Schon frühmorgens melden die Medien, dass nun angeblich doch keine Lehrer*innen- Stellen gestrichen werden sollen. Das Kultusministerium vermeldet auf seiner Homepage weiterhin: frei werdende Stellen würden lediglich im Bildungssystem bleiben. Die erneute Kehrtwende des Ministerpräsidenten ist aus Sicht der GEW Bayern eher der Sorge um Wähler*innenstimmen bei den Kommunal- und Europawahlen geschuldet als der Einsicht in die Notwendigkeit von Lehrer*innenstellen. Dies belegt erneut die Unberechenbarkeit der Politik des Ministerpräsidenten im Vorfeld von Wahlen. Genau das Gegenteil brauchen die Schulen: Verlässlichkeit und Planungssicherheit für die Schüler*innen, die Eltern und die Beschäftigten. Es entsteht der Eindruck, Seehofer lasse seine Minister auftragsgemäß arbeiten, um ihnen dann ggf. in den Rücken zu fallen, im Interesse von Wähler*innenstimmen.
mehr
12.02.2014
Pressemeldung
GEW Bayern