Schülerzahlen

Schulämter schlagen Alarm: Schlechtere Unterrichtsversorgung

Ab September wird sich die Unterrichtsversorgung an den baden-württembergischen Schulen stark verschlechtern. "Wir erhalten immer mehr Informationen aus der Schulverwaltung, dass selbst der Pflichtunterricht nicht überall gesichert ist und es kaum noch Gelder für Vertretungen und ergänzende Angebote wie Förderunterricht gibt. Ursache sind Milchmädchenrechnungen, die davon ausgehen, dass zurückgehende Schülerzahlen automatisch zu weniger Klassen in den Schulen führen. Aber an einer einzügigen Grundschule werden durch den Schülerrückgang keine Stellen eingespart, sondern die Klassen werden kleiner. Wir verstehen nicht, warum das Kultusministerium die Hilferufe aus den Schulen ignoriert", sagte am Freitag (20.07.) in Stuttgart Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). mehr

20.07.2007 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

Lernangebote für Grundschüler

Die Grundschulbroschüre "6 Jahre: Gemeinsam viel Neues" für das Schuljahr 2007/2008 ist jetzt erschienen. Die Ausgabe informiert Eltern zukünftiger Schüle-rinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 1 über Bildungswege und Lerninhalte der brandenburgischen Grundschule. Die Broschüre wird in den Grundschulen in der ersten Elternversammlung nach den Sommerferien verteilt. mehr

20.07.2007 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

Investitionen in Bildung reichen nicht aus

"Die Ankündigungen des bayerischen Ministerpräsidenten sind nicht neu. Mehrfach hat die Staatsregierung den hohen Stellenwert der Bildung eingeräumt. Bildung wurde sogar zum "Megathema" erklärt. "Auch die heute von Stoiber in seiner Regierungserklärung skizzierten schul- und bildungspolitischen Ziele kann der Bayerische Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV), nur voll und ganz unterstützen", erklärte BLLV-Präsident Klaus Wenzel. "Danach erwarten Bayerns Kindergärten, Schulen und Hochschulen blühende Zeiten." Der BLLV befürchtet jedoch, dass es bei der Rhetorik bleibt, denn bislang ist der große schul- und bildungspolitische Wurf ausgeblieben. Die Reformen drohen zu scheitern, weil die nötigen Mittel fehlen. Daran ändert auch die in Aussicht gestellte Summe für das Gesamtprogramm Bayern 2020 - in den kommenden vier Jahren 1,5 Milliarden Euro - nicht viel. "Angesichts der Probleme ist das zu wenig Geld für große Reformen." mehr

18.07.2007 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.

Kultusminister sehr zufrieden mit Haushaltsbeschlüssen für 2008

"Mit ihren Haushaltsbeschlüssen zum Bildungsetat 2008 hat die Landesregierung ein klares Signal gesetzt. Bildung hat Vorfahrt in Niedersachsen. Gegenüber dem ursprünglichen Planungsansatz in der Mittelfristigen Finanzplanung (Mipla) stehen mit rund 4,36 Milliarden Euro im kommenden Haushaltsjahr rund 300 Millionen Euro mehr zur Verfügung. Das ist eine Steigerung um gut 7,5 Prozent", hat sich der Niedersächsische Kultusminister Bernd Busemann heute (17.07.2007) sehr zufrieden mit dem Ergebnis der Klausurtagung des Landeskabinetts in Burg Warberg geäußert. mehr

17.07.2007 Pressemeldung Niedersächsisches Kultusministerium

"Hohes Engagement"

Bildungsminister Holger Rupprecht bedankt sich bei allen Lehrkräften des Landes Brandenburg für ihren Einsatz im Schuljahr 2006/2007. "Gute Schule steht und fällt mit dem Engagement und der Motivation von Schulleiterinnen und Schulleitern sowie von Lehrerinnen und Lehrern. Bei meinen Besuchen von Schulen im abgelaufenen Schuljahr konnte ich mich überzeugen, dass beides im Land in hohem Maße vorhanden ist. Die brandenburgischen Lehrkräfte bereiten ihre Schülerinnen und Schüler nicht nur umfassend auf ihre spätere Zukunft vor, sondern engagieren sich auch zunehmend bei Projekten außerhalb ihres Unterrichts und übernehmen immer mehr Verantwortung auch in Erziehungsfragen", so Rupprecht. mehr

11.07.2007 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

Land investiert in Bildung

Schleswig-Holsteins Schülerinnen und Schüler erhalten im Zuge des Umbaus der Schullandschaft mehr Unterricht und bessere individuelle Förderung. Dafür investiert das Land 540 Millionen Euro in den Jahren 2010 bis 2020. In diesem Zeitraum entspricht dies mehr als 1.300 Lehrerstellen für Gemeinschaftsschulen und Regionalschulen. "Damit schaffen wir bessere Lernbedingungen an den neuen Schularten", sagte Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave heute (10. Juli) in Kiel bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Finanzminister Rainer Wiegard und den beiden Fraktionsvorsitzenden Johann Wadephul und Lothar Hay zum gestern vereinbarten Bildungspaket der Großen Koalition aus CDU und SPD. Die Vereinbarung sieht überdies eine einheitliche Unterrichtsverpflichtung von 26 Stunden für Lehrkräfte an den neuen Schularten vor. mehr

11.07.2007 Pressemeldung Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein

Absolute Mehrheit gegen Fortsetzung des Lehrertarifvertrages zu alten Bedingungen

"Eine absolute Mehrheit der stimmberechtigten GEW-Mitglieder hat gegen die Fortsetzung des Lehrertarifvertrages zu den alten Bedingungen gestimmt", sagte die Tarifchefin der GEW Sachsen-Anhalt, Eva Gerth, heute vor der Landespressekonferenz. "Mit genau 90 Prozent sind die GEW-Mitglieder der Empfehlung des Landesvorstandes gefolgt, den Tarifvertrag unter den jetzt geltenden Regelungen nicht weiter fortzusetzen." Der Landeshauptausschuss der GEW Sachsen-Anhalt werde sich mit diesem eindeutigen Votum am 10. Juli 2007 beschäftigen und weitere Schritte einleiten. Die absehbare Konsequenz sei, dass ab dem Schuljahr 2008/09 wieder für alle Lehrkräfte des Landes Anspruch auf die volle Arbeitszeit und damit auf volle Gehälter bestehe. Nach 15 Jahren in verschiedenen Teilzeitmodellen wäre das ein Schritt zur Normalität. mehr

06.07.2007 Pressemeldung GEW Sachsen-Anhalt

Bildungsminister Rupprecht präsentiert die Lehrerbedarfsplanung für die kommenden Jahre im Landtag

Brandenburgs Bildungsminister Holger Rupprecht hat heute die Lehrerbedarfsplanung im Land Brandenburg für die kommenden Jahre im Landtag präsentiert. "Trotz des erheblichen Personalüberhangs hat sich die Landesregierung auch für die nächsten Jahre auf einen Einstellungskorridor verständigt. Wir wollen mit gut ausgebildeten, jungen Lehrkräften den qualitativen Anforderungen des Unterrichts genügen und zugleich einer Zunahme des Durchschnittsalters der Kollegien – das schon jetzt bei fast 49 Jahren liegt – entgegenwirken", so Rupprecht. "Damit sichern wir bei sinkenden Schülerzahlen die Zukunftsfähigkeit der Schulen im Land Brandenburg und haben Planungssicherheit für die kommenden Jahre." mehr

04.07.2007 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

Drei neue Gymnasien für bildungshungrige Münchner – bpv begrüßt Neugründungen

Der Bayerische Philologenverband (bpv) hat den gestrigen Stadtratsbeschluss der Stadt München begrüßt, für 110 Millionen Euro in den kommenden zehn Jahren drei neue Gymnasien zu bauen sowie bestehende Gymnasien zu erweitern. Die Stadt München würde dabei als Sachaufwandsträger den Großteil der Kosten schultern. Der Rest sowie die dauerhaft anfallenden Personalkosten müssen vom Freistaat getragen werden, sofern dieser den Bedarf anerkennt und dem Antrag der Stadt zustimmt. mehr

28.06.2007 Pressemeldung Bayerischer Philologenverband (bpv)