Stipendien

Zu der Haltung der Landtags-SPD zur Frage der Einführung von Studienbeiträgen

Als "Schüren von Ängsten bei den Studierenden durch Falschinformation" hat Wissenschaftsminister Thomas Goppel die bisherigen Äußerungen der Landtags-SPD zur Einführung von Studienbeiträgen im Vorfeld der heutigen Pressekonferenz von SPD-Fraktionschef Maget bezeichnet. "Auch durch ständiges Wiederholen werden unrichtige Unterstellungen nicht richtig", betonte der Minister. Tatsache ist, so Goppel, dass 100 Prozent der Erträge aus Studienbeiträgen den Studierenden zugute kommen und die Studienbeiträge in Bayern sozial ausgestaltet werden sollen. mehr

02.02.2005 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Ministerpräsident Erwin Teufel und Wissenschaftsminister Peter Frankenberg: Zeitnahe Einführung von Studiengebühren in Baden-Württemberg

"Das Wissenschaftsministerium wird das in seinen Eckpunkten bereits vorgestellte Modell nachlaufender Studiengebühren unverzüglich weiterentwickeln und ein konkretes Konzept sowie einen Gesetzentwurf zur Einführung in Baden-Württemberg erstellen." Dies erklärten Ministerpräsident Erwin Teufel und Wissenschaftsminister Peter Frankenberg am Dienstag (1. Februar 2005) im Anschluss an die Kabinettsitzung in Stuttgart. Die Höhe der Studiengebühren werde bei einem Richtwert von 500 Euro liegen. Baden-Württemberg wolle auf alle Fälle am BAFöG festhalten. Die finanzielle Belastung aus Lebenshaltungskosten und Studienbeiträgen müsse insgesamt tragbar bleiben. mehr

01.02.2005 Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Wissenschaftsminister begrüßt Urteil des Bundesverfassungsgerichts

"Ich begrüße das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, das den Ländern Klarheit bringt und den Bund ein weiteres Mal beim Versuch, die Länder zu bevormunden, in seine Schranken weist." Mit diesen Worten kommentierte Hessens Minister für Wissenschaft und Kunst, Udo Corts, heute in Wiesbaden die Entscheidung des höchsten deutschen Gerichts, das Studiengebührenverbot zu kippen. "Nun werden wir mit den anderen Ländern nach einem gemeinsamen Weg suchen und dabei die besondere verfassungsrechtliche Situation in Hessen durch ein Gutachten zusätzlich beleuchten lassen", kündigte der Minister an und hob zugleich hervor, "nichts zu überstürzen". – "Es besteht kein Grund zur Eile, die Hessischen Hochschulen sind solide finanziert." mehr

26.01.2005 Pressemeldung Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst

Erststudium gebührenfrei

"Wenn Baden-Württemberg nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts im Alleingang Studiengebühren einführt, werden viele Studierende in Bundesländer mit gebührenfreien Hochschulen fliehen. Der Wissenschaftsstandort Baden-Württemberg würde geschwächt. Wir schlagen Wissenschaftsminister Frankenberg vor, jetzt mit Studierenden, Beschäftigten und Interessenverbänden über Sinn und Zweck von Studiengebühren zu diskutieren. Bisher ist die Frage nicht beantwortet, wie Studiengebühren eingesetzt werden sollen", sagte am Mittwoch in Stuttgart Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Baden-Württemberg. mehr

26.01.2005 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

HRK-Präsident begrüßt heutiges Urteil des BVerfG zu Studiengebühren und fordert Gestaltungsfreiheit der Hochschulen bei Studienbeiträgen

Der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hat das heutige Urteil des Bundesverfassungsgerichts nachdrücklich begrüßt. Professor Dr. Peter Gaehtgens äußerte sich in Berlin: mehr

26.01.2005 Pressemeldung Hochschulrektorenkonferenz

GEW: "Schwarzer Tag für die Studierenden und den Sozialstaat"

Als einen "Schwarzen Tag für die Studierenden und den Sozialstaat" hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Aufhebung des Studiengebühren-Verbots im Hochschulrahmengesetz gewertet. Jetzt seien die Länder gefordert. mehr

26.01.2005 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Bundesverfassungsgericht: Verbot von Studiengebühren ist verfassungswidrig

Endlich kann bei der Finanzierung des Bildungssystems mehr Gerechtigkeit geschaffen werden. Es ist nicht sozial, dass die Arbeiter mit ihren Steuergeldern die akademische Ausbildung derer bezahlen, die im späteren Berufsleben weit besser gestellt sind und zudem von einer höheren Arbeitsplatzsicherheit und einem höheren Sozialprestige profitieren. Es ist auch nicht nachvollziehbar, wieso Eltern für den Besuch des Kindergartens Beiträge entrichten müssen, während die Erhebung von Studiengebühren verboten war. mehr

26.01.2005 Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kultur Saarland

GEW macht sich für gebührenfreies Erststudium stark

Für den Erhalt des gebührenfreien Erststudiums hat sich die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) stark gemacht. "Wir brauchen mehr Akademiker. Schon jetzt kann Deutschland den Bedarf an hochqualifizierten Arbeitskräften wie Ingenieuren kaum decken", sagte GEW-Vorsitzende Eva-Maria Stange am Dienstag in Frankfurt a.M. "Deshalb setzen wir auf den Ausbau des Stipendien- und Bafög-Systems. Außerdem müssen die Hochschulen für Studienbedingungen sorgen, die ein erfolgreiches Studium ermöglichen." mehr

25.01.2005 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Rürup: 500 Euro pro Semester können eine Hausnummer sein

(bikl / ZEIT) In der [ZEIT](http://www.zeit.de/2005/04/C-R\_9frup2) vom 20.01.05 setzt sich Bert Rürup dafür ein, nach einer Einführung von Studiengebühren jedem Studenten Kredite dafür anzubieten. Diese Darlehen sollten zu den üblichen Zinssätzen vergeben werden. "Insofern könnte sich die Kreditvergabe für private Banken lohnen", sagt er. "Der Staat müsste lediglich die Ausfallbürgschaft übernehmen", fügt er hinzu. Studenten aus armen Familien sollten aber weiterhin Stipendien erhalten. mehr

19.01.2005 Artikel

Bewerbung um Stipendien für Gastschulaufenthalte an polnischen Schulen noch bis zum 1. März möglich

Um noch mehr brandenburgischen Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zur Bewerbung um ein Stipendium für einen Gastschulaufenthalt an einer polnischen Schule zu geben, wurde die Anmeldefrist von Ende Januar auf den 1. März 2005 verlegt. Anfang November 2004 war die gezielte Maßnahme des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport gestartet, die Zahl der brandenburgischen Schülerinnen und Schüler, die ein Schuljahr an einer polnischen Schule verbringen wollen, zu erhöhen. Neben dem Stipendienprogramm wurde auch eine Broschüre, in der besonders geeignete Schulen im polnischen Grenzbereich vorgestellt werden, als Entscheidungshilfe herausgegeben. mehr

18.01.2005 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg