Sprachförderung

Ergebnisse der 320. Plenarsitzung der Kultusministerkonferenz

Die Kultusministerkonferenz hat sich auf ihrer 320. Plenarsitzung am 13. Dezember 2007 in Berlin unter dem Vorsitz ihres Präsidenten, Senator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner, insbesondere mit folgenden Themen befasst: - Kultusministerkonferenz und Verbände von Menschen mit Migrationshintergrund unterzeichnen Erklärung zur Zusammenarbeit von Elternhaus und Schule - ZVS wird zu einer Serviceeinrichtung für Hochschulzulassung weiterentwickelt - Kultusministerkonferenz beschließt Systemakkreditierung - Positionspapier zur Bildungs-, Wissenschafts- und Kulturpolitik in der Europäischen Union - Wahl der Präsidentin und des Präsidiums für das Jahr 2008 mehr

13.12.2007 Pressemeldung Sekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder

"Integration als Chance – gemeinsam für mehr Chancengerechtigkeit"

Der Präsident der Kultusministerkonferenz, Senator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner, und führende Vertreter der Organisationen von Menschen mit Migrationshintergrund haben sich am Donnerstag in Berlin in einer Erklärung zur gemeinsamen Verantwortung für eine gelingende Integration bekannt. In der Erklärung "Integration als Chance – gemeinsam für mehr Chancengerechtigkeit" wird die herausgehobene Bedeutung der Bildung für eine erfolgreiche Integration von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund betont. Sie knüpft an den Nationalen Integrationsplan an und bekräftigt die Selbstverpflichtungen der Länder, die u.a. den Ausbau der Betreuungsangebote in Kindertageseinrichtungen, die Bildungs- und Erziehungspläne für den vorschulischen und schulischen Bereich, die Sprachförderung, den Ausbau von Ganztagsschulen oder die Verminderung der Quoten von Schulabbrechern betreffen. mehr

13.12.2007 Pressemeldung Sekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder

Philologenverband Baden-Württemberg (PhV BW): "Wir begrüßen Vorschläge von Kultusminister Rau und FDP-Fraktionschefin Homburger zur Schulpolitik"

- Auf dem richtigen Weg: Sprachförderung im Vorschulalter - FDP unterstützt PhV-Position für gegliedertes Schulwesen - Aber: Heftige Kritik am Vorschlag der Grünen, Beamtenstatus abzuschaffen mehr

06.12.2007 Pressemeldung Philologenverband Baden-Württemberg

Bayerisches Kultusministerium: Der BLLV hat eine ganz andere Studie gelesen

Dem Bayerischen Lehrerinnen- und Lehrerverband (BLLV) und seinem Präsidenten Klaus Wenzel liegt hinsichtlich seiner Bewertung der Ergebnisse der PISA-Studie offensichtlich eine andere Studie zugrunde als die des PISA-Konsortiums, so das Bayerische Kultusministerium. Wenn man die Ergebnisse der deutschen Schüler nämlich analysiert, kann man die Gefahr einer "Spaltung der Gesellschaft" nicht erkennen. mehr

04.12.2007 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Kultusminister Olbertz zu den jüngsten PISA-Ergebnissen "Anlass zu Freude, aber nicht zur Zufriedenheit"

Dass Deutschland bei der jüngsten PISA-Studie im internationalen Vergleich deutlich aufgeholt hat, sei eine Bestätigung der vielfältigen Anstrengungen, die von den Ländern in den letzten Jahren zur Verbesserung der schulischen Bilding unternommen worden seien, kommentierte Sachsen-Anhalts Kultusminister Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz die heute veröffentlichten Ergebnisse der PISA-Studie 2006. mehr

