinnen und Migranten. Da hat sich nicht viel getan!" mehr

18.11.2008 Pressemeldung LandesschülerInnenvertretung, LSV RLP