(bikl.de/PM) Rund 30 Prozent der Erstklässler in Deutschland haben Migrationshintergrund, Tendenz steigend. Gleichzeitig sind nur etwa ein bis zwei Prozent der Lehrkräfte, die heute an deutschen Schulen unterrichten, ausländischer Herkunft. Um begabte und engagierte junge Migranten gezielt für den Beruf im Klassenzimmer zu gewinnen und sie in ihrer Ausbildung auf dem Weg in die Schulen nachhaltig zu fördern, richtet die Gemeinnützige Hertie-Stiftung ein neues Stipendienprogramm ein: "Horizonte" startet zum Sommersemester 2008 erstmals an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Weitere Standorte sollen folgen. Bewerben können sich sowohl Abiturienten als auch Lehramtsstudierende und Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst (Referendare). Voraussetzung ist, dass sie selbst oder ihre Eltern außerhalb Deutschlands geboren und zu einem späteren Zeitpunkt nach Deutschland eingewandert sind.
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21.12.2007
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