Schulleitung

Philologenverband erwartet nach heutigen Kabinettsbeschlüssen nun schlüssiges Gesamtkonzept für das bayerische Gymnasium

"Auch wenn wir Schlimmeres verhindern konnten: Zum Jubeln ist uns nach den heutigen Kabinettsbeschlüssen nicht zumute", kommentierte der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbandes Max Schmidt den heutigen Beschluss des Ministerrates über nochmalige Eingriffe in das achtjährige Gymnasium. "Nüchtern muss konstatiert werden, dass die Argumente von Philologenverband und Direktorenvereinigung gegen weitere Einschnitte bei Stunden und Lehrplänen am Gymnasium nur begrenzt auf offene Ohren gestoßen sind. Der politische und mediale Druck nach nochmaligen Einschnitten war offensichtlich zu groß", bedauerte der bpv-Vorsitzende. mehr

08.04.2008 Pressemeldung Bayerischer Philologenverband (bpv)

Neue Kultusministerin trifft sich mit Lehrer-, Eltern- und Schülerverbänden

Zu einem ersten runden Tisch hat sich jetzt die neue Niedersächsische Kultusministerin Elisabeth Heister -Neumann mit Vertretern der Direktorenvereinigung, des Schulleitungsverbandes, der GEW, des Philologenverbandes, des Landeseltern- sowie des Landesschülerrats getroffen. Diese neue Form des Gedankenaustauschs hatte die Kultusministerin gleich zu Beginn ihrer Amtszeit angeregt und die Verbandsvertreter eingeladen. Nach dem Gespräch lobte Elisabeth Heister-Neumann die offene, vertrauensvolle und konstruktive Atmosphäre. mehr

08.04.2008 Pressemeldung Niedersächsisches Kultusministerium

© privat

Gelebte demokratische Schulentwicklung

Die Robert-Bosch-Gesamtschule in Hildesheim/Niedersachsen hat im Dezember vergangenen Jahres den Deutschen Schulpreis 2007 gewonnen. "Bei der Ausgestaltung als Ganztagsschule setzt die Robert-Bosch-Gesamtschule Maßstäbe", hieß es in der Begründung der Jury. Schulleiter Wilfried Kretschmer beschreibt im Interview den Werdegang der Schule von ganz unten bis an die Spitze. mehr

03.04.2008 Artikel

Bessere Arbeitsbedingungen für Schulleiter

Der Beruf des Schulleiters wird mehr und mehr zum Stressjob. Vor allem Leiter/innen sogenannter Brennpunktschulen mit mehreren hundert Schülern/innen sind oftmals extremen Belastungen ausgesetzt. "Obwohl viele Schulleiterinnen und -leiter beinahe täglich mit sozialen Problemen konfrontiert sind und intervenieren müssen, um Eskalationen zu vermeiden, müssen sie zusätzlich Unterricht abhalten und sind nicht frei gestellt", kritisierte der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel. "Viele Schulleiterinnen und -leiter verbringen einen Großteil ihrer Arbeitszeit mit Gesprächen, in denen sie Streit schlichten. Oftmals kommen diese Gespräche mit Schülern und Eltern spontan zustande. Sie kosten nicht nur Energie und Kraft, sondern erfordern ein hohes Maß an Professionalität. Die meisten Schulleiter/innen werden mit der Fülle ihrer Aufgaben nur deshalb fertig, weil sie sich in ihrem Idealismus und Engagement ausbeuten lassen." Der Beruf hat deutlich an Attraktivität eingebüßt, so dass es immer schwieriger wird, frei gewordene Stellen zu besetzen. Besonders schlimm ist die Situation an kleinen Schulen. Schulleiter verfügen dort nicht einmal über eine Verwaltungskraft, führen aber Klassen und sollen allen Erwartungen gerecht werden. mehr

01.04.2008 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.

Verwaltungspersonal entlastet die Schulen?

