Schülerzahlen

Angekündigte Reformen reichen nicht aus

Der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, hat die heutigen Ankündigungen von Ministerpräsident Horst Seehofer zur künftigen Schulpolitik in Bayern als "wenig mutig" bezeichnet. "Tiefgreifende Reformen bleiben erneut aus, Bayerns Lehrerschaft fühlt sich unverstanden und ist enttäuscht", stellte er fest. Die dringend notwendige Umsetzung der Regionalen Schulentwicklung (RSE), die das Schulsterben auf dem Land verhindert und für die Einzelschule mehr Eigenverantwortung vorsieht, kommt nur zögerlich voran. "Die von der Staatsregierung bevorzugten Kooperationsformen - sie basieren darauf, Haupt- und Realschulen unter einem Dach als eigenständige Schulformen zu erhalten - lassen nur wenig Handlungsspielraum zu. Weitere Schulschließungen werden so nicht verhindert." mehr

10.12.2008 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.

Die Grundschule ist die beste Schule, die wir haben

Der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnen-verbandes (BLLV), Klaus Wenzel, sieht sich im relativ guten Abschneiden Zehnjähriger bei der internationalen Grundschul-Lese-Untersuchung IGLU und beim internationalen TIMSS-Schultest in seiner Forderung nach einer deutlich längeren gemeinsamen Schulzeit bestätigt. "Die Grundschule ist die beste Schule, die wir haben. Ich verstehe nicht, warum wir damit nach nur vier Jahren aufhören und Kinder in ein Korsett zwingen, das den meisten von ihnen nicht passt." mehr

08.12.2008 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.

Gesamtschule oder Gemeinschaftsschule?

(von Valentin Merkelbach) Der unaufhaltsame Aufstieg Sachsens im PISA-Ranking der 3.Ländervergleichsstudie 2006 wird die Debatte über eine Reduktion der Schulformen von vier oder drei auf zwei neue Nahrung geben (PISA 2006). Schon das gute Abschneiden von Sachsen in PISA 2003, aber auch das von Thüringen und Sachsen-Anhalt, hatte die Frage aufgeworfen, ob nicht ein zweigliedriges System mit Gymnasium und einer Zweitschule für die Leistungsschwächeren ein gangbarer Weg sein könnte, um aus dem Mittelmaß der deutschen Schule im internationalen Vergleich herauszukommen. Man könnte sich so auch die eskalierenden Probleme mit der Hauptschule vom Halse schaffen und vielleicht ließe sich sogar die Zahl derer vermindern, die nach wie vor und seit PISA 2000 mit neuen Argumenten eine Schule für alle Kinder vom 1. bis 10.Schuljahr fordern und dabei vor allem auf das PISA-Siegerland Finnland verweisen. mehr

05.12.2008 Artikel

Erster Platz bei Bildungsausgaben für allgemein bildende Schulen

Mit 6.400 Euro pro Schüler hat Thüringen die höchsten Bildungsausgaben im Bereich allgemein bildende Schulen. Es folgen Hamburg mit 6.200 Euro, Berlin und Sachsen-Anhalt mit je 6.100 Euro. Das gehe aus dem heute veröffentlichten Bildungsfinanzberichts 2008 hervor, erklärte Thüringens Kultusminister Bernward Müller (CDU). mehr

02.12.2008 Pressemeldung Thüringer Kultusministerium

LEV Gymnasien fordert Erhalt funktionierender, bestehender Strukturen im Bereich der Oberstufengymnasien

"Die LEV Gymnasien unterstützt die Forderung der Elternvertretungen des Schulverbundes der Wirtschaftsschulen in Saarbrücken diese bewährte Kooperation zu erhalten und nicht zugunsten neuer, kleinerer Einheiten zu zerschlagen" erklärt der Vorsitzende der LEV Gymnasien Joachim Klesen. " Es macht keinen Sinn funktionierende und bewährte Strukturen aufzulösen. Wir müssen vielmehr solche Kooperationen gerade im Hinblick auf die in Zukunft rückläufigen Schülerzahlen fördern, um an den jeweiligen Standorten den Schüler und Schülerinnen ausreichende Wahlmöglichkeiten im Rahmen der Oberstufe anbieten zu können." mehr

26.11.2008 Pressemeldung Gesamt Landes Elternvertretung des Saarlandes (GLEV)

Schulstandorte im Land sind weitgehend gesichert

Bildungsminister Holger Rupprecht hat heute in Potsdam die Entwicklung der Schulstandorte im kommenden Schuljahr präsentiert und eine positive Bilanz gezogen. "Die Zeit des massenhaften Schulsterbens im Land Brandenburg aufgrund einbrechender Schülerzahlen ist definitiv vorbei – die Schulstandorte sind weitgehend gesichert. Das ist sei auch der vorausschauenden Bildungspolitik und den angepassten Regelungen zu Mindestschülerzahlen zu verdanken", so Rupprecht. mehr

26.11.2008 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

VBE: Mehr Lehrkräfte für Baden-Württemberg

Angesichts der Qualitätsoffensive Bildung der Landesregierung freut sich der Verband Bildung und Erziehung (VBE), dass nach vielen für die Bildungspolitik mageren Jahren endlich positive Signale im Bildungsbereich ausgesandt werden. Dass die bereits ausgebildeten jungen Lehrkräfte im kommenden Jahr bessere Einstellungschancen erhalten, freut den VBE-Junglehrervertreter Thomas Steuber (Freiburg) ebenfalls. Ein Wermutstropfen ist es allerdings, dass die Mehrzahl der Neueinstellungen in den Gymnasien und beruflichen Schulen erfolgen. Angesichts zurückgehender Schülerzahlen in den niederen Klassenstufen sei dies zwar erklärbar, aber es könne nicht wegdiskutiert werden, so Steuber, dass auch im Grund-, Haupt- und Realschulbereich mit 31 bis 33 Schülern viel zu große Klassen existieren, die einem erfolgreichen Lernen sicherlich nicht förderlich seien. mehr

21.11.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg

Teilzeit-Urteil des Oberverwaltungsgerichts wird keine Auswirkungen haben

Bildungsminister Holger Rupprecht bleibt auch nach der jüngsten Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg (OVG) bei seiner Überzeugung: "Alle seinerzeit rund 7.500 in Teilzeit ernannten und mittlerweile in Vollzeit überführten Beamten waren und sind rechtmäßig bestellte Beamte." Der Bildungsminister bezeichnete das Urteil der OVG-Richter als "schwer nachvollziehbar". Im Beschluss des Leipziger Bundesverwaltungsgerichts vom 20. März 2008 sei festgehalten worden, dass "die Ernennungsurkunden nicht nichtig" seien, zitiert Rupprecht aus dem Protokoll des Gerichts. Zudem hätten die Leipziger Richter in ihrer Entscheidung ausdrücklich betont, dass "die Urteile des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg vom 24. März 2006 und des Verwaltungsgerichts Cottbus vom 7. August 2003 wirkungslos" seien, so Rupprecht. "Ich gehe davon aus, dass auch die jüngste Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts spätestens vor dem Bundesverwaltungsgericht wieder aufgehoben wird." mehr

13.11.2008 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

Schülerzahl sinkt binnen zehn Jahren um ein Sechstel

(LDS NRW). Die Zahl der Schülerinnen und Schüler an den nordrhein-westfälischen Grund-, Haupt-, Real- und Gesamtschulen sowie Gymnasien wird aufgrund der demografischen Entwicklung bis zum Jahr 2017 auf etwa 1 729 000 zurückgehen, das sind 374 000 oder 17,8 Prozent weniger als im Jahr 2007. mehr

13.11.2008 Pressemeldung Information und Technik Nordrhein-Westfalen

"Es wird in Bayern keine Regionalschule geben"

In einem ersten Gespräch mit dem neuen Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle zusammen mit Ministerialdirektor Josef Erhard überbrachte der Vorstand des Bayerischen Realschullehrerverbands (brlv) die Glückwünsche der Realschullehrer. Gleichzeitig stellte Vorsitzender Huber Vorschläge für die Weiterentwicklung des gegliederten Schulwesens mit der eigenständigen sechsstufigen Realschule vor. Dabei standen zwei zentrale Aussagen aus dem Koalitionsvertrag im Zentrum des Meinungsaustausches: Das kind- und begabungsgerechte Übertrittsverfahren und die Kooperationsmodelle von Schularten. mehr

11.11.2008 Pressemeldung Verband Reale Bildung