Die Bildungsgewerkschaft GEW schlägt vor, die Lehrerreserve an den 5.000 Schulen in Baden-Württemberg langfristig von 1,5 auf 5 Prozent zu erhöhen und noch in diesem Schuljahr mehr Vertretungen für die Grund- und Sonderschulen bereit zu stellen. "Heute fallen vermutlich an jeder der 5.000 Schulen im Land Stunden aus. Dieses Problem lässt sich dauerhaft nicht durch die so genannte unterjährige Einstellung für Elternzeitvertretungen beheben, sondern nur durch eine ausreichende ständige Lehrerreserve. Für die Grund- und Sonderschulen, an denen die Kinder nicht kurzfristig nach Hause geschickt werden können, brauchen wir ein Sofortprogramm für Krankheitsvertretungen", sagte am Donnerstag (26.01.) in Stuttgart Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW).
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26.01.2006
Pressemeldung
GEW Baden-Württemberg