"Die Landesregierung verschweigt in ihrer heutigen Pressemitteilung, dass der Einsatz eines Schulverwaltungsassistenten bzw. einer –assistentin auf den Lehrerstellenbedarf der Schule angerechnet wird", stellt der VBE-Vorsitzende Udo Beckmann klar. "Die Schule, die eine solche Stelle besetzt, verliert damit im Gegenzug ein Drittel einer Lehrerstelle." mehr

31.03.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW

Zusätzliches Verwaltungspersonal entlastet Schulen

Schule heißt nicht nur unterrichten, sondern auch verwalten und organisieren. Um die Schulleitungen und Lehrkräfte von diesen notwendigen und sehr zeitaufwendigen Verwaltungsaufgaben zu entlasten, setzt das Ministerium für Schule und Weiterbildung gemeinsam mit dem nordrheinwestfälischen Finanzministerium in diesem Jahr landesweit zusätzlich rund 210 Schulverwaltungsassistentinnen und -assistenten in den Schulen ein. Diese sollen die Schulleiter und Lehrkräfte beispielsweise bei der statistischen Aufarbeitung von Schuldaten, der Betreuung von Lehr- und Lernmitteln und der Pflege der Schulbibliotheken unterstützen. mehr

31.03.2008 Pressemeldung Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

Berliner Schulen meldeten im Durchschnitt 1,8 Gewaltvorfälle im Schuljahr 2006/2007

Im Schuljahr 2006/2007 wurden 1735 Gewaltvorfälle aus den öffentlichen allgemein bildenden Schulen, beruflichen Schulen sowie aus Schulen des zweiten Bildungswegs gemeldet. Den 1735 Meldungen im Schuljahr 2006/2007 stehen 1573 Meldungen im Vorjahr gegenüber. Prozentual bedeutet dies eine Zunahme an Meldungen um 10 Prozent. Damit konnte die Serie der hohen Zuwachsraten (zwischen 33 Prozent und 76 Prozent) der Vorjahre erstmals unterbrochen werden. Will man den Grad der Belastung der Berliner Schulen mit Gewaltvorfällen bewerten, so ist es notwendig, die Meldungen in Relation zu der Anzahl der Schulen zu setzen, auf die sich diese Zahl der Gewaltmeldungen bezieht. Bei insgesamt 938 Schulen meldete damit jede Berliner Schule im statistischen Durchschnitt 1,8 Vorfälle, die sich in Schulen, auf Schulwegen oder seltener auch bei Ausflügen ereignet haben. mehr

28.03.2008 Pressemeldung Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung

stern berichtet über Gewaltprobleme an Nenas Schule

(bikl/ots) - Die vom Popstar Nena mitgegründete Privatschule in Hamburg steckt ein halbes Jahr nach der Eröffnung in einer schweren Krise. Das berichtet das Hamburger Magazin stern in seiner neuen Ausgabe. Demnach haben inzwischen mindestens acht Eltern ihre Kinder von der "Neuen Schule Hamburg" genommen. Weitere Eltern überlegten, ihre Söhne und Töchter abzumelden. mehr

26.03.2008 Artikel

© initiatived21.de

Mehr Computerkompetenz für Referendare

(bikl) Schüler, die im Unterricht sinnvoll den Computer nutzen, lernen schneller und nachhaltiger, das belegen diverse Untersuchungen. Aber: In Deutschland wird der Computer in der Schule im Vergleich zu anderen OECD-Ländern wesentlich seltener genutzt. Das will die Initiative D21 ändern und konzentriert sich nun mit einem speziellen Konzept auf die Referendare. mehr

21.03.2008 Artikel

VBE: Intelligenz ist nicht alles - künftige Erstklässler lernen mit Kopf, Herz und Hand

Jetzt im Frühjahr werden wieder die künftigen Erstklässler an den Schulen des Landes angemeldet. Da der Stichtag auf den 30. September hinausge­scho­ben und der "Einschulungskorridor" für sogenannte Kann-Kinder auf neun Monate ausgedehnt worden ist, können immer mehr Kinder bereits mit fünf Jahren regulär schulpflichtig werden, wenn Eltern dies so wollen und die Schulleitung keine Einwendungen hat. mehr

19.03.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg