Schulstruktur

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Die deutsche Schule: Auf dem Weg in die Zweigliedrigkeit?

Mittelschule, Sekundarschule, Regelschule, Oberschule, Werkrealschule, Realschule, Realschule plus, Stadtteilschule, Gymnasium, Gesamtschule: In den sechzehn Bundesländern haben die Schulformen, die auf die Grundschule folgen, viele verschiedene Namen. Immer seltener aber taucht der Begriff Hauptschule auf. Wird das deutsche Schulsystem also nach und nach zweigliedrig? mehr

04.02.2010 Artikel

Streit um Schulstruktur: "Jetzt reicht's!" - GEW fordert Volksentscheid

"Na dann, gute Nacht", kommentiert der Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Klaus Bullan, den so genannten Kompromissvorschlag der Handelskammer im Streit um die Schulstruktur. "Angesichts der stecken gebliebenen Verhandlungen und der rückwärts gewandten Forderungen müssen nun die Hamburgerinnen und Hamburger das Wort bekommen. Wir fordern die Koalition auf, die Gespräche zu beenden und einen Volksentscheid anzustreben." mehr

03.02.2010 Pressemeldung GEW Hamburg

Unverschämte SPD-Attacke auf die Gymnasien

Die ständigen Angriffe der nordrhein-westfälischen SPD gegen das Gymnasium sind unerträglich. Trotz der Panikmache um das sogenannte Turbo-Abitur wächst die Attraktivität des Gymnasiums von Jahr zu Jahr. Mittlerweile liegt die Übertrittquote bei 38,7 %. Die Schulzeitverkürzung hat nichts an der Akzeptanz und Beliebtheit des Gymnasiums in Nordrhein-Westfalen geändert. mehr

02.02.2010 Pressemeldung Philologenverband NRW (PhV NRW)

Realschulen auf der Suche nach sich selbst

"Willkommen in der Schulstrukturdebatte", ruft der VBE-Vorsitzende Udo Beckmann dem Realschullehrerverband zu. "Es ist schön, dass der RLV erkannt hat, dass Veränderungen an der Schulstruktur unausweichlich sind. Dass der RLV diese Kehrtwende mit einer Umfrage tarnt, ist verbandspolitisch nachvollziehbar. " mehr

29.01.2010 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung e.V. (VBE)

Bildungsbündnis Rheinland-Pfalz - Bettina Dickes: Die Unzufriedenheit bekommt einen Namen

Die bildungspolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Bettina Dickes, begrüßt die Gründung des Bildungsbündnisses Rheinland-Pfalz. Der Zusammenschluss von Elterninitiativen und Verbänden hat sich und seine Ziele heute in Mainz vorgestellt. mehr

29.01.2010 Pressemeldung CDU/CSU

NRW baut auf die Realschulen

Die Einwohner Nordrhein-Westfalens wissen, was sie an ihrer Realschule haben. Eine repräsentative Umfrage, die das Meinungsforschungsinstitut dimap im Auftrag des Realschullehrerverbandes NRW durchgeführt hat, zeigt die hohe Akzeptanz, die diese erfolgreiche Schulform auf breiter Basis genießt. 56 Prozent der Befragten bescheinigen den rund 550 Realschulen im Land eine gute bis sehr gute Arbeit. Dabei schätzen die Bürger in NRW vor allem die profilbedingte Vielseitigkeit der Realschule. Zum einen halten 31 Prozent die Realschule im Vergleich mit den anderen Schulformen für diejenige, die am besten auf eine praktische berufliche Tätigkeit vorbereitet. Zum anderen schätzen die Menschen die Realschule als ideales Sprungbrett für höhere Bildungsabschlüsse. So nennen fast zwei Drittel der Befragten (63 Prozent) als besonderen Pluspunkt der Realschule gegenüber anderen Schulformen die Möglichkeit des Übergangs zu weiteren Qualifikationen wie Abitur oder Handelsschulabschluss. mehr

29.01.2010 Pressemeldung Verband Reale Bildung

SPD-Umfrage fragwürdig

Es grenzt fast schon an Autosuggestion, dass die SPD in NRW nun glaubt, ausgerechnet bei der CDU eine Mehrheit für ihre Einheitsschul-Politik zu finden. Dass in der jetzt bekannt gewordenen Umfrage insgesamt 60 Prozent der Befragten und angeblich 51 Prozent der CDU-Anhänger für längeres gemeinsames Lernen sein sollen, ist bestenfalls ein Beleg für eine wachsweiche und daher wenig seriöse Fragestellung. mehr

27.01.2010 Pressemeldung Verband Reale Bildung

Hannelore Kraft: Umfrage zeigt Unzufriedenheit der Menschen mit der schwarz-gelben Bildungs- und Kommunalpolitik

Die aktuelle Umfrage zeigt, dass die Menschen in Nordrhein-Westfalen in der Bildungspolitik längst weiter sind als die CDU/FDP-Landesregierung. Die Menschen möchten, dass in der Bildungspolitik endlich die Weichen in Richtung Chancengerechtigkeit für alle Kinder gestellt werden. Sie haben längst erkannt, dass es bildungs- und sozialpolitisch unverantwortlich ist, bereits neunjährige Kinder in Schubladen einzusortieren, aus denen sie kaum noch herauskommen. Auch unter den CDU-Anhängern gibt es eine Mehrheit für längeres gemeinsames Lernen. mehr

27.01.2010 Pressemeldung Sozialdemokratische Partei Deutschlands

Kultusminister Spaenle: Interview wurde bewusst missverstanden

"Die Hauptschule ist eine zentrale Basis des differenzierten Bildungswesens in Bayern, an der die Schüler stark berufsorientiert ausgebildet werden und hohe Leistungen erreichen". Mit dieser Aussage weist Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle den Vorwurf des Vereins katholischer deutscher Lehrerinnen in dessen PM vom 27. Januar zurück, dass Dr. Spaenle behauptet habe, die Hauptschule sei ein Angebot, das sich speziell an Migranten richtet. Minister Spaenle betont immer wieder, dass die Hauptschulen und die Hauptschüler sehr gute Leistungen erbringen. Die Anerkennung der Hauptschullehrkräfte unterstrich er u.a. dadurch, dass die besonders motivierte und engagierte Hauptschullehrkräfte ohne besondere Funktionsämter seit dem Schuljahr 2009/2010 von der Besoldungsgruppe A12 bis in die A13 aufsteigen können. mehr

27.01.2010 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Gegen die Primarschul-Zwangsbeglückung

Nachdrücklich hat der DPhV-Vorsitzende Heinz-Peter Meidinger dafür plädiert, bei den Verhandlungen in Hamburg zwischen dem Senat und der Volksinitiative um die Einführung der Primarschule einen echten Kompromiss zu finden und dadurch einen unheilvollen Schulkampf zu verhindern. Gleichzeitig machte der Verbandschef aber deutlich, dass ein Festhalten von Schwarz-Grün an einer verpflichtenden, zwangsweisen Einführung der Primarschule keinen tragfähigen Kompromiss darstelle und auch keinen Schulfrieden schaffen könne. mehr

25.01.2010 Pressemeldung Deutscher Philologenverband (DPhV)