04.12.2007 Pressemeldung Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt

Ahnen: Chancengleichheit im Bildungssystem bleibt Herausforderung

"Die internationalen Ergebnisse der dritten Schulvergleichsstudie PISA zeigen ein gutes Leistungsniveau der 15-jährigen Schülerinnen und Schüler in Deutschland in den Naturwissenschaften. Zugleich sind positive Tendenzen auf den Feldern Lesekompetenz und Mathematik sowie beim Abbau des Zusammenhangs zwischen sozialer Herkunft und Bildungserfolg erkennbar. Dies ist erfreulich. Allerdings muss gerade die nach wie vor zu enge Koppelung von Herkunft und Bildungschancen weiter aufgelöst werden." Das unterstrich die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Doris Ahnen nach der heutigen offiziellen Vorstellung der Ergebnisse von PISA III in Berlin. "Mehr Chancengleichheit bleibt das zentrale Ziel unserer Bildungspolitik", sagte Doris Ahnen. mehr

04.12.2007 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-Pfalz

GEW zu PISA 2006: "Quittung für verfehlte Schulpolitik in NRW"

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft sieht in den Ergebnissen der jüngsten PISA-Studie auch die Quittung für eine verfehlte Schulpolitik in NRW. Alle bisherigen Maßnahmen der schwarz-gelben Landesregierung - von Kopfnoten über zentrale Prüfungen bis hin zur Einführung des "Turbo-Abiturs" - haben nach Auffassung der GEW nur den schulischen Druck erhöht. Mehr Druck wird eher die soziale Auslese verschärfen als zu nachhaltig besseren Schülerleistungen führen. mehr

04.12.2007 Pressemeldung GEW Nordrhein-Westfalen

Bayerns Kultusminister Siegfried Schneider: Deutschland hat sich bei PISA 2006 verbessert

Bayerns Kultusminister Siegfried Schneider ist mit den zum Teil deutlich verbesserten Leistungen der deutschen Schülerinnen und Schüler bei der PISA-Studie 2006 zufrieden. "Gerade das gute Abschneiden unserer Schülerinnen und Schüler in den Naturwissenschaften stimmt für die Zukunft des Wirtschaftsstandortes Deutschland zuversichtlich." Kultusminister Schneider verweist dabei beispielsweise auf die Einführung des Faches Natur und Technik am achtjährigen Gymnasium; an der Hauptschule in Bayern spielen, so der Minister, die Naturwissenschaften und der Praxisbezug traditionell eine wichtige Rolle. mehr

04.12.2007 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Kultusminister Helmut Rau: "Es ist sehr erfreulich, dass PISA 2006 ähnlich wie IGLU vor einer Woche zeigt, dass im deutschen Bildungswesen kontinuierliche Fortschritte zu verzeichnen sind"

"Es ist sehr erfreulich, dass PISA 2006 ähnlich wie IGLU vor einer Woche zeigt, dass im deutschen Bildungswesen kontinuierliche Fortschritte zu verzeichnen sind", sagte Kultusminister Helmut Rau am Dienstag (4. Dezember) anlässlich der Veröffentlichung der Ergebnisse von PISA 2006 in Berlin. Gleichzeitig wird aber deutlich, welche Aufgaben in den vergangenen Jahren noch nicht mit dem erhofften Erfolg angegangen wurden, so Rau weiter. mehr

04.12.2007 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

GEW: "Kultusminister müssen mehr Ehrgeiz entwickeln, um Chancengleichheit zu verbessern"

"Mehr Anstrengung und Ehrgeiz zur Verbesserung der Chancengleichheit" hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) von den Kultusministern verlangt. "Chancengleichheit gehört ins Zentrum der Schulpolitik", erklärte die stellvertretende GEW-Vorsitzende Marianne Demmer heute in einer ersten Reaktion auf die Veröffentlichung der Schulleistungsstudie PISA in Berlin. Sie warf den schulpolitisch Verantwortlichen vor, diese hätten seit PISA 2000 sechs Jahre verstreichen lassen, ohne dass sich für Migrantenkinder irgendetwas zum Besseren gewendet hat. "Weltspitze bei der doppelten Benachteiligung der jungen Migrantinnen und Migranten zu sein - das sollte den Kultusministern eigentlich die Schamröte ins Gesicht treiben", sagte die GEW-Vize. mehr

04.12.2007 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft