Schülervertretung

Bezirksregierung Köln versucht "Schulstreik" zu verhindern

Nachdem den Organisatoren der bundesweiten Schülerdemonstration am 12.11.2008 bis jetzt "nur" vereinzelt von Schulleitungen Steine in den Weg gelegt wurden, will nun auch die Bezirksregierung verhindern, dass Schüler für Veränderungen am Bildungssystem auf die Straße gehen. In einem Schreiben an alle Schulleitungen bittet der Bezirksregierungspräsident darum, dass keinem Schüler erlaubt wird, am Mittwoch zu demonstrieren. mehr

11.11.2008 Pressemeldung LandesschülerInnenvertretung NRW

GEW begrüßt Schülerinnen- und Schülerproteste

Die Bildungsgewerkschaft GEW erklärt sich solidarisch mit den Schülerinnen und Schülern, die am 12. November 2008 für eine bessere Bildungspolitik in Bremen und Bremerhaven demonstrieren wollen. mehr

11.11.2008 Pressemeldung GEW Bremen

LandesschülerInnenvertretung NRW: Auch "nur" drei Kopfnoten sind Sandkastenpädagogik

Trotz des Zurückruderns der Landesregierung sind die Schülerinnen und Schüler noch unzufrieden, denn auch "nur" drei Noten im Arbeits- und Sozialverhalten haben aus Schülersicht keinen pädagogischen Wert. So löst die schlichte Verringerung der Kopfnoten nichts an den von ihnen kritisierten Punkten. "Kopfnoten sind reine Sandkastenpädagogik. Sie erzeugen überflüssigen Leistungsdruck anstatt den Schülern Verbesserungsmöglichkeiten aufzuzeigen", so Johannes Struzek (18) aus dem Vorstand der LandesschülerInnenvertretung (LSV). "Im letztem Jahr haben schon 2,5 Millionen Schülerinnen und Schüler als Versuchskaninchen gedient, nun muss endlich Schluss damit sein!" mehr

10.11.2008 Pressemeldung LandesschülerInnenvertretung NRW

Rheinland-pfälzische SchülerInnenvertretung fordert im Landtag mehr Mut

Heute, am 6. November 2008, nahm sich der Ausschuss für Bildung und Jugend im Mainzer Landtag eine Viertelstunde Zeit für die Schülerinnen und Schüler. Das ist nicht viel – und doch kritisierten die beiden VertreterInnen konstruktiv die Änderungen zu den Themen "Realschule plus", SV-Bildung, SV-Wahlen und SchülerInnenbeförderung im neuen Schulgesetz. Sie forderten eine größere Aufwertung der Integrierten Gesamtschulen, ein Stimmrecht der SchülerInnen im Schulträgerausschuss, eine Aufwertung des Schulausschusses und vieles mehr. mehr

06.11.2008 Pressemeldung LandesschülerInnenvertretung, LSV RLP

"Gute Unterrichtsversorgung" sieht anders aus!

LandesschülerInnenvertretung Rheinland-Pfalz kritisiert beschönigende Darstellung der Schulstatistik durch das Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur. mehr

05.11.2008 Pressemeldung LandesschülerInnenvertretung, LSV RLP

Nicht über das Ziel hinausschießen

Die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Doris Ahnen kündigte gestern die Einrichtung von vier weiteren G8GTSen an. Diese sollen zu Beginn des Schuljahres 2009/2010 an den Start gehen. Bisher gibt es neun G8GTS-Gymnasien in Rheinland-Pfalz. Die Schülerinnen und Schüler stehen diesem Vorstoß kritisch gegenüber: "Wir beobachten die Entwicklungen zu G8GTS mit Vorsicht" erklärt Lusalla Nzanza für die LandesschülerInnenvertretung. "Auch wenn das G8-Konzept in Rheinland-Pfalz mit Ganztagsschule verbunden ist, sollte dies nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Stundenzahlen deutlich erhöht werden. Trotz der längeren Schultage bedeutet dies mehr Stress und weniger Zeit und Ruhe zum Lernen." mehr

24.10.2008 Pressemeldung LandesschülerInnenvertretung, LSV RLP

Mehr Geld für Bildung - aus dem Nichts ins Nichts

"Es kommt uns so vor, als habe die Bundeskanzlerin nur einen Punkt auf ihrer Liste abhaken wollen. Ergebnisse gab es kaum, nur Muskelspiele zwischen Bund und Ländern." So kommentierte Matthias Köberlein, Pressereferent der LandesschülerInnenvertretung Rheinland-Pfalz, den Bundesbildungsgipfel. "Mehr Geld für die Bildung in Deutschland muss her, das ist allen Betroffenen schon lange klar. Gerade in Rheinland-Pfalz sind immense Defizite vorhanden: Kein anderes Bundesland gibt so wenig Geld für Bildung aus." mehr

23.10.2008 Pressemeldung LandesschülerInnenvertretung, LSV RLP

Neue Veranstaltungsreihe "Treffpunkt Schule" startet an der Max-Weber-Schule Freiburg

Kultusminister Helmut Rau MdL hat heute (23. Oktober) im Rahmen des ersten "Treffpunkt Schule" die Freiburger Max-Weber-Schule besucht. Im Mittelpunkt stand der Dialog zwischen Schülern und Kultusminister. "Ich möchte von den Jugendlichen erfahren, welche Themen ihnen unter den Nägeln brennen", sagte Rau. Die neue Veranstaltungsreihe findet in Zukunft viermal jährlich an verschiedenen Schulen in Baden-Württemberg statt. mehr

23.10.2008 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Ahnen: Vier Optionen für Ganztagsgymnasien mit achtjährigem Bildungsgang erweitern das Angebot zum Schuljahr 2009/2010 auf 13 Schulstandorte

Nachdem zu diesem Schuljahr bereits neun Ganztagsgymnasien in Rheinland-Pfalz mit einem achtjährigen Bildungsgang (G8GTS) gestartet sind, haben jetzt vier weitere Gymnasien vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur eine Option für die Einführung eines solchen Bildungsgangs in Verbindung mit einer Ganztagsschule für das Schuljahr 2009/2010 erhalten. "Der rheinland-pfälzische Weg, den achtjährigen gymnasialen Bildungsgang zwingend mit einem ausgefeilten Ganztagsschulkonzept zu verbinden, wird von Schulen, Schulträgern und Eltern unterstützt. Auch in diesem Jahr beweisen die sechs vorgelegten G8GTS-Konzepte von Schulen und ihren jeweiligen Trägern ein außerordentlich hohes Engagement, die Rahmenkonzeption des Landes umzusetzen", unterstrich Bildungsministerin Doris Ahnen bei der Bekanntgabe der Errichtungsoptionen für 2009. mehr

23.10.2008 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-Pfalz

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Zum Bildungsgipfel: Schule anders leben

(redaktion/ots) Am Vorabend zum Bund-Länder Bildungsgipfel trafen sich in Dresden 22 Experten aus der Bildungspraxis und erarbeiteten in einem Workshop einen Forderungskatalog, der sich an die verantwortlichen Politiker richtet. Schwerpunkt dieses Praxisgipfels war es, den Schulalltag in den Mittelpunkt zu stellen. Ergebnis: Schule muss anders gelebt werden! Aus einer Vielzahl von konkreten Verbesserungsvorschlägen wurden sieben zentrale Forderungen entwickelt, die aus Sicht des Praxisgipfels höchste Priorität haben. mehr

22.10.2008 Artikel