Streik

Schleswig-Holstein

Landesregierung setzt auf Bildungsabbau

"Die Vorschläge der Landesregierung sind unsozial und bildungsfeindlich. Der Bildungsabbau trifft Kindertagesstätten, Schulen und Universitäten. Sie alle fallen unter die Sense der Streichungspolitik. Auf diese Weise verspielt die Landesregierung die Zukunftschancen unseres Landes", sagte Matthias Heidn, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), am Mittwoch, 26,5,2010 zu den Streichungsplänen der Landesregierung. "Mit dem landesweiten Streik der Lehrerinnen und Lehrer am 3. Juni werden wir ein Signal gegen Arbeitszeitverlängerung und Bildungsabbau setzen." mehr

26.05.2010 Pressemeldung GEW Schleswig-Holstein

Tarifverhandlungen

GEW: "Über 5.000 angestellte Lehrkräfte fordern bessere und einheitliche Bezahlung"

Über 5.000 angestellte Lehrkräfte aus sieben Bundesländern haben am Dienstag einen Länder-Tarifvertrag gefordert, der eine bessere und einheitliche Bezahlung sichern soll. Sie beteiligten sich zweiten Warnstreik- und Aktionstag der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und der dbb Tarifunion. In vielen Schulen ist wegen der Warnstreiks Unterricht ausgefallen. Die Lehrerinnen und Lehrer sind unzufrieden, da die Arbeitgeber die Verhandlungen über eine Länder-Entgeltordnung (L-ego) für angestellte Lehrkräfte seit Monaten verschleppten. mehr

04.05.2010 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Baden-Württemberg

Landesweiter Warnstreik angestellter Lehrer/innen: 800 Euro weniger für die gleiche Arbeit

Gut 1.000 angestellte Lehrer/innen sind heute dem Warnstreik-Aufruf der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und dem Saarland gefolgt. An der zentralen Kundgebung in Karlsruhe nahmen etwa 700 Streikende teil, weitere 300 verbeamtete Lehrkräfte unterstützen ihre Kolleg/innen. mehr

04.05.2010 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

Warnstreik NRW

Rund 2.500 Lehrkräfte in NRW im Warnstreik für Lehrertarifvertrag

Unter dem Motto "Aussitzen gilt nicht!" haben sich am Dienstag gut 2.500 angestellte Lehrkräfte an den Warnstreikaktionen der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und der dbb Tarifunion in zehn Städten NRWs beteiligt. An den Schulen kam es deshalb allenthalben zu außerplanmäßigem Unterrichtsausfall. Die Lehrerinnen und Lehrer fordern einen Tarifvertrag, der eine einheitliche und bessere Bezahlung regeln soll. Die Aktionspalette an den Streikstandorten – Bielefeld, Münster, Gelsenkirchen, Bochum, Essen, Duisburg, Wuppertal, Düsseldorf, Köln und Bonn - reichte von spektakulären Flashmob-Aktionen über Sketche bis hin zu symbolischen Aktionen zum Thema "Aussitzen gilt nicht". In Duisburg und Bochum wurden politische Grußbotschaften an Finanzminister Linssen übermittelt, der das gewichtige Land NRW in der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) vertritt. mehr

04.05.2010 Pressemeldung GEW Nordrhein-Westfalen

1. Mai

GEW-Landesvorsitzender kündigt Streiks von Lehrkräften an

Am 3. Juni werden in Schleswig-Holstein erstmals verbeamtete Lehrerinnen und Lehrer streiken. Das kündigte der GEW-Landesvorsitzende Matthias Heidn auf der Maikundgebung des DGB am 1.5.10 in Kiel an. 81 Prozent der befragten GEW-Mitglieder haben sich für einen Streik ausgesprochen. mehr

01.05.2010 Pressemeldung GEW Schleswig-Holstein

Nordrhein-Westfalen

GEW mobilisiert für landesweiten Warnstreik der Lehrer am 4. Mai

Nach der Weigerung der Arbeitgeber auf die gewerkschaftlichen Forderungen zur Verbesserung der Lehrereingruppierung einzugehen, rufen GEW und dbb/tarifunion bundesweit zu Warnstreiks und Protesten auf. In NRW, mit den meisten angestellten Lehrern unter den westlichen Bundesländern, mobilisieren die Gewerkschaften für einen Warnstreik am 4. Mai. Streikkundgebungen finden in 10 Städten statt, und zwar in Bielefeld, Bochum, Bonn, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Gelsenkirchen, Köln, Münster und Wuppertal. In den Schulen muss wieder mit Unterrichtsausfall gerechnet werden. mehr

29.04.2010 Pressemeldung GEW Nordrhein-Westfalen

Tarifvertrag

GEW: TdL-Chef Möllring soll Arbeitgeber auf Linie bringen

80.000 Unterschriften für eine bessere und gleiche Bezahlung angestellter Lehrkräfte haben die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) sowie die dbb-Tarifunion heute an Hartmut Möllring (CDU) übergeben. Die GEW forderte den Vorsitzenden der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) auf, sich bei seinen Finanzministerkollegen für den schnellen Abschluss eines Tarifvertrages einzusetzen. "Die Bundesrepublik steuert auf einen massiven Lehrermangel zu. Gute Lehrkräfte wachsen nicht auf den Bäumen, wir müssen sie mit attraktiven Arbeitsbedingungen für den Beruf gewinnen. Dazu gehört nicht zuletzt ein angemessenes Einkommen", sagte GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne während der Übergabe. mehr

26.03.2010 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Demonstrieren statt Zeugnis: Q11-Bildungsstreik in Bayern

(PM) In ganz Bayern gingen heute laut Angaben des Aktionsbündnisses 'Q11-Bildungsstreik in Bayern' tausende Schülerinnen und Schüler der neuen Qualifikationsstufe 11 auf die Straße. Allein in München sollen gut 4 000 Schüler auf die Missstände der Bildungspolitik aufmerksam gemacht haben – bayernweit knapp 10 000. mehr

12.02.2010 Artikel

Der Bayerische Elternverband unterstützt den G8-Schülerstreik am 12. Februar

Der Bayerische Elternverband begrüßt die für den 12. Februar geplanten Protestaktionen des ersten Q11-Jahrgangs im achtjährigen Gymnasium. Der hier herrschende Lerndruck sei weder mit guter Pädagogik noch mit der Anforderung vereinbar, dass Jugendliche nicht nur ihren Kopf voller Wissen stopfen sollten, sondern auch Raum für die Entwicklung ihrer Persönlichkeit bräuchten. mehr

11.02.2010 Pressemeldung Bayerischer Elternverband

Trotz Verständnis für Sorgen der Schüler und Eltern: bpv warnt vor Schnellschüssen der Politik

Verständnis für die Sorgen der am Freitag demonstrierenden Schülerinnen und Schüler der neuen Oberstufe äußerte der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbandes (bpv) Max Schmidt in München. Er betont: "Es ist nachvollziehbar, dass die Oberstufenstruktur mit einem neukonzipierten Abitur manche Befürchtungen und Ängste bei Schülern und Eltern auslöst. Tatsächlich kam es auch angesichts fehlender Erfahrungen bei der Umsetzung an einer Reihe von Gymnasien zu Stundenplänen, die eine unnötige Mehrbelastung darstellten. Insgesamt bewegt sich aber die durchschnittliche Wochenstundenverpflichtung in der Oberstufe mit 33 Stunden im bundesweit üblichen Rahmen. Weitere Änderungen im Schnellschuss-Verfahren wären kontraproduktiv. Sie würden ernsthaft die Qualität des bayerischen Abiturs in Frage stellen." mehr

11.02.2010 Pressemeldung Bayerischer Philologenverband (bpv)